Hier sind sie alle versammelt: William Gillette, der als erster Holmes auf der Bühne darstellte, Ellie Norwood, den Doyle über den grünen Klee lobte, und natürlich der Darsteller, der heute noch am meisten mit Holmes in Verbindung gebracht wird: Basil Rathbone.
Eine Fundgrube für Fans. Auf einiges anderes ist man hinterher sehr neugierig.
Gibt es jemanden, der Sherlock Holmes nicht mag? Jemand anderen als Moriarty meine ich.
Sehen Sie, da haben wir es schon. Sie können mit dem Namen Moriarty etwas anfangen. Und das, obwohl er nur in einer einzigen Holmes-Geschichte (gemeint sind hier natürlich die von Doyle geschriebenen Stories) auftrat.
Englische Holmes-Seiten gibt es zuhauf. Ich habe mal versucht, einige zu besuchen. Schließlich habe ich kapituliert. Es ist einfach zuviel, um bewältigt werden zu können.
Aber es gibt ja nicht nur das Web. Ein Blick in meine Bibliothek wird Sie vielleicht davon überzeugen, dass auch das gute alte Buch noch so manches bereit hält, wovon man - vor allem in Deutschland, wo Hintergrund-Bücher fast nicht vorkommen - sich nicht träumen lässt.
Hinweis: Die Vorschau erfolgt nur für Bilder, die als JPG gespeichert wurden.
Sehen Sie, da haben wir es schon. Sie können mit dem Namen Moriarty etwas anfangen. Und das, obwohl er nur in einer einzigen Holmes-Geschichte (gemeint sind hier natürlich die von Doyle geschriebenen Stories) auftrat.
Englische Holmes-Seiten gibt es zuhauf. Ich habe mal versucht, einige zu besuchen. Schließlich habe ich kapituliert. Es ist einfach zuviel, um bewältigt werden zu können.
Aber es gibt ja nicht nur das Web. Ein Blick in meine Bibliothek wird Sie vielleicht davon überzeugen, dass auch das gute alte Buch noch so manches bereit hält, wovon man - vor allem in Deutschland, wo Hintergrund-Bücher fast nicht vorkommen - sich nicht träumen lässt.
Hinweis: Die Vorschau erfolgt nur für Bilder, die als JPG gespeichert wurden.
Isaac Asimov
Isaac Asimov?! Was hat der mit Sherlock Holmes zu tun? Sie werden es erfahren: Hier!
Terence Brown
Notes on The Hound of the Baskervilles
Longman York Press (1980)
Arbeitsmaterial für den Schulunterricht.
Bietet kaum etwas Neues. Eine Kuriosität, mehr nicht. Interessant ist vor allem das Hintergrundmaterial, das aber leider recht spärlich ausfällt.
Zum Roman.
Bietet kaum etwas Neues. Eine Kuriosität, mehr nicht. Interessant ist vor allem das Hintergrundmaterial, das aber leider recht spärlich ausfällt.
Zum Roman.
Colin Bruce
Sherlock Holmes und der Energie-Anarchist
The strange case of Mrs. Hudson's cat (1997)
Birkhäuser (1998)
Birkhäuser (1998)
Furchtbar!
Bruce ist Physiker. Seine Idee, physikalische Rätsel durch Holmes lösen zu lassen, ist gut, die Umsetzung ist miserabel. Die erste Geschichte dreht sich um das Foucaultsche Pendel. Wenn nur alle Geschichten so plausibel gewesen wäre.
Bereits in der zweiten Geschichte spielt Holmes keine wichtige Rolle, statt dessen taucht Professor Challenger auf. Aber auch diese Geschichte geht noch.
Dann wird es wirklich übel. Nur noch wissenschaftliche Gelaber, noch dazu völlig uninteressant und - ja, auch das - unanschaulich.
Ganz schlimm wird es in der Geschichte, die den Originaltitel liefert: Hier wird die String-Theorie auf Rubbelkarten übertragen. Heraus kommt nur bodenloser Blödsinn.
Ganz abgesehen davon, dass das wissenschaftliche Gelaber langweilig und völlig unpassend ist, kennt Bruce die Materie nicht. Er lässt Watson von Sherlock sprechen und obendrein hat man nie das Gefühl, im späten 19. Jahrhundert zu sein.
Bruce ist Physiker. Seine Idee, physikalische Rätsel durch Holmes lösen zu lassen, ist gut, die Umsetzung ist miserabel. Die erste Geschichte dreht sich um das Foucaultsche Pendel. Wenn nur alle Geschichten so plausibel gewesen wäre.
Bereits in der zweiten Geschichte spielt Holmes keine wichtige Rolle, statt dessen taucht Professor Challenger auf. Aber auch diese Geschichte geht noch.
Dann wird es wirklich übel. Nur noch wissenschaftliche Gelaber, noch dazu völlig uninteressant und - ja, auch das - unanschaulich.
Ganz schlimm wird es in der Geschichte, die den Originaltitel liefert: Hier wird die String-Theorie auf Rubbelkarten übertragen. Heraus kommt nur bodenloser Blödsinn.
Ganz abgesehen davon, dass das wissenschaftliche Gelaber langweilig und völlig unpassend ist, kennt Bruce die Materie nicht. Er lässt Watson von Sherlock sprechen und obendrein hat man nie das Gefühl, im späten 19. Jahrhundert zu sein.
David Stuart Davies
* 1946
Mehr von Davies.
Holmes of the Movies
Holmes of the Movies (1976)
Bramhall House (1978)
Bramhall House (1978)
Ich war davon ausgegangen, dass die Serie mit Cushing es nie nach Deutschland geschafft hatte, denn ich habe sie nie gesehen. Glücklicherweise gibt es Besucher, die entweder ein besseres Gedächtnis als ich oder Informationen haben, die mir nicht vorliegen. Berthold hat mir Informationen zukommen lassen, die so detailliert sind, dass eine Textänderung nicht reicht und eine Textänderung nicht ausreichend scheint. Daher hier das Mail von Berthold:
Dass die Holmes-TV-Serie mit Peter Cushing nie den Weg ins deutsche Fernsehen fand, ist nicht richtig.
Die erste Folge ("Die Brücke von Thor") lief am Samstag, 23. Aug. 1969 in der ARD um 16.00 h in Farbe.
18.10.69: "Das Musgrave Ritual".
22.11.69: "Studie in Scharlachrot".
26.12.69: "Der einsame Radfahrer"
17.01.70: "Der Flottenvertrag".
14.02.70: "Der griechische Dolmetscher".
21.03.70: "Geschichte einer Rache".
29.03.70: "Der blaue Karfunkel".
18.07.70: "Der Hund von Baskerville", Teil 1.
25.07.70: "Der Hund von Baskerville", Teil 2.
Die Serie lief nach 10 Folgen im deutschen Fernsehen aus, in England gab es 16 Folgen mit Peter Cushing, von denen nur 6 im BBC-Archiv wiedergefunden wurden. In Deutschland könnte man sogar 10 Folgen deutsch-synchronisiert auf DVDs herausbringen, wenn man die Filme in den ARD-Archiven aufstöbern würde.
Vielen Dank, Berthold.
(Hinweis 2019: Die Serie ist inzwischen auf DVD erschienen - ich habe sie allerdings noch nicht gekauft).
Dass die Holmes-TV-Serie mit Peter Cushing nie den Weg ins deutsche Fernsehen fand, ist nicht richtig.
Die erste Folge ("Die Brücke von Thor") lief am Samstag, 23. Aug. 1969 in der ARD um 16.00 h in Farbe.
18.10.69: "Das Musgrave Ritual".
22.11.69: "Studie in Scharlachrot".
26.12.69: "Der einsame Radfahrer"
17.01.70: "Der Flottenvertrag".
14.02.70: "Der griechische Dolmetscher".
21.03.70: "Geschichte einer Rache".
29.03.70: "Der blaue Karfunkel".
18.07.70: "Der Hund von Baskerville", Teil 1.
25.07.70: "Der Hund von Baskerville", Teil 2.
Die Serie lief nach 10 Folgen im deutschen Fernsehen aus, in England gab es 16 Folgen mit Peter Cushing, von denen nur 6 im BBC-Archiv wiedergefunden wurden. In Deutschland könnte man sogar 10 Folgen deutsch-synchronisiert auf DVDs herausbringen, wenn man die Filme in den ARD-Archiven aufstöbern würde.
Vielen Dank, Berthold.
(Hinweis 2019: Die Serie ist inzwischen auf DVD erschienen - ich habe sie allerdings noch nicht gekauft).
2019 habe ich das Buch erneut gelesen und war wieder einmal begeistert. Es ist voller Details, die Nacherzählungen von Filmszenen ist von angenehmer Kürze. Holmes war zu diesem Zeitpunkt eine cineastische Kuriosität, ein Kassengift. Holmes zog die Massen nicht an. Die beiden Filme mit Ian Richardson lagen noch in der Zukunft, die Serien und Filme mit Jeremy Brett ebenfalls. Benedict Cumberbatch wurde im Jahr des Erscheinen des Buches geboren, Robert Downey jr. war 11 Jahre alt.
Abgesehen von Sherlock und der beiden Holmes-Filme mit Downey jr. waren alle zwischenzeitlichen Verfilmungen wenig bis gar nicht erfolgreich.
Das Buch ist reich bebildert, trotzdem habe ich an einigen Stellen das Gefühl, es könnten mehr Bilder sein, um das zu unterfüttern, was im Text behauptet wird.
Das Buch ist reich bebildert, trotzdem habe ich an einigen Stellen das Gefühl, es könnten mehr Bilder sein, um das zu unterfüttern, was im Text behauptet wird.
Für mich ein unterhaltsames, informatives Buch, das auch durch zig Internet-Seiten zum Thema Holmes nicht überflüssig geworden ist.
Adrian Conan Doyle und John Dickson Carr
Sherlock Holmes und das verriegelte Zimmer
The Exploits of Sherlock Holmes (1954)
Heyne (1978)
Heyne (1978)
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern oder zu verkleinern.
Kurzgeschichten, die auf den ersten Blick kaum von denen Sir Arthur Conan Doyles zu
unterscheiden sind. Empfehlenswert.
Na ja. Die Lektüre des Buchs lag 2001 doch schon einige Jahre zurück. 2019 habe ich es mir wieder vorgenommen.Die Geschichten stammen von Adrian Conan Doyle (19.11.1910 (Crowborough) - 03.06.1970 (Genf)) und John Dickson Carr (30.11.1906 (Uniontown, Pennysilvania) - 27.02.1977 (Greenville, South Carolina).
Die Geschichten beziehen sich auf im Kanon erwähnte Fälle, scheren sich aber einen Dreck darum, ob die dortige Beschreibung tatsächlich mit dem geschilderten Fall übereinstimmt. Die meisten Fälle sind ordentlich geschrieben, aber in jedem Fall sind sie den Geschichten von Sir Arthur unterlegen. Meine Beurteilung von vor 18 Jahren wird hiermit also revidiert.
Sieben Uhren / The Adventure of the Seven Clocks (von Doyle und Carr)
- Celia Forsythe hat einen Mann kennengelernt, der Uhren zerstört, vergräbt oder versteckt. Warum tut er das?
- Bezieht sich auf eine Bemerkung in A scandal in Bohemia, in der es um eine Reise nach Odessa und um den Mordfall Trepoff geht.
Die goldene Taschenuhr / The Adventure of the Gold Hunter (von Doyle und Carr)
- Holmes wird von einem Reverend gebeten, den Tod von Squire Trelawny zu untersuchen. Der wurde tot in seinem Bett gefunden. Obwohl man nicht weiß, woran er gestorben ist (selbst ein hinzugezogener Pathologe hat Schwierigkeiten das festzustellen) gerät der Neffe und Alleinerbe des Toten unter Verdacht.
- Bezieht sich auf eine Bemerkung in The five Orange Pips, in der Giftfall Camberwell erwähnt wird.
Der Taschenspieler im Wachsfigurenkabinett / The Adventure of the Wax Gamblers (von Carr)
- Ein Nachtwächter von Madame Taupins Wachsfigurenkabinett stellt fest, dass die Spielkarten in den Händen von wächsernen Kartenspielern ausgetauscht wurden.
- Bezieht sich auf eine Bemerkung in A scandal in Bohemia, in der um die Darlington Unterschiebung geht.
Das Rätsel des Regenschirms / The Adventure of the Highgate Miracle (von Carr)
- Die Frau von James Cabpleasure verlangt von Holmes eine Erklärung für das seltsame Verhalten ihres Mannes. Der zeigt eine obsessive Anhänglichkeit an einen ordinären Regenschirm.
- Bezieht sich auf eine Bemerkung in The Problem of Thor Bridge (1922), in der das Verschwinden von James Phillimore erwähnt wird.
Das Glück von Lavington / The Adventure of the Black Baronet (von Doyle)
- Inspector Gregson findet Holmes und Watson während sie Urlaub machen. Colonel Jocelyn Dalcy wurde im Haus von Sir Reginald Lavington erstochen aufgefunden. Ein Dolch wird vermisst, aber Sir Reginald behauptet, ihn beim Fischen verloren zu haben.
- Wurde mit Basil Rathbone als Holmes (und Martyn Green als Watson) verfilmt (Ausstrahlung CBS 26.05.1953). Rathbone behauptete, es sollte ein Pilot-Film für sechs weitere Folgen sein. Daraus wurde nichts. Die ausgestrahlte Folge gilt als verloren.
Das verriegelte Zimmer / The Adventure of the Sealed Room (von Doyle)
- Eine Freundin von Watsons Frau berichtet, man habe Colonel Warburton tot und seine Frau Eleanor schwer verwundet in einem veschlossenen Raum gefunden. Es sieht nach einem Mord-Selbstmord aus, aber dazu hätte Warburton wahnsinnig sein müssen. Daran glaubt Marys Freundin nicht.
- Bezieht sich auf eine Bemerkung in The Adventure of the Engineer's Thumb, spielt einen Monat nach A scandal in Bohemia.
- Hier endet der Band. Es muss noch einen zweiten geben, denn das Originalbuch umfasst 6 weitere Geschichten.
Sir Arthur Conan Doyle
Er ist der "Vater" von Sherlock Holmes und John H. Watson. Von Moriarty und Irene Adler. Er hat ein neues
Genre geschaffen - und seine Figur verachtet.
Andere Romane finden Sie im Hauptverzeichnis.
Andere Romane finden Sie im Hauptverzeichnis.
Sherlock Holmes - Gesamtausgabe der Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe
The Complete Illustrated Short Stories
Rheingauer Verlagsgesellschaft (1987)
Rheingauer Verlagsgesellschaft (1987)
Alle Doyleschen Holmes-Kurzgeschichten. Und dazu noch die Illustrationen von Sidney Paget. Was kann daran
falsch sein?
Eigentlich nicht viel: Aus Moriarty wird aus irgend einem finsteren Grund Mariarty, es wimmelt von Rechtschreib- und Satzfehlern (mehrere halbe Seiten Text werden wiederholt), die Titel sind - gelinde gesagt - merkwürdig übersetzt (Aus A scandal in Bohemia wird Ein Skandal im Fürstentum O.... Und trotzdem: Die beste deutschsprachige Gesamtausgabe - wegen der Bilder.
Kurios: In Black Peter benutzt Holmes das Pseudonym Käpt'n Basil. Der Schauspieler, der mit Holmes identifiziert wird wie kein zweiter ist: Basil Rathbone. Zufall oder Schicksal?
Eigentlich nicht viel: Aus Moriarty wird aus irgend einem finsteren Grund Mariarty, es wimmelt von Rechtschreib- und Satzfehlern (mehrere halbe Seiten Text werden wiederholt), die Titel sind - gelinde gesagt - merkwürdig übersetzt (Aus A scandal in Bohemia wird Ein Skandal im Fürstentum O.... Und trotzdem: Die beste deutschsprachige Gesamtausgabe - wegen der Bilder.
Kurios: In Black Peter benutzt Holmes das Pseudonym Käpt'n Basil. Der Schauspieler, der mit Holmes identifiziert wird wie kein zweiter ist: Basil Rathbone. Zufall oder Schicksal?
- Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O... (A Scandal In Bohemia - Juli 1891)
auch in Cases of Sherlock Holmes 8, Sherlock Holmes' Abenteuer. - Der Bund der Rothaarigen (The Adventure of the Red-Headed League - August 1891)
auch in Cases of Sherlock Holmes 20, Sherlock Holmes' Abenteuer. - Ein Fall geschickter Täuschung (A case of identity - September 1891)
auch in Sherlock Holmes' Abenteuer. - Der geheimnisvolle Mord im Tale von Boscombe (The Boscombe Valley Mystery - Oktober 1891)
auch in Sherlock Holmes' Abenteuer. - Fünf Apfelsinenkerne (The Five Orange Pips - November 1891)
auch in Sherlock Holmes' Abenteuer. - Der Mann mit der Schramme (The man with the twisted lip - Dezember 1891)
auch in Cases of Sherlock Holmes 19, Sherlock Holmes' Abenteuer. - Die Geschichte des blauen Karfunkels (The Adventure of the Blue Carbuncle - Januar 1892)
auch in Cases of Sherlock Holmes 18, Sherlock Holmes' Abenteuer. - Das getupfte Band (The Adventure of the Speckled Band - Februar 1892)
auch in Sherlock Holmes' Abenteuer. - Der Daumen des Ingenieurs (The Adventure of the Engineer's Thumb - März 1892)
auch in Cases of Sherlock Holmes 5. - Die Geschichte des Beryll-Kopfschmuckes (The Beryl Coronet - Mai 1892)
auch in Cases of Sherlock Holmes 1 - Silberstrahl (Silver Blaze - September 1890)
auch in Cases of Sherlock Holmes 12, The memoirs of Sherlock Holmes, Sherlock Holmes und sein erster Fall und in Die spannendsten Detektiv-Geschichten. - Das gelbe Gesicht (The Yellow Face - Oktober 1879)
auch in Sherlock Holmes und sein erster Fall. - Holmes' erstes Abenteuer (The Gloria Scott - Juli 1874)
auch in Sherlock Holmes und sein erster Fall. - Der Katechismus der Fam. Musgrave (The Adventure of the Musgrave Ritual - Oktober 1879)
auch in Cases of Sherlock Holmes 7, The memoirs of Sherlock Holmes, Sherlock Holmes und sein erster Fall. - Die Gutsherren von Reigate (The Reigate Squires - April 1887)
auch in Sherlock Holmes und sein erster Fall. - Der Doktor und sein Patient (The Adventure Of The Resident Patient - 1893)
auch in Cases of Sherlock Holmes 6 und The memoirs of Sherlock Holmes. - Der griechische Dolmetscher (The Adventure Of The Greek Interpreter - September 1890)
auch in Cases of Sherlock Holmes 10, The memoirs of Sherlock Holmes, Sherlock Holmes und sein erster Fall. - Der Marinevertrag (The Adventure Of The Naval Treaty - 1893)
auch in Cases of Sherlock Holmes 13 und The memoirs of Sherlock Holmes. - Die tanzenden Männchen (The adventure of the dancing men - 1903)
auch in Cases of Sherlock Holmes 2. - Die einsame Radfahrerin (The Adventure of the Solitary Cyclist - 1903)
auch in Cases of Sherlock Holmes 16. - Der schwarze Peter (The Adventure of Black Peter - 1904)
auch in Cases of Sherlock Holmes 11. - Die sechs Napoleonbüsten (The Adventure of the Six Napoleons - 1904)
auch in Cases of Sherlock Holmes 4. - Der Mord in Abbey Grange (The Adventure of the Abbey Grange - 1904)
auch in Cases of Sherlock Holmes 17.
The memoirs of Sherlock Holmes
Penguin (1957)
12 Holmes-Kurzgeschichten. Von Silver Blaze bis zum furchtbaren (nicht künstlerisch gemeint) Final
Problem.
Leider wurde - wie meistens - auf die Originalillustrationen von Sidney Paget verzichtet, obwohl er unser Bild, das wir von Holmes haben, maßgeblich mitgeprägt hat (Paget hat den Deerstalker zum Markenzeichen Holmes' gemacht. In den Geschichten findet sich kein Hinweis darauf.)
Leider wurde - wie meistens - auf die Originalillustrationen von Sidney Paget verzichtet, obwohl er unser Bild, das wir von Holmes haben, maßgeblich mitgeprägt hat (Paget hat den Deerstalker zum Markenzeichen Holmes' gemacht. In den Geschichten findet sich kein Hinweis darauf.)
- Silver Blaze (1892)
auch in Cases of Sherlock Holmes 12, Sherlock Holmes und sein erster Fall und in Die spannendsten Detektiv-Geschichten.. - The Adventure of the Musgrave Ritual (1893)
auch in Cases of Sherlock Holmes 7, Sherlock Holmes und sein erster Fall. - The Adventure Of The Resident Patient (1893)
auch in Cases of Sherlock Holmes 6. - The Adventure Of The Greek Interpreter (1893)
auch in Cases of Sherlock Holmes 10, Sherlock Holmes und sein erster Fall. - The Adventure Of The Naval Treaty (1893)
auch in Cases of Sherlock Holmes 13.
His last bow
Pan (1974)
8 Holmes-Kurzgeschichten. Von Wisteria Lodge bis His Last Bow.
Mit einer Einleitung von Julian Symons.
Mit einer Einleitung von Julian Symons.
Sherlock Holmes' Abenteuer Band 1
Scherz (1953)
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern oder zu verkleinern.
Das Buch hatte ich vor der Gesamtausgabe gekauft - und nach Jahrzehnten im Keller wieder entdeckt.
Enthält:
Der Beginn des der ersten Geschichte (Der erste Fall/The "Gloria Scott"):
Es ist wirklich unglaublich. Einer der bekanntesten ersten Sätze der Weltliteratur - und ausgerechnet in der Gesamtausgabe fehlt der ganze erste Abschnitt (bei Scherz ist das eine halbe Seite).
Der Beginn des der ersten Geschichte (Der erste Fall/The "Gloria Scott"):
Um einen besseren Eindruck der Übersetzungen zu bekommen, betrachten wir den ersten Abschnitt, der bei Lautenbach/Kleiner vorhanden ist.
Die Scherz-Übersetzung ist gut, die Lautenbach/Kleiner-Übersetzung ist völlig indiskutabel. Das hat nichts mit Doyle zu tun.
Enthält:
- Ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia - Juli 1891)
auch in Cases of Sherlock Holmes 8. - Der Bund der Rothaarigen (The Adventure of the Red-Headed League - August 1891)
auch in Cases of Sherlock Holmes 20. - Der verschwundene Bräutigam (A Case of Identity - September 1891)
auch in Cases of Sherlock Holmes 19. - Der Mord im Boscombe-Tal (The Boscombe Valley Mystery - Oktober 1891).
- Die fünf Orangenkerne (The Five Orange Pips - November 1891)
- Der Mann mit der Narbe (The Man with the Twisted Lip - Dezember 1891)
- Der blaue Karfunkel (The Adventure of the Blue Carbuncle - Januar 1892)
auch in Cases of Sherlock Holmes 18 - Das getupfte Band (The Adventure of the Speckled Band - Februar 1892)
Der Beginn des der ersten Geschichte (Der erste Fall/The "Gloria Scott"):
| Arthur Conan Doyle | unbekannt | R. Lautenbach, U. Kleiner |
|---|---|---|
| To Sherlock Holmes she is always the woman. I have seldom heard him mention her under any other name. In his eyes she eclipses and predominates the whole of her sex. | Für Sherlock Holmes ist sie immer das Weib. Selten hat er sie anders genannt. In seinen Augen verdunkelt und überragt sie ihr ganzes Geschlecht. | Ich hatte mich vor kurzem verheiratet und daher in letzter Zeit nur wenig von meinem Freunde Sherlock Holmes gesehen. |
Es ist wirklich unglaublich. Einer der bekanntesten ersten Sätze der Weltliteratur - und ausgerechnet in der Gesamtausgabe fehlt der ganze erste Abschnitt (bei Scherz ist das eine halbe Seite).
Der Beginn des der ersten Geschichte (Der erste Fall/The "Gloria Scott"):
Um einen besseren Eindruck der Übersetzungen zu bekommen, betrachten wir den ersten Abschnitt, der bei Lautenbach/Kleiner vorhanden ist.
| Arthur Conan Doyle | unbekannt | R. Lautenbach, U. Kleiner |
|---|---|---|
| I had seen little of Holmes lately. My marriage had drifted us away from each other. | Ich hatte Holmes in letzter Zeit wenig gesehen. Durch meine Heirat waren wir auseinandergekommen. | Ich hatte mich vor kurzem verheiratet und daher in letzter Zeit nur wenig von meinem Freunde Sherlock Holmes gesehen. |
Die Scherz-Übersetzung ist gut, die Lautenbach/Kleiner-Übersetzung ist völlig indiskutabel. Das hat nichts mit Doyle zu tun.
Sherlock Holmes - The complete illustrated novels
Chancellor Press (1987)
Alle Doyleschen Holmes Romane. Und dazu noch die Illustrationen von Sidney Paget. Was kann daran falsch
sein?
Ganz einfach: Doyle war kein Romanschriftsteller. Ein Meister der Kurzgeschichte, gewiss, aber keiner was den Roman angeht. In zwei der vier Romane (ja, es gibt nur diese vier Geschichten: A Study in Scarlett, The Sign of Four, The Hound of the Baskervilles, The Valley of Fear) hat die Handlung kapitelweise nichts mit Holmes und Watson zu tun.
Doyle mochte Holmes nicht - leider merkt man das in den Romanen.
Trotzdem - dieses Buch gehört in jede ernstzunehmende Holmes-Sammlung.
Ganz einfach: Doyle war kein Romanschriftsteller. Ein Meister der Kurzgeschichte, gewiss, aber keiner was den Roman angeht. In zwei der vier Romane (ja, es gibt nur diese vier Geschichten: A Study in Scarlett, The Sign of Four, The Hound of the Baskervilles, The Valley of Fear) hat die Handlung kapitelweise nichts mit Holmes und Watson zu tun.
Doyle mochte Holmes nicht - leider merkt man das in den Romanen.
Trotzdem - dieses Buch gehört in jede ernstzunehmende Holmes-Sammlung.
A study in scarlet
Bernhard Tauchnitz (1934)
Der erste Holmes-Roman. Hier wird das Fundament für alles weitere gelegt. Auffällig: Hier ist
von Watsons Verwundung am Arm die Rede, später ist es das Bein. Die Vermieterin hat noch keinen Namen, dafür aber
(mindestens einen) Dienstboten. Lestrade und Gregson haben ihren ersten Auftritt.
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, wobei der zweite ein Rückblick auf die Ursache für den Mord ist. Ich habe das immer als störend und größtenteils überflüssig empfunden. Man liest das Buch wegen Holmes, nicht wegen irgendwelcher Mormonen, die einen furchtbaren Überwachungsstaat geschaffen haben. Wie mögen das wohl die ersten Leser empfunden haben?
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, wobei der zweite ein Rückblick auf die Ursache für den Mord ist. Ich habe das immer als störend und größtenteils überflüssig empfunden. Man liest das Buch wegen Holmes, nicht wegen irgendwelcher Mormonen, die einen furchtbaren Überwachungsstaat geschaffen haben. Wie mögen das wohl die ersten Leser empfunden haben?
Ace Charter (1981)
Noch einmal der selbe Roman. Diesmal wegen der Illustrationen (von Michael Laplaca) - nur des Prinzips
wegen.
Man hat nichts verpaßt, wenn man sie nicht gesehen hat.
Man hat nichts verpaßt, wenn man sie nicht gesehen hat.
The hound of Baskervilles
Pocket (1950)
Das Buch hatte ich vor der Gesamtausgabe gekauft. Was für ein Titelbild! Und nirgends ein Hinweis auf
Sherlock Holmes.
Die Geschichte darf als bekannt vorausgesetzt werden. Wenn Sie den Roman nicht gelesen haben, wird Ihnen kaum aufgefallen sein, dass es ein Watson-Roman ist. Holmes taucht nur zu Beginn und am Ende auf. Das macht das Buch fast unverfilmbar - wenn nicht großzügig geändert wird.
Bemerkenswertester Unterschied zu fast allen Bearbeitungen, die mir bekannt sind: Stapeltons Tod wird als Vermutung hingestellt. Es gibt keinen Beweis für seinen Tod.
Der Diener der Baskervilles heißt John Barrymore. Gab es da nicht einen Schauspieler gleichen Namens?
Und wie ist das mit John Clayton? Das ist doch der Name von Lord Greystoke, besser bekannt als Tarzan. Ich kenne mehrere Verfilmungen des Stoffs: Mit Basil - Mr Sherlock himself - Rathbone, Peter Cushing, Stewart Granger (fragen Sie nicht - es ist einfach furchtbar), Ian Richardson (die erste Verfilmung vor Ort) und Jeremy Brett. Bis auf die mit Stewart (Old Surehand) Granger ist keine misslungen, hat jede ihren eigenen Reiz. Der Vorlage am nächsten kommt allerdings die mit Jeremy Brett - der dem von Sidney Paget geprägten Holmes-Bild am ehesten entsprach.
Die Geschichte darf als bekannt vorausgesetzt werden. Wenn Sie den Roman nicht gelesen haben, wird Ihnen kaum aufgefallen sein, dass es ein Watson-Roman ist. Holmes taucht nur zu Beginn und am Ende auf. Das macht das Buch fast unverfilmbar - wenn nicht großzügig geändert wird.
Bemerkenswertester Unterschied zu fast allen Bearbeitungen, die mir bekannt sind: Stapeltons Tod wird als Vermutung hingestellt. Es gibt keinen Beweis für seinen Tod.
Der Diener der Baskervilles heißt John Barrymore. Gab es da nicht einen Schauspieler gleichen Namens?
Und wie ist das mit John Clayton? Das ist doch der Name von Lord Greystoke, besser bekannt als Tarzan. Ich kenne mehrere Verfilmungen des Stoffs: Mit Basil - Mr Sherlock himself - Rathbone, Peter Cushing, Stewart Granger (fragen Sie nicht - es ist einfach furchtbar), Ian Richardson (die erste Verfilmung vor Ort) und Jeremy Brett. Bis auf die mit Stewart (Old Surehand) Granger ist keine misslungen, hat jede ihren eigenen Reiz. Der Vorlage am nächsten kommt allerdings die mit Jeremy Brett - der dem von Sidney Paget geprägten Holmes-Bild am ehesten entsprach.
Der Hund von Baskerville
The hound of the Baskervilles
Sigbert Mohn (ohne Datum)
Sigbert Mohn (ohne Datum)
Das Buch hatte ich vor der Gesamtausgabe gekauft. Das ist wohl der am blödesten dreinschauende Hund,
der je auf einem Cover abgebildet war.
Sherlock Holmes and the case of the hound of Baskervilles
Playmore (1977)
Adapted by Malvina G. Vogel. Illustrationen: Pablo Marcos Studio
Ganz klar, den habe ich wegen der Illustrationen gekauft.
Eine stark vereinfachte Fassung des Hunds von Baskerville.
Ganz klar, den habe ich wegen der Illustrationen gekauft.
Eine stark vereinfachte Fassung des Hunds von Baskerville.
The valley of fear
Penguin (1981)
Leider ist das Titelbild die einzige Zeichnung.
Der letzte Holmes-Roman von Doyle. Nachdem ich das Buch noch einmal gelesen habe, ist meine Meinung zwiespältig - genau wie es das Buch auch ist.
Die Geschichte zerfällt in drei Teil: Den Rahmen, in dem Moriarty erwähnt wird - obwohl die Geschichte vor The last bow spielt, worin Watson zum ersten Mal von Moriarty hört, die eigentliche Holmes-Geschichte, die zum besten gehört, was Doyle geschrieben hat und den ewiglangen und für die Holmes-Geschichte völlig überflüssigen Rückblick auf eine Freimaurer-Geschichte im amerikanischen Westen.
Aus gutem Grund wurde der Roman (meiner Kenntnis nach) nie verfilmt.
Der letzte Holmes-Roman von Doyle. Nachdem ich das Buch noch einmal gelesen habe, ist meine Meinung zwiespältig - genau wie es das Buch auch ist.
Die Geschichte zerfällt in drei Teil: Den Rahmen, in dem Moriarty erwähnt wird - obwohl die Geschichte vor The last bow spielt, worin Watson zum ersten Mal von Moriarty hört, die eigentliche Holmes-Geschichte, die zum besten gehört, was Doyle geschrieben hat und den ewiglangen und für die Holmes-Geschichte völlig überflüssigen Rückblick auf eine Freimaurer-Geschichte im amerikanischen Westen.
Aus gutem Grund wurde der Roman (meiner Kenntnis nach) nie verfilmt.
Sherlock Holmes und sein erster Fall
Ullstein (1979)
Das Buch hatte ich vor der Gesamtausgabe gekauft - und nach Jahrzehnten im Keller wieder entdeckt. Teil einer Gesamtausgabe, zu der auch Das Zeichen der Vier gehört.
Enthält:
Der Beginn der ersten Geschichte (Der erste Fall/The "Gloria Scott"):
Die Schott-Übersetzung ist die für Ullstein, die Lautenbach/Kleiner (bearbeitet von Martin Orban) ist die der Sherlock Holmes - Gesamtausgabe der Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass Schott sich nicht an die von Doyle gewählte Textform schert. Er beginnt mit wörtlicher Rede, sie mit Exposition. Wie Holmes und Watson sitzen, ist eine Information, die Doyle liefert (on either side of the fire), die von Schott unterschlagen wird. Bei Doyle ist eine message, die den armen Friedensrichter tötet. Bei Schott wird daraus eine Botschaft, bei Lautenbach/Kleiner das Schriftstück. "message" kann heißen: Nachricht, Botschaft, Mitteilung, Meldung, Bescheid, Funkspruch ...
Die Lautenbach/Kleiner-Übersetzung ist formal näher am Original, ist aber auch oberflächlich. Den Namen des Friedensrichters erfahren wir hier erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Beide Übersetzungen sind oberflächlich und ungenau. Bei beiden gehen die von Doyle eingeflochtenen Details verloren.
Enthält:
- Der erste Fall (The "Gloria Scott" - Juli 1874)
- Das Familienritual (The Musgrave Ritual - Oktober 1879)
auch in Cases of Sherlock Holmes 7, The memoirs of Sherlock Holmes. - Das gelbe Gesicht (The Yellow Face - April 1890)
- Das verschwundene Rennpferd (Silver Blaze - September 1890)
auch in Cases of Sherlock Holmes 12, The memoirs of Sherlock Holmes und in Die spannendsten Detektiv-Geschichten.. - Der griechische Dolmetscher (The Greek Interpreter - September 1888)
auch in Cases of Sherlock Holmes 10, The memoirs of Sherlock Holmes. - Der abgerissene Zettel (The Reigate Squires - April 1887)
Der Beginn der ersten Geschichte (Der erste Fall/The "Gloria Scott"):
| Arthur Conan Doyle | Beatrice Schott | R. Lautenbach, U. Kleiner |
|---|---|---|
| "I have some papers here," said my friend Sherlock Holmes, as we sat one winter's night on either side of the fire, "which I really think, Watson, that it would be worth your while to glance over. These are the documents in the extraordinary case of the Gloria Scott, and this is the message which struck Justice of the Peace Trevor dead with horror when he read it." | Als wir eines Abends im Winter am Kaminfeuer saßen, meinte Sherlock Holmes: "Wirklich, Watson, ich halte es der Mühle wert, dass du dir diese Akten einmal durchsiehst. Sie behandeln den Untergang der ′Gloria Scott′. Ein höchst ungewöhnlicher Fall! Und hier haben wir die Botschaft, die damals den Friedensrichter Trevor zu Tode erschreckte." |
"Hier, Watson, habe ich Papiere", sagte mein Freund Sherlock Holmes, als wir uns an einem Winterabend am Kaminfeuer gegenübersaßen, "deren Durchsicht sich sicher für Dich lohnen wird. Es sind die Akten des ungewöhnlichen Falls der Gloria Scott, und hier ist das Schriftstück, das dem Friedensrichter ein tödliches Entsetzen einjagte. |
Die Schott-Übersetzung ist die für Ullstein, die Lautenbach/Kleiner (bearbeitet von Martin Orban) ist die der Sherlock Holmes - Gesamtausgabe der Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass Schott sich nicht an die von Doyle gewählte Textform schert. Er beginnt mit wörtlicher Rede, sie mit Exposition. Wie Holmes und Watson sitzen, ist eine Information, die Doyle liefert (on either side of the fire), die von Schott unterschlagen wird. Bei Doyle ist eine message, die den armen Friedensrichter tötet. Bei Schott wird daraus eine Botschaft, bei Lautenbach/Kleiner das Schriftstück. "message" kann heißen: Nachricht, Botschaft, Mitteilung, Meldung, Bescheid, Funkspruch ...
Die Lautenbach/Kleiner-Übersetzung ist formal näher am Original, ist aber auch oberflächlich. Den Namen des Friedensrichters erfahren wir hier erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Beide Übersetzungen sind oberflächlich und ungenau. Bei beiden gehen die von Doyle eingeflochtenen Details verloren.
Das Tal der Furcht
The valley of fear
Ullstein (1978)
Ullstein (1978)
Natürlich wurde auch dieser Roman vor der Gesamtausgabe gekauft. Wie so oft bei Ullstein: Den
Originaltitel muß man wissen oder raten. Ein deutsches Problem scheint der Umgang mit bibliographischen Daten oder
Bildern zu sein. Weder das eine noch das andere ist zu finden.
Im Zeichen der Vier
The sign of four
Ullstein (1980)
Ullstein (1980)
Natürlich wurde auch dieser Roman vor der Gesamtausgabe gekauft.
Sherlock Holmes at his best. Wurde fast so oft verfilmt wie Der Hund von Baskerville.
Watsons Beinverletzung wird erwähnt, Mrs. Hudson erhält ihren Namen, Holmes' Kokainverbrauch wird eingeführt und natürlich Mary Morstan, die Watsons 1. Ehefrau werden soll.
Man merkt, das Buch ist eine Fortsetzung, aber noch kein Teil einer groß angelegten Serie.
Eine Kuriosität am Rande: Mary Morstan arbeitet für Mrs. Cecil Forrester (zwei R). Ob sie etwas mit Cecil Scott Forester (ein R) zu tun hat, dem Autor der Hornblower-Romane?
Sherlock Holmes at his best. Wurde fast so oft verfilmt wie Der Hund von Baskerville.
Watsons Beinverletzung wird erwähnt, Mrs. Hudson erhält ihren Namen, Holmes' Kokainverbrauch wird eingeführt und natürlich Mary Morstan, die Watsons 1. Ehefrau werden soll.
Man merkt, das Buch ist eine Fortsetzung, aber noch kein Teil einer groß angelegten Serie.
Eine Kuriosität am Rande: Mary Morstan arbeitet für Mrs. Cecil Forrester (zwei R). Ob sie etwas mit Cecil Scott Forester (ein R) zu tun hat, dem Autor der Hornblower-Romane?
Arthur Conan Doyle & Dan & David Day
André-Paul Duchâteau & Stibane
Die großen Detektive 4 - Der Hund von Baskerville
Collection B.D. Detectives - Le chien de Baskerville (1993)
Feest (1994)
Feest (1994)
Eine Comicbearbeitung des Hunds von Baskerville. Holmes und Watson ähneln
Basil Rathbone und Nigel Bruce.
Ich schätze Duchâteau als Autor von Rick Master. Seine Begeisterung für den Stoff blitzt hier an allen Ecken und Enden hervor, auch wenn er sich mitunter gefährliche Freiheiten nimmt (Holmes liest einen Brief Watsons in der Baker Street - obwohl er eigentlich schon in Devonshire sein müsste, Sir Henry Baskerville wird wahrscheinlich Mrs. Stapelton zur Frau nehmen).
Leider ist Stibane dem Stoff nicht gewachsen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Schade.
Ich schätze Duchâteau als Autor von Rick Master. Seine Begeisterung für den Stoff blitzt hier an allen Ecken und Enden hervor, auch wenn er sich mitunter gefährliche Freiheiten nimmt (Holmes liest einen Brief Watsons in der Baker Street - obwohl er eigentlich schon in Devonshire sein müsste, Sir Henry Baskerville wird wahrscheinlich Mrs. Stapelton zur Frau nehmen).
Leider ist Stibane dem Stoff nicht gewachsen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Schade.
Martin Fido
Sherlock - The facts and fiction behind the world's greatest detective
Sherlock - The facts and fiction behind the world's greatest detective (2015)
Carlton Books (2015)
Carlton Books (2015)
Fido portraitiert Doyle und Holmes, zeigt dabei auch auf, wie stark Doyles Schöpfung durch das Leben des Schöpfers geprägt wurde (nicht nur wegen des oft erwähnten Vorbilds Joseph Bell).
Er zeigt darüber hinaus auf, wie wichtig der Schauspieler William Gillette für das Bild ist, das wir uns heute von Holmes machen. Auf Gillette geht die nach unten gebogene Pfeife zurück (eine gerade Pfeife wäre bei einem Schauspieler ständig vor dem Mund), auf ihn geht "Elementary, my dear fellow" zurück (aus dem dann im ersten Tonfilm Clive Brooke das deutlich bekanntere "Elementary, my dear Watson)"
Er zeigt darüber hinaus auf, wie wichtig der Schauspieler William Gillette für das Bild ist, das wir uns heute von Holmes machen. Auf Gillette geht die nach unten gebogene Pfeife zurück (eine gerade Pfeife wäre bei einem Schauspieler ständig vor dem Mund), auf ihn geht "Elementary, my dear fellow" zurück (aus dem dann im ersten Tonfilm Clive Brooke das deutlich bekanntere "Elementary, my dear Watson)"
Doyle war kein sorgfältig arbeitender Schriftsteller. Was er vorher geschrieben hatte interessierte ihn so gut wie nicht, deshalb ist Holmes immer der, den Doyle für eine bestimmte Geschichte brauchte. Der Holmes aus Studie in Scharlachrot ist ganz offensichtlich nicht der Holmes der Kurzgeschichten, was späteren Pastiche-Autoren einiges an Kopfzerbrechen bereitete. Dass Watsons Verletzung mal in der Schulter, mal im Bein war, dass bis heute nicht klar ist, ob Watson zwei oder gar drei Mal verheiratet war, oder auch so etwas einfaches wie die Zeitangaben - all das hat Doyle offenkundig nicht wirklich interessiert.
Wir haben großes Glück, dass er später das Interesse an Holmes verlor (obwohl er ihm alles zu verdanken hatte) und darauf verzichtete, ihn in seine spiritistischen Spinnereien hineinzuziehen.
Ich habe das Buch 2018 im Sherlock-Holmes-Museum gesehen. Aber da ich schon mehrere Kilo Comics gekauft hatte, wollte ich mich mit einem Hardcover nicht belasten. Nach meiner Rückkehr habe ich es über Amazon bestellt. Der Umschlag unterscheidet sich, ansonsten ist es dasselbe Buch.
Für Holmes-Fans ist das Buch sehr zu empfehlen.
Für Holmes-Fans ist das Buch sehr zu empfehlen.
Richard Lancelyn Green
The further adventures of Sherlock Holmes
Penguin (1985)
Eine Sammlung von Stories, die es verdient haben, von Sherlock Holmes Fans beachtet zu werden. Nicht alle
Spitzenklasse, aber alle lesenswert. Die meisten stammen aus den 40er und 50er Jahren, eine Zeit, in der Kurzgeschichten noch
geschätzt wurde.
Autoren: Ronald A. Knox, Arthur Whitaker, Vincent Starrett, Stuart Palmer, S.C. Roberts, W.R. Duncan McMillan, Adrian Conan Doyle, Alan Wilson, F.P. Cillié, D.O. Smith, Julian Symons.
Autoren: Ronald A. Knox, Arthur Whitaker, Vincent Starrett, Stuart Palmer, S.C. Roberts, W.R. Duncan McMillan, Adrian Conan Doyle, Alan Wilson, F.P. Cillié, D.O. Smith, Julian Symons.
2001 habe ich mich wirklich kurz gefasst. Kein Wunder, die Lektüre lag sicher mehr als ein Jahrzehnt zurück.
2019 habe ich das Buch wieder aus dem Schrank geholt.
Das ansonsten sehr gute Sherlock Holmes Wiki* kennt weder das Buch noch den Richard Lancelyn Green.
Die Einleitung umfasst über 30 Seiten und liefert Informationen zu den Geschichten.
An anderer Stelle im Netz* habe ich die Bemerkung gefunden, dass Pastiche-Geschichten heute nur dazu dienen, den Autor sein eigenes Ding (mit Holmes und Watson) zu machen, während es den hier versammelten Autoren darum gegangen sei, Holmes-Geschichten im Stile Doyles zu schreiben.
Ronald A. Knox
2019 habe ich das Buch wieder aus dem Schrank geholt.
Das ansonsten sehr gute Sherlock Holmes Wiki* kennt weder das Buch noch den Richard Lancelyn Green.
Die Einleitung umfasst über 30 Seiten und liefert Informationen zu den Geschichten.
An anderer Stelle im Netz* habe ich die Bemerkung gefunden, dass Pastiche-Geschichten heute nur dazu dienen, den Autor sein eigenes Ding (mit Holmes und Watson) zu machen, während es den hier versammelten Autoren darum gegangen sei, Holmes-Geschichten im Stile Doyles zu schreiben.
Ronald A. Knox
The Adventure of the First-Class Carriage.
Strand Magazin Februar 1947
- Eine Hausangestellte findet Hinweise darauf, dass der Herr des Hauses in ernsten Schwierigkeiten ist.
- Ein besseren Veröffentlichungsort für Holmes-Geschichten kann es nicht geben.
- Auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lässt, spielt der 1. Klasse-Wagen nur eine untergeordnete Rolle.
- Das ist eine der Geschichten, in der ein Detektiv als Zeuge für etwas benutzt werden soll (was natürlich auch hier nicht funktioniert).
- Ronald Arbuthnot Knox (17.02.1888 -24.08.1957) war Priester. Er hat die Goldenen Regeln für den Autor einer Detektiv Geschichte zusammengestellt. Seine Regeln (da sie in der deutschen Wikipedia nicht zu finden sind:
- Der Kriminelle muss früh in der Geschichte erwähnt werden, darf aber niemand sein, dessen Gedanken dem Leser bekannt gemacht werden.
- Alles Übersinnliche und Übernatürliche ist ausgeschlossen.
- Es darf nicht mehr als ein Geheimraum oder ein Geheimgang vorkommen.
- Kein bis dato unbekanntes Gift darf benutzt werden, auch kein Gerät, das am Schluss umständlich erklärt werden muss.
- Kein Chinese darf auftreten. (Damit sind die Fu-Manchu-Typen gemeint. Heute würde man sagen: Rassistische Stereotype sind verboten.)
- Kein Zufall darf dem Detektiv zu Hilfe kommen, auch darf er keine plötzliche Eingebung haben, die sich hinterher als richtig herausstellt.
- Der Detektiv darf nicht selbst der Täter sein.
- Der Detektiv muss alle entdeckten Spuren auch erklären.
- Der Begleiter des Detektivs (sein Watson), darf dem Leser seine Gedanken nicht vorenthalten. Seine Intelligenz darf nur geringfügig, wirklich nur geringfügig, unter der des durchschnittlichen Lesers liegen.
- Zwillinge und Doppelgänger dürfen nur erscheinen, wenn der Leser frühzeitig auf sie hingewiesen wurde.
Ich bin sicher, jedem von Ihnen fällt zu den meisten Punkten ein hervorragender Roman ein, in dem genau gegen diesen einen Punkt verstoßen wurde. Das sind die Ausnahmen von der Regel. Ich (als Leser) möchte aber nicht ständig vom Autor betrogen werden, in dem der eine Lösung präsentiert, die völlig aus der Luft gegriffen ist. Schlechte Autoren verstoßen ständig gegen diese Regeln. Gute halten sich (bewusst oder unbewusst) daran - und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass damit ein ganzer Haufen Arbeit verbunden ist.
- Der Kriminelle muss früh in der Geschichte erwähnt werden, darf aber niemand sein, dessen Gedanken dem Leser bekannt gemacht werden.
Arthur Whitaker
The Adventure of the Sheffield Banker
The Case of the Man who was wanted
The Case of the Man who was wanted
In Doyles Besitz seit 1911, veröffentlicht in der Cosmopolitan vom August 1943
- Jabez Booth, ein Bankangestellter löst an einem Tag mehrere faule Schecks ein. Danach flieht er mit einem Schiff Richtung Amerika. Dort angekommen, wird das Schiff unter Quarantäne gestellt, was es Lestrade erlaubt, mit einem anderen Schiff hinterher zu fahren. Als er den Dieb verhaften will, befindet sich der, trotz der Quarantäne, nicht mehr an Bord.
- Die Geschichte wurde im Nachlass von Doyle gefunden und von seinem Sohn Denis für ein Werk seines Vaters gehalten. Nach der Veröffentlichung meldete sich Whitaker bei Doyles Erben und gab an, er habe die Geschichte geschrieben und Doyle habe sie ihm abgekauft (Doyle bezahlte hin und wieder für Ideen, verwendete die dann aber meist (?) nicht.)
- Green geht von 1911 als Entstehungsdatum aus, ich finde aber auch 1892 oder 1901.
- Das Original ist mit Maschine geschrieben. Whitaker hat es an Doyle weitergegeben, aber einen Durchschlag behalten. Dadurch konnte er seine Urheberschaft nachweisen.
- Gilt als das erste Pastiche (Nachahmung).
- Arthur Whitaker 1882 - 10.07.1949
Vincent Starrett
The Adventure of the unique Hamlet
Privatdruck 1920
- Einem Büchersammler wird leihweise eine Hamlet-Ausgabe von 1602 zur Verfügung gestellt. Auf dem Nachhauseweg wird er überfallen und das Buch geraubt.
- Hamlet wurde von Shakespeare zwischen Februar 1601 und Sommer 1602 fertiggestellt. Als frühester Raubdruck wird bei Wikipedia* eine Ausgabe von 1603 angegeben. Das Buch wäre also (noch dazu mit Widmung) kaum mit Gold aufzuwiegen.
- Die Geschichte ist nicht besonders raffiniert, da das Tatmotiv (zumindest für mich beim Wiederlesen) zu offensichtlich war.
- Warum das aus zwei Teilausgaben von 1604 zusammengesetzte Buch verbrannt wird, verstehe ich nicht. Selbst in der Form wäre es enorm wertvoll (und ein Teil der autorisierten Erstausgabe).
- Starrett war Gründer der Baker Street Irregulars, einem Holmes-Fan-Club. Er gehörte zu den ersten, die die Autorenschaft Doyles an der vorangegangenen Geschichte anzweifelte.
- Charles Vincent Emerson Starrett 26.10.1886 (Toronto) - 05.01.1974 (Chicago)
Stuart Palmer
The Adventure of the Marked Man
Aus Ellery Queen's Mystery Magazine, Juli 1944
- Allen Pendarvis ist ein unverheirateter Vogelkundler, der mit seinem Bruder zusammenlebt. Eines Tages erhält er eine Todesdrohung. Weitere folgen. Und schließlich bleibt es nicht bei Drohungen.
- Man ahnt viel zu schnell, dass der Bruder das eigentliche Opfer sein soll, denn der wird als Frauenheld geschildert.
- Palmer hat nur zwei Holmes-Geschichten geschrieben. Eine Parodie und die hier vorliegende Geschichte.
- Palmer ist der Autor der Hildegarde Withers-Krimis, die sogar verfilmt wurden.
- Stuart Palmer 21.06.1905 - 04.02.1968
Sydney Castle Roberts
The Adventure of the Megatherium Thefts
The Strange case of the Megatherium Thefts
The Strange case of the Megatherium Thefts
Privatdruck 1945
- Holmes wird gebeten, die Diebstähle in einer Bücherei aufzuklären.
- Das ist wieder einer der Fälle, in denen der Täter Holmes selbst engagiert.
- Palmer war Vorsitzender der Sherlock Holmes Society of London. Von ihm stammt eines der ersten Bücher über Sherlock Holmes (Doctor Watson: Prolegomena to the Study of a Biographical Problem - 1931)
- Sir Sydney Castle Roberts 03.04.1887 (Birkenhead) - 1966
W.R. Duncan Macmillan
The Adventure of the trained Cormorant
Holmes in Scotland
Holmes in Scotland
Aus Blackwood's Magazine (September 1953)
- Von einer Jacht verschwindet eine wertvolle Brosche.
- Der neue Titel verrät leider die Idee hinter der Geschichte, stammt aber aus einer Doyle-Geschichte (The Adventure of the Veiled Lodger / Die verschleierte Mieterin / Das verhüllte Gesicht).
Adrian Conan Doyle
The Adventure of Arnsworth Castle
The Adventure of the Red Widow
The Adventure of the Red Widow
Erschien in the Exploits of Sherlock Holmes (1954)
- Gregson bittet Holmes um Hilfe. Auf Arnsworth Castle ist der Schlossbesitzer durch ein Stück aus seiner Sammlung getötet worden: eine Guillotine.
- Basiert auf einer Bemerkung in A scandal in Bohemia / Ein Skandal in Böhmen / Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O..
- Adrian Conan Doyle 19.11.10 (Crowborough) - 03.06.1970 (Genf).
Alan Wilson
The Adventure of the Tired Captain
Erschien in Sherlock Holmes Journal (Winter 1958/Spring 1959)
- Rachel Webber lebt mit ihrem Vater in einem viel zu großen Haus, das sie nur teilweise benutzen. Sie kommt zu Holmes, da ihr Vater auf einmal merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag legt. Wird er verrückt?
- Alan Wilson *1923 (ab 1963 in Neuseeland, dort als Regisseur tätig) - Mehr konnte ich nicht feststellen.
F. P. Cillie
The Adventure of the Green Empress
The Adventure of the Second Stain
The Adventure of the Second Stain
Erschien in Johannesburg Sunday Times 03.12.1967
- Lord Maltons Ehefrau wurde ein Ring gestohlen. Verdächtig ist deren Bruder, der sich aber weigert, mit irgendjemand anderem als ihr selbst zu sprechen - während sie nicht mit ihm sprechen will.
- Doyle hat den "zweiten Fleck" mehrmals erwähnt (The Yellow Face / Das gelbe Gesicht, The Naval Treaty / Der Flottenvertrag) allerdings passt seine eigene Erzählung gleichen Titels nicht zu den dort gemachten Andeutungen.
Denis O. Smith
The Adventure of the Purple Hand
Privatdruck 1982
- Der unter Malariaanfällen leidende Teehändler Mark Pringle hat einige Beobachtungen gemacht, die er sich nicht erklären kann. Seine Frau hat einen völlig untalentierten Gärtner eingestellt, mit dessen Frau sie sich sehr familiär unterhält und dann tauchen auch noch violette Abdrücke einer sechsfingrigen Hand auf ...
- Denis O. Smith *1948 (Sheffield)
Julian Symons
The Adventure of Hillerman Hall
How a Hermit was Disturbed in His Retirement
How a Hermit was Disturbed in His Retirement
Great Detectives 1981
- Sherlock Holmes, längst Bienenzüchter, wird von einer Frau namens Jane gebeten, eine vermisste Person zu finden.
- Der Nachname der jungen Frau steht auf einem Brief und ist nicht deutlich zu lesen. Irgendwas wie Mantle oder Maple ...
- Julian Symons 30.05.1912 - 19.12.1994
The uncollected Sherlock Holmes
Penguin (1983)
Green tritt hinter Doyle zurück und hat es doch verdient, dass hier sein Name als Autor genannt
wird. Immerhin: Die Einleitung umfasst die Hälfte des Buches. Sehr, sehr viel Hintergrundmaterial zu den
Originalgeschichten, viele Einblicke in das Leben Doyles.
Ein Theaterstück von Doyle, Vorworte, Interviews, Parodien von Peter Pan Autor Barrie und ein Artikel von Joseph Bell,
den Doyle als eines der Vorbilder für Holmes benannt hat.
Was dem Buch fehlt, sind: Bilder. Wie sah William Gillette aus, der Holmes auf der Bühne verkörperte? Wie Joseph
Bell, wie Frank Shacklock?
Wie sahen die Strand-Ausgaben aus? Wie Sidney Paget?
Green beschreibt so vieles und doch - ohne Bilder bleiben es nur Teile eines Puzzles.
Trotzdem: Unbedingt empfehlenswert.
Trotzdem: Unbedingt empfehlenswert.
Ich habe das Buch 2019 erneut gelesen - und der Kritikpunkt ist der selbe wie vor 18 Jahren: Hier fehlen Bilder.
Die Einführung von Green ist gespickt mit interessanten Hintergrundinformationen.
Die Geschichte für das königliche Puppenhaus hatte ich völlig vergessen. Bei meinem letzten Besuch im Souvenirshop des Palasts habe ich ein Reprint gesehen, dass ich den Text bereits besitze, hatte ich völlig vergessen.
Die Einführung von Green ist gespickt mit interessanten Hintergrundinformationen.
Die Geschichte für das königliche Puppenhaus hatte ich völlig vergessen. Bei meinem letzten Besuch im Souvenirshop des Palasts habe ich ein Reprint gesehen, dass ich den Text bereits besitze, hatte ich völlig vergessen.
Interessant sind auch der Einakter "The Crown Diamond" und das abendfüllende Theaterstück "The Stonor Case". Erstes war die Vorlage für The Mazarin Stone, einer sehr späten Holmes Geschichte (die zweite, die nicht von Watson geschrieben wurde), zweites eine in jeder Hinsicht unterlegene Fassung von The Speckled Band. Während in der Geschichte nicht klar ist, ob Helen Stoner in Gefahr ist, besteht im Theaterstück gar kein Zweifel, dass Enid Stonor von ihrem Vater ermordet werden soll.
Textlicher Tiefpunkt des ganzen ist der Artikel von Joseph Bell. Bell war sicher einer hervorragender Beobachter und wohl auch guter Chirurg, aber ein Schriftsteller war er nicht.
Kein Zweifel: Dieses Buch ist Pflichtlektüre für jeden Holmes-Fan.
Michael und Mollie Hardwick
Das Privatleben des Sherlock Holmes
The private life of Sherlock Holmes (1970)
König (1973)
König (1973)
Ein Buch zum Film - oder die Vorlage zum Film? Keine Ahnung.
Recht nett. Das Buch ist genauso gut wie der Film, auch wenn man aus Sicht des Holmes-Kenners zu viele Ungereimtheiten findet. Auch die Hardwicks können der Versuchung nicht widerstehen, am Mythos herumzubasteln - und das schadet dem ganzen Buch.
Recht nett. Das Buch ist genauso gut wie der Film, auch wenn man aus Sicht des Holmes-Kenners zu viele Ungereimtheiten findet. Auch die Hardwicks können der Versuchung nicht widerstehen, am Mythos herumzubasteln - und das schadet dem ganzen Buch.
Wolfgang Kemmer (Herausgeber)
Happy Birthday, Mister Holmes!
Happy Birthday, Mister Holmes! (2007)
Weltbild (2007)
Weltbild (2007)
Paul Lascaux (d.i. Paul Ott) * 16.05.1955, Romanshorn)
Stefan Winges * 17.07.1957 (Rheydt)
Friedrich Gerhard Klimmek * 1949 (Wanne-Eickel)
Tatjana Kruse * 20.02.1960 (Kirchheim-Teck)
Ralf Kramp * 29.11.1963 (Euskirchen)
Nikola Hahn * 08.11.1963 (Wehrda)
Stefan Winges * 17.07.1957 (Rheydt)
Friedrich Gerhard Klimmek * 1949 (Wanne-Eickel)
Tatjana Kruse * 20.02.1960 (Kirchheim-Teck)
Ralf Kramp * 29.11.1963 (Euskirchen)
Nikola Hahn * 08.11.1963 (Wehrda)
Eine Sammlung von Kurzgeschichten, deren Spanne von recht gut bis absolut mies reicht. Ausgerechnet die erste Geschichte, ist absolut daneben. Zum einen meint der Autor, es besser zu können als Doyle, zum anderen liebt er Adjektive - deren übermäßiger Gebrauch Texte für mich unlesbar macht.
- Paul Lascaux - Der Flaschenboden (aus: Europa stirbt - 2001)
- Stefan Winges - Der geizige Erbe
- Friedrich Gerhard Klimmek - Sherlock Holmes und der Fall der erstochenen Leiche
- Wolfgang Kemmer - Sherlock Holmes und der Fall des falschen Propheten
- Tatjana Kruse - Eine stringente Kausalitätskette - Mord in einer Männer-WG
- Sabine Hartmann - Der Banküberfall
- Ralf Kramp - Das Gesicht im Nebel (aus: Kurz vor Schluß - 2001)
- Nikola Hahn - Sherlock Holmes und das ostindische Kamel (Ausschnitt aus dem Roman: Die Farbe von Kristall - 2002)