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Heinz Josef Stammel
Der Cowboy - Legende und Wirklichkeit
Der Cowboy - Legende und Wirklichkeit (1972)
Rowohlt (1976)
01.01.1926 (Köln) -
1989 (Alpirsbach?).
.
Pseudonyme: Christopher S. Hagen, T.C. Lockhart, Robert Ullmann u.a.

Stammel war ein sehr produktiver Autor, der sich auch für Heftromane nicht zu schade war. Mit dem Cowboy-Lexikon dürfte er sein wichtigstes Werk abgeliefert haben.
Zacklesern ist er als der Westernexperte bekannt.
Horst Stern
Horst Stern war ein Aufklärer mit Massenwirkung. Vieles von dem, was uns heute selbstverständlich erscheint, da sich
Exklusiv und noch Schlimmere, nur auf Sensationsheische ausgerichtete Konsorten, darin suhlen, hat Horst Stern als erster
einer erstaunten, oft auch entsetzten Öffentlichkeit präsentiert.
* 24. Oktober 1922 (Stettin)
Sterns Stunden
Bemerkungen über das Tier im Handel/Bemerkungen über das Hausschwein
Sterns Stunden: Bemerkungen über das Tier im Handel/Bemerkungen über das Hausschwein (1989)
Knaur (1989)
Bearbeitungen von zwei Folgen der Fernsehreihe.

Sollten Sie jemals die Möglichkeit haben, die Reihe zu sehen, tun sie es. In meiner Videosammlung sind mehrere Folgen und sie sind so gut und sehenswert wie bei der Erstausstrahlung.
Der Band bereitet zwei Folgen der Reihe auf und er tut das auf die denkbar beste Weise: Mit Bildern und einem aktuellen Nachwort des Autors.
Das Gewicht einer Feder
Das Gewicht einer Feder (1997)
Goldmann (1997)
Diverse Reden, Editorials sowie Ausschnitte aus seiner
Fernsehreihe.

Stern ist ein hervorragender Journalist. Der Herausgeber (Ludwig Fischer) überschlägt sich fast mit Lob für das literarische Genie Horst Stern, scheint aber einen anderen Literaturbegriff zu haben als ich, denn je literarischer Stern wird, desto langweiliger wird er auch.
Stern hat seine Verdienste. Er ist ein guter Wissenschaftsautor, aber er ist kein Erzähler - so sehr er das auch versucht. Dieses Buch unterstreicht das nachdrücklich.
Mut zum Widerspruch
Mut zum Widerspruch (1974)
Kindler (1974)
Reden und Aufsätze

Artikel für den Spiegel, für den Stern und die Rede zur Ehrendoktorwürde, die ihm in Stuttgart Hohenheim verliehen wurde.
Dieser Band zeigt Stern auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Seine Leidenschaft für den Mischwald durchziehen diese Arbeiten wie einen roten Faden.
Sehr zu empfehlen, auch weil vieles noch immer aktuell ist - anderes ihn als Auslöser für positive Veränderungen hat.
Als Stern seinen Ehrendoktor bekam, war ich mitunter mit meinem Großvater unterwegs zur Uni Hohenheim. Ich denke, es war sonntags, aber ich kann mich auch irren. Es war ein kleiner Ausflug, der zum Friedhof in Birkach führte (wo ein von mir längst vergessener Verwandter seine letzte Ruhe fand), dann zur Uni, wo mit schöner Regelmäßigkeit Eier gekauft wurden, die jeder in meiner Familie besser fand, als die, die im Laden erhältlich waren.
Sicher, es waren keine Bio-Eier, an die dachte damals noch niemand (heute kaufe ich nur noch Bio-Eier), aber auf den Versuchsgehöften wurden die Hühner großteils besser behandelt, als in den Käfigen der Hühnerbarone. Warum nicht auf dem Wochenmarkt, wo auch damals lokale Erzeuger ihre Produkte anboten? Keine Ahnung. Das wichtigste war für meinen Opa wohl, einige Stunden von seiner Frau wegzukommen.
Roger Stern
Superman - Die packende Geschichte seiner Abenteuer
The death and life of Superman (1993)
Goldmann (1994)
Basiert auf Superman - The Man of Steel 17 - 26, Superman (2nd series) 73-82, Adventures of Superman 496 - 505, Action Comics 683 - 692, Supergirl and Team Luthor.

Es war eine der Sternstunden der amerikanischen Comics: Der Tod (und die Wiederauferstehung) Supermans. Es war nicht nur eine hirnlose Klopperei, wie man das aus Marvel Comics kennt, es waren auch und vor allem die Geschichten um die zahlreichen und hervorragenden Nebenfiguren, die Supermans Metropolis bevölkern. Man wußte, was kommt - und war doch geschockt, daß "sie" es tatsächlich getan haben.
Roger Stern hat es geschafft das alles in einen Roman zu packen, der dem ganzen noch mehr Tiefe gibt.
Robert Louis Stevenson
Die Schatzinsel
Treasure Island (1983)
Tosa (?)
13.11.1850 - 03.12.1894
- Stevenson ist durch zwei Bücher bekannt geworden: Zum einen die mir vorliegende "Schatzinsel", zum anderen durch "Mr. Jekyll und Mr. Hyde", das ich mehrmals gelesen habe, aber leider nicht in meiner Sammlung habe.

Jim Hawkins begibt sich auf eine Schatzsuche, die gefährlicher ist, als er es sich vorzustellen vermag.
Ich habe mehrfach angefangen das Buch zu lesen - und fand es immer quäääälend langweilig - ganz im Gegensatz zu "Mr. Jekyll und Mr. Hyde". Ich kenne eine gute Verfilmung - ein Vierteiler mit Michael Ande in der Hauptrolle.
Als Comicfassung in
Felix-Sonderheft Juli 1969,
Welt-Bestseller 3 und
Classicomics 2.
Michael Stewart (Book) & Jerry Herman (Music and Lyrics)
Hello, Dolly!
Hello, Dolly! (1964)
Signet (1968)
Textbuch des Bühnenmusicals. Basiert auf "The Matchmaker" von Thornton Wilder, was wiederum auf "Einen Jux will er sich machen" von Johann Nestroy basiert.

Ich liebe Musicals. Gute Musicals. Und dazu gehören nicht die Volksopern, die man heute so gern als Musical bezeichnet. Ganz oben auf meiner Favoritenliste steht Helly, Dolly!.
Leider hatte ich bis heute keine Gelegenheit einer Bühnenaufführung beizuwohnen, aber ich kenne den Film (Regie: Gene Kelly), der zwar fast zum Bankrott einer Filmgesellschaft geführt hat, aber ein ganz hervorragendes Beispiel ist, was man im Filmmusical erreichen kann. Warum der Film floppte, ist für mich bis heute ein Rätsel.
Walter Stiebeck
PS
PS (1976)
Rowohlt (1978)
Stiebeck ist ein Pseudonym. Von wem? Keine Ahnung. Falls jemand das Geheimnis lüften kann, bitte Meldung an mich.
Basiert auf den Drehbüchern von Robert Stromberger zur gleichnamigen Fernsehserie.
vergrößernDie Fernsehserie gehört zum Besten, was Anfang der 70er Jahre im Fernsehen zu sehen war. Ich hatte das Glück vorletztes Jahr eine Wiederholung zu nachtschlafender Zeit um Weihnachtsprogreamm eines dritten Programms zu erwischen.
Die Serie ist etwas trocken, viel Gerede, lange Einstellungen - aber großartige Schauspieler. Günter Pfitzmann mal ernst, Gert Baltus als etwas vertrottelter Autokäufer, Benno Sterzenbach als brummiger KFZ-Meister und der unvergessene Karl-Heinz Hess als etwas hilfloser Herr Joost.
Die zweite Serie (PS - Brodzinski) kann qualitativ anschließen, die dritte Serie (PS - Feuerreiter) ist nicht schlecht, reicht aber nicht an die ersten beiden heran - was wohl auch daran liegt, daß das Autohaus Neubert hier nur eine Nebenrolle spielt.
Der Roman folgt den Drehbüchern, nicht sklavisch, aber zumindest findet man alles wieder. Der Ton ist satirisch locker, etwas angesext (wohingegen die Fernsehserie selbst sehr bieder war).
Das Buch ist keine Enttäuschung, aber auch keine Offenbarung. Man kann es lesen - aber letztendlich kann ich nur empfehlen, die Serie anzuschauen.
Bram Stoker
Dracula
Dracula (1897)
Collector's Library (2003)
Abraham Stoker
08.11.1847 (nahe Dublin) - 20.04.1912

Die Story ist bis in die Details wohl jedem bekannt. Namen wie Jonathan Harker, Abraham van Helsing lassen einen unwillkürlich an Dracula denken.
Obwohl das Buch unzählige Male verfilmt wurde - meist nicht besonders vorlagengetreu - überrascht es doch. Da sind die Briefe und Tagebucheintragungen (die sofort als Literatur durchschaut werden, da sich in keinem Tagebucheintrag derart viel direkte Rede finden wird), da ist die Beschreibung des Grafen, die überhaupt nichts mit Bela Lugosi oder Christopher Lee zu tun hat, die Vampirzähne (Schneidezähne), die Tatsache, daß Dracula eben doch am Tag aktiv sein kann ...
Das Buch ist schwülstig und pathetisch, jeder liebt Mina und Lucy und trotzdem sind alle von einer fast überirdischen Reinheit.
Das Buch ist uneinheitlich. Am Anfang ist Dracula durchaus gebildet - benimmt sich später aber unglaublich dumm, in dem er sich ständig in der Nähe von Harker, van Helsing usw. aufhält.
Dracula ist die Figur, die die Handlung zusammenhält, er selbst taucht aber nur am Anfang auf (in seinem Schloß, dann kurz in Minas Schlafzimmer und in seinem Haus am Piccadilly Circus. Am Schluß wird er noch einmal ganz kurz gezeigt, um schon wenige Worte später endgültig zu sterben.
Kein Buch für die Zeit kurz vor dem Einschlafen. Ein Buch, das man gelesen haben sollte, denn trotz aller Kritikpunkte, enthält es eine ganze Reihe von Szenen, die man nicht so schnell vergessen wird.
Wer kein Geld ausgeben will, findet das Original an mehreren Stellen im Web.
Comic-Fassung des Romans in
Gespenster-Geschichten präsentiert 01 und
02.
Sueton
Kaiserbiographien I
De vita Caesarum
Goldmann (1973)
Gaius Suetionius Tranquillus
70 - 140 n. Chr.

Ein Schriftsteller, der völlig hinter seinem -
auch noch heute lesbaren - Werk zurücktritt.
Hier findet man die Biographien von Caesar, Augustus, Tiberius und Caligula.
Mehr zum Thema bei
Ivar Lissner.
Jonathan Swift
Gulliver's travels
Gulliver's travels (1726)
Washington Square (1964)
30. November 1667 - 19. Oktober 1745

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