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Hugh Lofting
Doktor Dolittle und seine Tiere
The story of Dr. Dolittle
Ravensburger (1973)
1886 - 1947
Mit Zeichnungen des Autors.

Dr. Dolittle. Der Arzt, der mit den Tieren spricht. Wirklich nett.
Eine gute Verfilmung (mit Rex Harrison), die leider finanziell ein Flop war. Die Musik ist hervorragend, selbst die deutsche Synchronisation ist gelungen. Harald Juhnke singt u.a. Nach diesem Tag, was ich gerne mal live von ihm gehört hätte. Nun ja, das wird ja wohl nichts mehr werden.
Ich erinnere mich auch an eine Zeichentrickserie, die eine Realrahmenhandlung hatte (mit Hans Hessling). Hat mir damals recht gut gefallen.
Die Filme mit Eddie Murphy sind unerträglich.
Walter Lord
Die letzte Nacht der Titanic
A night to remember (1955)
Neuer Kaiser Verlag (1998)
* 8. Oktober 1917 (Baltimore) - † 19. Mai 2002 (Manhattan)

Eines der Bücher, die man gelesen haben sollte, wenn man sich für die Nacht des 14./15. April 1912 interessiert. Walter Lord hatte noch die Gelegenheit mit Überlebenden der Katastrophe zu sprechen.
Siehe zu diesem Thema auch die Bücher von
Lawrence Beesley,
Tom Kuntz und
John P. Eaton und Charles A. Haas.
Konrad LorenzLorenz schreibt sehr anschaulich, sehr interessant.
Nicht alle Thesen des Nobelpreisträgers (1973, zusammen mit Karl von Frisch und
Nikolas Tinbergen) sind heute unumstritten. Ich lese seine Bücher trotzdem gern.
Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen
Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen(1964)
DTV (1983)

Konrad Lorenz verbindet man wohl in erster Linie mit Graugänsen. Hier findet sich u. a. der Bericht darüber.
Das sogenannte Böse
Das sogenannte Böse (1963)
DTV (1977)

Aggression ist ein Wesenszug, der von uns so gut es geht zurückgehalten wird. Ohne Aggression wären wir aber nicht wer wir sind - wie Käpt'n Kirk eindrucksvoll vor Augen geführt hat.
Lorenz zeigt eindrucksvoll und verständlich auf, wie sehr wir Menschen vom Bösen in uns abhängig sind.
So kam der Mensch auf den Hund
So kam der Mensch auf den Hund (1965)
DTV (1970)

Nicht im übertragenen sondern im wörtlichen Sinn. Sehr interessant.
Loriot
D.i. Vicco (Victor von Bülow). Das Pseudonym ist heute völlig überflüssig, da ihn eh jeder kennt.
Loriots kleine Prosa
Loriots kleine Prosa (1971)
Diogenes (1971)

Texte aus
Liebesbriefe für Anfänger,
Loriots großer Ratgeber, außerdem einige "Interviews" und Kommentare, die als Zeichentrick in seiner leider seit Ewigkeiten nicht wiederholten Reihe Cartoon präsentiert wurden.
Loriots kleiner Ratgeber
Loriots kleiner Ratgeber (1968)
Diogenes (1974)

Loriots großer Ratgeber
Loriots großer Ratgeber (1968)
Diogenes (1968)

Auswahl aus -zig Loriot-Büchern. Ein Wälzer, der auch nach so langer Zeit nach rund vierzig Jahren noch Spaß macht.
Loriots Tagebuch
Loriots Tagebuch (1970)
Diogenes (1974)

Loriot nimmt Prominente aufs Korn, nett, lustig, nie verletzend - wie es seine Art ist.
Der vorliegende Band weicht von der Erstveröffentlichung
ab - steht im Impressum.
Loriots Wegweiser zum Erfolg
Loriots Wegweiser zum Erfolg (1963)
Ullstein (1963)
vergrößernEnthält Teile aus Der gute Ton, Der Weg zum Erfolg, Wahre Geschichten, Für den Fall..., Auf den Hund gekommen. Copyright 1954-1963.
Simon Louvish
Stan and Ollie - The Roots of Comedy
Stan and Ollie - The Roots of Comedy (2001)
Faber and Faber (2002)
* 06.04.1947 (Glasgow)

In der Einleitung schreibt Louvish: "Es ist wirklich ein Schock, sich Stan Laurel (...) als Zeitgenossen der brutalen Ereignisse in Dallas, Texas am 22. November 1963 vorzustellen, der Zeit des Kalten Krieges, Nuklearer Panik, der Kuba-Krise, Che Guevara, ..." Er hat recht. Denkt man an Stan und Ollie denkt man an die Zeit des Stummfilms, an die ersten Tonfilme, nicht daran, daß zumindest Stan ein Zeitgenosse von mir war.
Beeindruckend, wie Louvish nicht nur die frühen Solo-Jahre des Paares beschreibt, dabei die für sie wichtigen Menschen wie z.B. Fred Karno, Hal Roach, Jimmy Finlayson kurz portraitiert, das fast zufällige und völlig unspektakuläre erste Treffen schildern, dann den langen Weg, bis sie nicht nur zwei Schauspieler waren, die zufällig im selben Film auftraten.
Louvish behält auch bei dem allmählich einsetzenden Abstieg den Respekt vor den Objekten seines Buches und zeigt, daß sie Opfer der Umstände, aber auch ihrer eigenen Libido wurden.
Ein wirklich wunderbares Buch, das man jedem Fan des Mediums Film nur unbedingt empfehlen kann.
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