Die Legion bekämpft einen gigantischen Antikörper.
Langweilig. Wirr.
Der Affenmensch im Koffer
Arboris
Zeichnerisch sehr ordentlich, in mit einem Thema, das nicht alltäglich ist (Anthropologie), Ende des 19. Jahrhundert u.a. auf Java spielend, leicht angesext (was bei der Qualität der Zeichnungen eine reine Freude ist), leider wie so oft bei Comics, die in der Vergangenheit spielen, mit Figuren (vor allem den weiblichen), denen man den Ursprung im ausgehenden 20. Jahrhundert anmerkt. Ich habe keine Schwierigkeiten damit, mir vorzustellen, dass eine vernachläßigte Ehefrau damals fremdging, aber ich habe Probleme mit der Vorstellung, dass sie halbnackt durch die Gegend lief - ohne von den Männern als Nutte angesehen zu werden.
Und bevor jemand schreibt, ich solle nicht so konservativ sein: ich liebe den nackten weiblichen Körper, egal ob in Wirklichkeit, ob auf Fotos, im Film, im Comic. Ich mag nur nicht, wenn gesellschaftliche Entwicklungen ignoriert werden - genau deshalb lasse ich die Finger von Stoffen, die in Zeiten spielen, die ich nicht selbst erlebt habe.
Eine billige Tarzan-Kopie von Augusto Pedrazza. War in den 50er Jahren recht beliebt.
Aus heutiger Sicht: Schrott.
Ich kenne Norbert Hethke nicht. Er war (ist?) Verleger der Sprechblase (neben der Comixene das langlebigste Comicfachmagazin, wenn auch längst nicht so gut) und ist bekennender Lehning-Fan (vorallem die Wäscher-Serie Sigurd hat es ihm angetan). Da er meint, was ihm gefällt, muss allen gefallen, versucht er immer und immer wieder den alten Schrott auf den Markt zu werfen. Am Hauptbahnhof in Stuttgart kann man noch heute eine Sigurd-Ausgabe finden.
Irgendwie ist diese Beharrlichkeit bewunderungswürdig. Schade, dass er seine Energie nicht für Lohnerendes einsetzt.
Ehrlich gesagt, ich habe den Film nie gesehen und ich habe auch nicht vor, ihn mir jemals anzutun. Ich mag keine Filme, die Ekel hervorrufen.
Als Alien in die Kinos kam, wurde viel über die Schockeffekte berichtet. Ich erinnere mich, dass Cinema sich damals über Seiten mit dem Puls der Zuschauer beschäftigte.
Chuck Dixon hat zigfach bewiesen, dass er schreiben kann. Mark Farmer hat bewiesen, dass er ein guter Inker ist.
Warum taugt dann dieser Band, vielleicht sogar diese ganze Reihe nichts?
Auf den ersten Blick sehen die Zeichnungen von Larry Stroman gut aus. Sauber, gekonnt.
Auf den zweiten Blick versteht er sein Handwerk nicht. Wir sehen immer nur Figuren. Was fehlt sind Hintergründe, ist Atmospähre.
Ich habe selten etwas Langweiligeres gelesen, als diesen Band.
Aliens
Feest
Eine Comicserie, die auf Filmen beruht. Nichts außergewöhnliches, denn immerhin haben die bekanntesten Disney-Helden ebenfalls im Kino begonnen. Hier geht es um Filme, die sich an Erwachsene richten und Comics, die ihre Zielgruppe doch eher im Unter-18-Bereich suchen.
A comic-series, that is based on films. Nothing exceptional, because after all the most known Disney-heroes also began in the cinema. Here, it is about movies for adults and comics, whose target group is in the sub-18-area.
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Um ehrlich zu sein - die Geschichte ist hervorragend erzählt. Es beginnt langsam, nimmt dann Fahrt auf.
To be honest - the story is very well told. It begins slowly, then picks up speed.
All-Star Comics
DC
Was ist aus der Justice Society geworden?
Die Helden der 40er Jahre in der Gegenwart. Die Idee war gut, die Ausführung nicht. Sicher, die Charaktere waren älter, aber sie benahmen sich noch wie in den alten Tagen. Keine Spur von Alter. Hinzu kam dann noch Joe Staton, der mit realistischen Serien ständig scheitert (Ausnahme: Green Lantern), während er bei Serien, die den Karikaturenstil vertragen, hervorragend ist (Plastic-Man und E-Man).
073 - August 1978 Pencils:Joe Staton Inks:Joe Giella