Classicomics
Schwager & Steinlein
Hervorragend gestaltete und erzählte Romane als Comic-Reihe.

Später wird Material aus Histoire de France dans la Bande Dessiné veröffentlicht, das das Niveau nicht halten kann.

Meist findet man als Beginndatum 1974. Das scheint nicht zu stimmen.


Classicicomics 01
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001 - 1976
Robin Hood.
Robin Hood
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente
Aus Grandes Obras Ilustradas 3 (1976)

  • Als Autor wird im Original "Anónimo" angegeben.
  • Robin ist hier nur einer der Rebellen, nicht ihr unumstrittener Anführer.
  • Keiner der Geächteten hat einen Kinnbart (im Hintergrund sind einige mir Vollbart).
  • Die erste Begegnung mit Little John wird geschildert.
  • Richard at Lea kommt wegen des Lösegelds für Richard Löwenherz in Schwierigkeiten.
  • Guy de Gisborne soll hier Marianne heiraten.
  • Der Schützenwettbewerb wird geschildert.
  • Robin hilft Richard Löwenherz im Kampf gegen seinen Bruder, Johann Ohneland.
  • Andere Comicfassung in Star Album.
  • Einen Roman hierzu gibt es von Howard Pyle.

Mail an Ralf H.


Classicomics 2
002 - 1976
Die Schatzinsel
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente
Basiert auf dem Roman von Robert Louis Stevenson.

Andere Fassung in Felix-Sonderheft Juli 1969, Welt-Bestseller 13 und Marvel Illustrated - Treasure Island.

Aus Grandes Obras Ilustradas 1 (1976)

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Classicicomics 03
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003 - 1976
Cover: Ramon de la Fuente
Hank Morgan am Hofe König Arthurs
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente
Basiert auf dem Roman von Mark Twain.

Aus Grandes Obras Ilustradas 2 (1976)

  • Die Handlung folgt der Vorlage mit groben Strichen aber ohne allzugroße Abweichungen, wenn man davon absieht, dass Hank Morgan hier ein Zeitgenosse des (Comic-)Lesers ist.
  • Unter den Rittern der Tafelrunde kann man Eisenherz entdecken (der erst nach Twains Tod entstanden ist).
  • Am Ende lebt Hank Morgan (bei Twain stirbt er).
  • Die ganzen sozialen Anliegen Twains kommen hier so gut wie nicht vor. Was bleibt ist der vordergründige Humor.
  • Im Roman vergehen etliche Jahre zwischen Anfang und Ende. Auch wenn man das Hank und Sandy nicht anmerken würde, so müßte sich zumindest Clarence verändern. Als Hank ihn kennenlernte war er ein Jugendlicher, am Ende müßte er Erwachsen sein.

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Classicicomics 04
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004 - 1976
Cover: Ramon de la Fuente
In 80 Tagen um die Welt.
Vorlage:Jules Verne
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente

Aus Grandes Obras Ilustradas 4.

  • Natürlich muss ein Comic das nur 57 Seiten lang ist und häufig mit großen (und großartigen) Bildern aufwartet, die Geschichte zwangsläufig kürzen. Dabei bleibt die Essenz der Geschichte (und auch die Stimmung) meist erhalten. Eine wirklich gute Leistung.
  • Weniger gut ist für mich die Tatsache, dass de la Fuente sich nicht an die Beschreibungen Vernes hält. Keine der Figuren ähnelt den Vorgaben. Schade.
  • Die Rettung von Aouda erfolgt zwar durch Passepartout, aber während er bei Verne als Gespenst agiert, klettert er hier einfach auf den Scheiterhaufen - und das auch noch strumpfsockig (die Schuhe hat er in einem Tempel eingebüßt - ohne in dieser Fassung neue zu kaufen).
  • Passepartout ist hier der Stellvertreter von Foggs Diener. Tatsächlich wurde er von Fogg am Morgen der Abreise neu eingestellt.
  • Vielleicht ein Übersetzungsfehler, vielleicht aber auch schon in der spanischen Fassung: Fogg spielt Twist (ein Tanz) anstatt Whist (ein Kartenspiel).

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Classicicomics 05
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005 - 1976
Cover: Ramón de la Fuente
Der schwarze Pfeil
Vorlage:Robert Louis Stevenson
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente
Aus Grandes Obras Ilustradas 5

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Classicicomics 06
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006 - 1977
Cover: Jaime Brocal Remohi
Der letzte Mohikaner
El último Mohicano
Vorlage:James Fenimore Cooper
Skript:Jaime Brocal Remohi
Pencils:Jaime Brocal Remohi
Inks:Jaime Brocal Remohi
Aus Grandes Obras Ilustradas 6 (1976)

  • Die Geschichte ist sehr gut nacherzählt. Ich habe nichts vermißt.
  • Die Zeichnungen ... Brocal Remohi ist nicht de la Fuente. Er versteht es eine Geschichte gut zu erzählen, aber seine Indianer sehen aus als wären sie alle aus dem Bodybuilding-Studio gekommen. Das und die Neigung immer wieder dieselbe gekünstelte Stellung reduziert den Spaß an dieser ansonsten gelungenen Bearbeitung.
  • Im Netz findet man immer wieder die Behauptung, die Geschichte sei 1978 entstanden und in mehreren europäischen Ländern zeitgleich veröffentlicht worden. Das ist nachweislich nicht richtig. Zum einen ist der vorliegende Band 1977 erschienen, zum anderen findet man (mit sehr viel Geduld) den Hinweis auf die spanische Reihe*, die in der ansonsten ungeheuer hilfreichen und genauen Grand Comic Database* fehlt.

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Classicicomics 07
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007 - 1977
Cover: Ramón de la Fuente
20 000 Meilen unter den Meeren
Vorlage:Jules Verne
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente
Aus Grandes Obras Ilustradas 7 (1977)

  • Die Zeichnungen sind eindrucksvoll - wie man es von de la Fuente gewohnt ist.
  • Die Charakterisierungen von Conseil und Ned Land kommen etwas zu kurz.
  • Das Aussehen der Figuren hat nicht viel mit den Beschreibungen im Roman zu tun. Nemo sieht eher wie moderner Superheld aus (enger Pullover, enge Hose mit Stiefeln), der Professor hat eine Glatze - weist also überhaupt keine Ähnlichkeit mit Verne auf, wie das die Originalillustrationen vorgegeben haben.
  • Auch die Nautilius ist eher von den Filmen beeinflußt. Hier sieht sie aus wie ein Fisch, mit gezacktem Rücken, nicht wie das glatte Geschoß, das Verne beschreibt.
  • Trotz aller Schwächen eine gelungene Adaption, die eher bestechen kann als die doch etwas angestaubte Illustrierte Klassiker Fassung.

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Classicicomics 9
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009 - 1977
Cover: Ramon de la Fuente
Michael Strogoff - Der Kurier des Zaren
Vorlage:Jules Verne
Pencils:Ramón de la Fuente
Inks:Ramón de la Fuente
Aus Grandes Obras Ilustradas 8 (1977)
Siehe auch Illustrierte Klassiker (Bruguera)), Berühmte Geschichten 10 und Welt-Bestseller 01
  • Eine der besten Comicfassung des Stoffes.
  • Der Zar als Alexander benannt, besitzt aber keine Ähnlichkeit mit Alexander II.
  • Der Tod von Nikolaus Pigassof wird nicht gezeigt..
  • Blount trägt eine Schirmmütze, Jolivet sieht aus wie Hercule Poirot.

Nadja und Michael
Mail an Ralf H.


Classicicomics 10
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010 - 1977
Cover: Victor de la Fuente
Cäsars Kampf um Gallien
Vercingétorix, César
enthält:
Gallier und Römer
Skript:Victor Mora
Pencils:Victor de la Fuente
Inks:Victor de la Fuente
Aus Histoire de France en bandes dessinées 1 (1976)

--
Skript:Pierre Castex
Pencils:Raphaël Carlo Marcello
Inks:Raphaël Carlo Marcello
Aus Histoire de France en bandes dessinées 1 (1976)

  • Geschichtsunterricht in Comicform.
  • Optisch durchaus ansprechend, aber kein Vergleich mit den vorherigen Bänden. Ich glaube nicht, dass eine andere Serie eine solche Konzeptänderung durchgemacht hat. Da nur noch drei Bände folgten,darf man annehmen, dass die Leser diese Änderung nicht akzeptierten.
  • In der ersten Geschichte (Schwerpunkt Vercingétorix) sind nackte Frauenbrüste zu sehen - für damalige Verhältnisse recht erstaunlich.

Mail an Ralf H.



Classicicomics 12
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012 - 1978
Cover: Julio Ribera
Der Todeskampf der Kreuzritter
Les Croisades
Jacques Bastian und Maurillo (Milo) Manara / Christian Godard und Julio Ribera
Aus Histoire de France en bandes dessinées 5 - Les croisades (1977).

Nummer Zwölf

Mail an Ralf H.




013 - 1978
Karl der Große
Charlesmagne
Jacques Bastian und Maurillo (Milo) Manara

Die Wikinger
Les Vikings
Jean Ollivier und Eduardo Coelho.
Aus Histoire de France en bandes dessinées 3 - Charlemagne, les Vikings (1976)

Mail an Ralf H.