Von Conrad G. Mueller (Professor für Psychologie und Neurologie), Mae Rudolph (Journalistin).
LIFE ist eines jener Markenzeichen, das mit den Jahren ziemlich auf den Hund gekommen ist.
Zuerst der Titel einer Zeitschrift, dann Sammelbegriff über einige der besten populärwissenschaftlichen Bücher, die je bei Rowohlt erschienen. Jeder Band unbedingt empfehlenswert, wenn inzwischen auch so manches nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Auf diese Bücher beschränkt sich diese Seite.
Dann abgesunken in den Kreis jener Firmen, die einem durch aufdringliche und gelogene Fernsehwerbung stören (CDs die nach drei Jahren noch als neu angepriesen werden, Bücher, Videokassetten und was weiß ich noch alles, das angeblich exklusiv angeboten wird, das nicht im Handel erhältlich ist, nur um zu verbergen, dass es viel zu teuer ist).
Die hier vorgestellten Bücher sind immer hervorragend bebildert und von einem Autor und der Time Life-Redaktion abgefasst, was man aber nur im Inneren der Bücher erfährt.
Zuerst der Titel einer Zeitschrift, dann Sammelbegriff über einige der besten populärwissenschaftlichen Bücher, die je bei Rowohlt erschienen. Jeder Band unbedingt empfehlenswert, wenn inzwischen auch so manches nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Auf diese Bücher beschränkt sich diese Seite.
Dann abgesunken in den Kreis jener Firmen, die einem durch aufdringliche und gelogene Fernsehwerbung stören (CDs die nach drei Jahren noch als neu angepriesen werden, Bücher, Videokassetten und was weiß ich noch alles, das angeblich exklusiv angeboten wird, das nicht im Handel erhältlich ist, nur um zu verbergen, dass es viel zu teuer ist).
Die hier vorgestellten Bücher sind immer hervorragend bebildert und von einem Autor und der Time Life-Redaktion abgefasst, was man aber nur im Inneren der Bücher erfährt.
Anfänge des Seehandels
The sea traders (1977)
Rowohlt (1977)
Rowohlt (1977)
Band 74
Energie
Energy (1969)
Rowohlt (1970)
Rowohlt (1970)
Band 02
Von Mitchell Wilson, Physiker, Sachbuchautor und Autor von Kurzgeschichten und Romanen (jedenfalls laut Rowohlt).

Licht und Sehen
Light And Vision (1966)
Rowohlt (1969)
Rowohlt (1969)
Band 6
Zunächst scheint die Sache ziemlich klar. Daß wir von Licht umgeben sind ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir Sehen können (für die meisten von uns) ebenfalls.
Wenn man dieses Buch liest, wird man sich ganz langsam der Tatsache bewusst, dass wir es hier wirklich mit einem Wunder zu tun haben. Wir sehen nur, was das Licht uns sehen läßt. Und auch wenn wir darauf vertrauen, dass wir die Welt so sehen wie sie ist, wissen wir (in Teilen zumindest), dass das eine Täuschung sein kann (schauen Sie einem Zauberer zu und wenn er gut ist, wissen Sie, was ich meine). Unser Sehen ist nicht nur das Aufnehmen der von unserer Umgebung angebotenen Dinge, es ist eine Auswahl, die unbewusst für uns getroffen wird.
Wenn man dieses Buch liest, wird man sich ganz langsam der Tatsache bewusst, dass wir es hier wirklich mit einem Wunder zu tun haben. Wir sehen nur, was das Licht uns sehen läßt. Und auch wenn wir darauf vertrauen, dass wir die Welt so sehen wie sie ist, wissen wir (in Teilen zumindest), dass das eine Täuschung sein kann (schauen Sie einem Zauberer zu und wenn er gut ist, wissen Sie, was ich meine). Unser Sehen ist nicht nur das Aufnehmen der von unserer Umgebung angebotenen Dinge, es ist eine Auswahl, die unbewusst für uns getroffen wird.
Mir ist bei der Lektüre dieses Buches wieder einmal klar geworden, dass das was ich als ICH bezeichne, zum Teil eine Maschine ist, die unabhängig von meinem eigenen Willen funktioniert. Und meist sind sind diese unbewussten Dinge für unser bewusstes Ich sehr viel wichtiger, als wir uns eingestehen wollen.
Wir sehen nur, was unser Unbewusstsein (nicht Unterbewusstsein) für wichtig erachtet. Und das ist auch richtig und wichtig, denn die Informationsflut, die uns jeden Moment allein über die Augen erreicht, ist unüberschaubar. Kein noch so großer Computer könnte sie derzeit verarbeiten (behaupte ich einfach mal). Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich einen Wald, davor das Dach und die oberen Stockwerke eines Hauses. Je mehr ich mich auf den Wald konzentriere, desto mehr Informationen (Details) des Waldes lässt mein Unbewusstsein in mein Bewusstsein dringen, vermindert aber gleichzeitig die Details, die ich von dem davorstehenden Haus wahrnehme. Mein Bewusstsein hat dann entschieden, dass der Wald in diesem Moment wichtiger ist als das Haus. Mein Unbewusstsein fährt die Wahrnehmung des Hauses zurück, es verschwindet (für die Momente, in denen mir das nicht bewusst ist) aus der mich umgebenden Welt. Sobald mir bewusst wird, dass das Haus verschwunden ist, ist es wieder da - und die Wahrnehmung des Waldes wird zurückgefahren. Das geht alles so schnell, dass die meisten uns wahrscheinlich nie einen Gedanken daran verschwenden werden. Ich finde es ... faszinierend.
Wir sehen nur, was unser Unbewusstsein (nicht Unterbewusstsein) für wichtig erachtet. Und das ist auch richtig und wichtig, denn die Informationsflut, die uns jeden Moment allein über die Augen erreicht, ist unüberschaubar. Kein noch so großer Computer könnte sie derzeit verarbeiten (behaupte ich einfach mal). Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich einen Wald, davor das Dach und die oberen Stockwerke eines Hauses. Je mehr ich mich auf den Wald konzentriere, desto mehr Informationen (Details) des Waldes lässt mein Unbewusstsein in mein Bewusstsein dringen, vermindert aber gleichzeitig die Details, die ich von dem davorstehenden Haus wahrnehme. Mein Bewusstsein hat dann entschieden, dass der Wald in diesem Moment wichtiger ist als das Haus. Mein Unbewusstsein fährt die Wahrnehmung des Hauses zurück, es verschwindet (für die Momente, in denen mir das nicht bewusst ist) aus der mich umgebenden Welt. Sobald mir bewusst wird, dass das Haus verschwunden ist, ist es wieder da - und die Wahrnehmung des Waldes wird zurückgefahren. Das geht alles so schnell, dass die meisten uns wahrscheinlich nie einen Gedanken daran verschwenden werden. Ich finde es ... faszinierend.
Das Buch ist nicht immer leichte Kost, weil manches an den (bzw. meinen) Rand der Vorstellungskraft stößt. Aber wie die meisten (alle?) Bücher dieser Reihe ist es hochinteressant.
Ägypten
Ancient Egypt (1966)
Rowohlt (1975)
Rowohlt (1975)
Band 13
Von Lionel Casson.
22.07.1914 (New York City) - 18.07.2009 (New York City)
Dem Altphilologen Casson gelingt das Kunststück, mehr als zweitausend Jahre Geschichte in einem Band zusammenzufassen, ohne übereilt zu wirken.
In unserer schnelllebigen Zeit fällt es schwer, sich vorzustellen, dass es Zeiten gab, zu denen die Menschen an Veränderung (Verbesserung?) überhaupt nicht interessiert waren.

22.07.1914 (New York City) - 18.07.2009 (New York City)
Dem Altphilologen Casson gelingt das Kunststück, mehr als zweitausend Jahre Geschichte in einem Band zusammenzufassen, ohne übereilt zu wirken.
In unserer schnelllebigen Zeit fällt es schwer, sich vorzustellen, dass es Zeiten gab, zu denen die Menschen an Veränderung (Verbesserung?) überhaupt nicht interessiert waren.
Der Cro-Magnon-Mensch
Cro-Magnon-Man (1977)
Rowohlt (1977)
Rowohlt (1977)
Band 68
Die Entdeckung des Metalls
The metalsmiths (1977)
Rowohlt (1977)
Rowohlt (1977)
Band 72
Von Percy Knauth (Percival Roediger Knauth).
1914-1995
War Wissenschaftsredakteur von Time.
War Co-Autor von Band 11.

1914-1995
War Wissenschaftsredakteur von Time.
War Co-Autor von Band 11.
Die ersten Ackerbauern
The first farmers (1977)
Rowohlt (1977)
Rowohlt (1977)
Band 71
Von Jonathan Norton Leonard.
1903-1975
War Wissenschaftsredakteur von Time.
War Co-Autor von Band 11.

1903-1975
War Wissenschaftsredakteur von Time.
War Co-Autor von Band 11.
Die ersten Menschen
The first men (1977)
Rowohlt (1977)
Rowohlt (1977)
Band 66
Edmund White und Dale Brown.
Die beiden sind Mitglieder der Redaktion der Time-Life-Bücher. Berater waren Bernard O. Campbell und F. Clark Howell. Edmund Valentine White III:
* 19. Januar 1940 (Cincinnati, Ohio)
Unterrichtet Creative Writing in Princeton
Über Dale Brown habe ich nichts gefunden.

Die beiden sind Mitglieder der Redaktion der Time-Life-Bücher. Berater waren Bernard O. Campbell und F. Clark Howell. Edmund Valentine White III:
* 19. Januar 1940 (Cincinnati, Ohio)
Unterrichtet Creative Writing in Princeton
Über Dale Brown habe ich nichts gefunden.
Die Fische
The fishes (1976)
Rowohlt (1976)
Rowohlt (1976)
Band 57
Von Francis Downes Ommanney.
*22.04.1903 (Strawberry Hill, Great Britain)
Zoologe, der etliche Bücher meeresbiologische Themen verfasst hat.

*22.04.1903 (Strawberry Hill, Great Britain)
Zoologe, der etliche Bücher meeresbiologische Themen verfasst hat.
Der Flug
Flight (1970)
Rowohlt (1972)
Rowohlt (1972)
Band 12
Von H. Guyford Stever und James J. Haggerty.
H. Guyford Stever:
* 24. Oktober 1916 (Corning, New York)
War an leitender Stelle in vielen amerikanischen Institutionen tätig.
James J. Haggerty:
Hat viel über Flug- und Raumfahrt geschrieben, war auch für die NASA tätig.
Wissenschaftlicher Berater war u.a. René Dubos

H. Guyford Stever:
* 24. Oktober 1916 (Corning, New York)
War an leitender Stelle in vielen amerikanischen Institutionen tätig.
James J. Haggerty:
Hat viel über Flug- und Raumfahrt geschrieben, war auch für die NASA tätig.
Wissenschaftlicher Berater war u.a. René Dubos
Griechenland
Classical Greece (1965)
Rowohlt (1981)
Rowohlt (1981)
Band 31
Von Cecil Maurice Bowra.
08.04.1898 (Jiujiang (China)) - 04.07.1971 (Oxford)

08.04.1898 (Jiujiang (China)) - 04.07.1971 (Oxford)
Bowra war ein Experte für Literatur und Geschichte der Griechen, Präsident der British Academy, Professor und Vizekanzler in Oxford. Ein Mann, der wußte, worüber er schreibt.
Das schöne (und erfreuliche) an dieser Reihe ist, dass solche Leute trotzdem extrem lesbare Bücher verfassen konnten. Bowra liefert einen ganz hervorragenden Überblick über die griechische Geschichte von der Gründung der Stadtstaaten bis zum Reich Alexander des Großen.
Dabei werden die dunklen Seiten nicht ausgespart.
Das schöne (und erfreuliche) an dieser Reihe ist, dass solche Leute trotzdem extrem lesbare Bücher verfassen konnten. Bowra liefert einen ganz hervorragenden Überblick über die griechische Geschichte von der Gründung der Stadtstaaten bis zum Reich Alexander des Großen.
Dabei werden die dunklen Seiten nicht ausgespart.
Das klassische Altertum liegt lange zurück -und trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Griechen von damals zu einem Teil für das Unglück der Griechen von Heute verantwortlich sind. Nicht ausschließlich - natürlich.
Aber Schiffahrt war damals wichtig. Und für Schiffe wurde Holz gebraucht.
Alle Länder, die damals groß und wichtig waren, leiden noch heute darunter, dass ganze Landstriche dafür entwaldet wurden. Schauen Sie sich Griechenland, die Türkei, Israel, Palästina, Ägypten und so weiter an. Tausende von Jahren mögen vergangen sein, aber die Menschen haben über Jahrhunderte nichts dazugelernt.
Wälder sind ein Schatz, den die meisten nicht wirklich zu würdigen wissen.
Aber Schiffahrt war damals wichtig. Und für Schiffe wurde Holz gebraucht.
Alle Länder, die damals groß und wichtig waren, leiden noch heute darunter, dass ganze Landstriche dafür entwaldet wurden. Schauen Sie sich Griechenland, die Türkei, Israel, Palästina, Ägypten und so weiter an. Tausende von Jahren mögen vergangen sein, aber die Menschen haben über Jahrhunderte nichts dazugelernt.
Wälder sind ein Schatz, den die meisten nicht wirklich zu würdigen wissen.
Wir haben viel von den (antiken) Griechen gelernt - aber es waren Menschen, die in ihrer eigenen Gegenwart verhaftet waren. Die Zukunft war für sie ein unbekanntes, unbedeutendes Land, auf das man keine Rücksicht nehmen mußte.
Die Denkschulen von Athen beeinflussen uns heute noch, einige der in Griechenland verfassten Stücke (Dichtung oder Theater) bilden noch heute den Kern unserer eigenen Literatur - aber für uns heutige sind die Originale (bzw. der Übersetzungen) kaum lesbar, da uns die dahinterstehenden Gedanken fremd geworden sind.
Die Denkschulen von Athen beeinflussen uns heute noch, einige der in Griechenland verfassten Stücke (Dichtung oder Theater) bilden noch heute den Kern unserer eigenen Literatur - aber für uns heutige sind die Originale (bzw. der Übersetzungen) kaum lesbar, da uns die dahinterstehenden Gedanken fremd geworden sind.
Indien
Historic India (1971)
Rowohlt (1971)
Rowohlt (1971)
Band 24
Der Körper
Body (1969)
Rowohlt (1970)
Rowohlt (1970)
Band 04
Von MD Alan E. Nourse.
11. August 1928 - 19. Juli 1992
Pseudonyme: Doktor X, Al Edwards
Neben verschiedenen medizinischen Fachbüchern hat er auch SF (in erster Linie Kurzgeschichten) geschrieben.

11. August 1928 - 19. Juli 1992
Pseudonyme: Doktor X, Al Edwards
Neben verschiedenen medizinischen Fachbüchern hat er auch SF (in erster Linie Kurzgeschichten) geschrieben.
Die Materie
Matter (1969)
Rowohlt (1970)
Rowohlt (1970)
6698-6700 (d.h. noch ohne eigene Numerierung)
Von Ralph E. Lapp.
Lapp war am Bau der Atombombe beteiligt, tritt aber vor allem als Sachbuchautor ins Scheinwerferlicht.

Lapp war am Bau der Atombombe beteiligt, tritt aber vor allem als Sachbuchautor ins Scheinwerferlicht.
Der Mensch der Vorzeit
Early Man (1965)
Rowohlt (1975)
Rowohlt (1975)
Band 53
Von Francis Clark Howell.
*27.11.1925 (Kansas City) - 10.03.2007 (Berkeley)
Anerkannter Anthropologe (der auch aktiv an Ausgrabungen beteiligt war, was er immer wieder mal durchblicken läßt).

*27.11.1925 (Kansas City) - 10.03.2007 (Berkeley)
Anerkannter Anthropologe (der auch aktiv an Ausgrabungen beteiligt war, was er immer wieder mal durchblicken läßt).
Mikroben, Gene, Vitamine
Health and Disease (1969)
Rowohlt (1970)
Rowohlt (1970)
Band 09
Von René Dubos und Maya Pines.
René Dubos:
1901 (Saint Brice, Frankreich) - 1981
Pulitzer-Preisträger
Neben verschiedenen medizinischen Fachbüchern hat er auch SF (in erster Linie Kurzgeschichten) geschrieben.
Maya Pines:
Wissenschaftsautorin. Scheint noch aktiv zu sein.

René Dubos:
1901 (Saint Brice, Frankreich) - 1981
Pulitzer-Preisträger
Neben verschiedenen medizinischen Fachbüchern hat er auch SF (in erster Linie Kurzgeschichten) geschrieben.
Maya Pines:
Wissenschaftsautorin. Scheint noch aktiv zu sein.
Die Perser
The Persians (1966)
Rowohlt (September 1978)
Rowohlt (September 1978)
Band 83
Von Jim Hicks (Journalist).
Daß die Perser ein ansehnliches Reich hatten, war mir schon klar. Natürlich hatte ich von Kroîsos (Krösus) schon gehört, auch Dareios I. war mir nicht unbekannt. Und natürlich wusste ich, dass Dareios III von Alexander dem Großen geschlagen wurde. Man hat ja schließlich eine einigermaßen ordentliche Bildung.
Aber es waren doch nur Wissensschnipsel, die kein geschlossenes Bild ergaben. Die "große" Zeit der Perser erfaßte nur kurze 200 Jahre, danach wurden sie von Griechen, später den Römern dominiert und weltgeschichtlich überlagert. Erst mit Mohammed und dem Islam kehrte Persien wieder auf die Weltbühne zurück. Zunächst sehr fortschrittlich, dann ... nun, das erleben wir ja derzeit selbst. Religiosität ist bestenfalls bewahren, schlimmstenfalls immer ein Unterdrückungsinstrument. Das ist beim heutigen Islam, beim Christentum bis zur Renaissance und bei allen großen Weltreligionen vorher der Fall.
Wir heutige Menschen haben den Persern viel zu verdanken. Hier wurden Münzen vereinheitlicht. Hier wurde die moderne Verwaltung geschaffen.
Hicks gelingt es, die damalige Zeit, die lange im Dunkel der Geschichte verborgen war und erst durch die immer unfangreicheren Übersetzungen von Keilschrifttexten langsam ans Licht kam und noch immer kommt, für den Leser lebendig werden zu lassen.
Hicks gelingt es, die damalige Zeit, die lange im Dunkel der Geschichte verborgen war und erst durch die immer unfangreicheren Übersetzungen von Keilschrifttexten langsam ans Licht kam und noch immer kommt, für den Leser lebendig werden zu lassen.
Die Planeten
Planets (1970)
Rowohlt (1976)
Rowohlt (1976)
Band 11
Von Carl Sagan und Jonathan Norton Leonard.
Carl Sagan:
9. November 1934 (New York) - 20. Dezember 1996
Pulitzer-Preisträger
Wahrscheinlich der bekannteste der Time-Life-Autoren. Wissenschaftler, Fernsehmoderator (Cosmos - auch bei uns gesendet) und Schriftsteller (Contact - verfilmt mit Jody Foster).
Jonathan Norton Leonard: siehe Band 71.
Carl Sagan:
9. November 1934 (New York) - 20. Dezember 1996
Pulitzer-Preisträger
Wahrscheinlich der bekannteste der Time-Life-Autoren. Wissenschaftler, Fernsehmoderator (Cosmos - auch bei uns gesendet) und Schriftsteller (Contact - verfilmt mit Jody Foster).
Die Reisen der Entdecker
Age of Exploration (1971)
Rowohlt (1973)
Rowohlt (1973)
Band 21
Römisches Reich
Imperial Rome (1972)
Rowohlt (1972)
Rowohlt (1972)
Band 32
Die Säugetiere
The Mammals (1976)
Rowohlt (1976)
Rowohlt (1976)
Band 55
Von Richard Carrington, einem Journalist und Schriftsteller, der sich auf naturwissenschaftliche Themen beschränkt.
Siehe auch unter Mary Eden.
Siehe auch unter Mary Eden.
Ships
Ships (1965)
Time Life International (1970)
Time Life International (1970)
Ohne Nummer
Von Edward V. Lewis, Robert O'Brien (siehe auch Band 14 der deutschen Reihe).
Gedanken während der Lektüre

Südamerika - Flora und Fauna
The Land and Wildlife of South America (1964)
Rowohlt (Februar 1975)
Rowohlt (Februar 1975)
Band 49
Von Marston Bates.
23.07.1906 (Michigan) - 03.04.1974 (Ann Arbor, Michigan) Amerikanischer Zoologe und Autor. Seine Forschungen zum Gelbfieber trugen zum Verständnis der Epidemiologie (Ursache für die Verbreitung) bei.
23.07.1906 (Michigan) - 03.04.1974 (Ann Arbor, Michigan) Amerikanischer Zoologe und Autor. Seine Forschungen zum Gelbfieber trugen zum Verständnis der Epidemiologie (Ursache für die Verbreitung) bei.
Das Buch liefert genau das, was der Titel ankündigt. Leider ist es dadurch über weite Strecken furchtbar langweilig, nämlich immer dann, wenn Arten nur aufgezählt werden.
Richtig gut ist das Buch, wen Bates näher auf eine Art eingeht oder Anekdoten einflicht.
Die Bebilderung ist wie immer hervorragend.
Der Schluss des Buches könnte auch von heute stammen:
Ein Biologe meinte kürzlich nach einer Reise durch die Gebiete an der pazifischen Küste: "Die Zerstörung der Lebensräume kann heute bereits in Hektar pro Stunde gemessen werden." Eine wunderbare Wildnis schwindet langsam dahin, wird eines Tages vielleicht nur noch als Erinnerung bestehen. Das geht nicht nur die Südamerikaner an - sondern die gesamte Menschheit.
Die Bemerkung ist heute (Ende 2023) fast 60 Jahre alt. Sage niemand, er habe es nicht wissen können.
Ein Biologe meinte kürzlich nach einer Reise durch die Gebiete an der pazifischen Küste: "Die Zerstörung der Lebensräume kann heute bereits in Hektar pro Stunde gemessen werden." Eine wunderbare Wildnis schwindet langsam dahin, wird eines Tages vielleicht nur noch als Erinnerung bestehen. Das geht nicht nur die Südamerikaner an - sondern die gesamte Menschheit.
Die Bemerkung ist heute (Ende 2023) fast 60 Jahre alt. Sage niemand, er habe es nicht wissen können.
Tiere und ihr Verhalten
Animal behavior (1976)
Rowohlt (1976)
Rowohlt (1976)
Band 60
Von Nikolaas Tinbergen.
15.04.1907 (Den Haag) - 23.12.1988 (Oxford)
Erhielt 1973, zusammen mit Karl von Frisch und Konrad Lorenz, den Nobelpreis für Medizin. Alle drei begründeten die vergleichende Verhaltensforschung.

15.04.1907 (Den Haag) - 23.12.1988 (Oxford)
Erhielt 1973, zusammen mit Karl von Frisch und Konrad Lorenz, den Nobelpreis für Medizin. Alle drei begründeten die vergleichende Verhaltensforschung.
Vom Menschenaffen zum Menschen
The missing link (1972)
Rowohlt (Februar 1977)
Rowohlt (Februar 1977)
Band 65
Von Maitland A. Edey (Schriftsteller, Editor).
Etwas Neues bringt das Buch nicht, aber es zeigt wie die Entwicklung vom Affen zum Menschen abgelaufen sein könnte. Natürlich wie immer hervorragend bebildert.
Natürlich hat Evolution immer etwas Zufälliges. Eine Entwicklung, die uns in der Rückschau selbstverständlich und zwangsläufig erscheint, ist gerade das nicht. Eine Anpassung, die unbedingt notwendig ist, um in einer bestimmten Umgebung zu überleben, kann zigfach vorher eingetreten sein - vielleicht sogar zum Nachteil des Individuums. Was nicht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist, ist nutzlos.
Meine Wohnung hat Fenster zu zwei Seiten. Auf der einen Seite gibt es einen Spielplatz für die Kinder der Siedlung, auf der anderen Seite steht ein Haus, in dem Flüchtlinge untergebracht sind. Und auch wenn bei uns in der Siedlung recht viele Ursprungsnationalitäten vertreten sind, kann man beobachten, dass die Kinder auf der einen Seite anders behandelt werden, als die auf der anderen. Auf dem Spielplatz werden sie überwacht, es gibt keinen Moment, den die Kinder ohne Erwachsenen zubringen, auf der anderen Seite spielen die Kinder - und sind für sich. So bin ich auch aufgewachsen. Meine Eltern (und die meiner Freunde) wären nie auf die Idee gekommen, ständig ein Auge auf mich (uns) zu haben. Ich frage mich, ist die ständige Aufsicht für die Kinder tatsächlich ein Vorteil? Oder führt das in eine evolutionäre Sackgasse, weil völlig unselbstständige Menschen geschaffen werden?
Wasser
Water (1970)
Rowohlt (1979)
Rowohlt (1979)
Band 14
Von Philip D. Thompson und Robert O'Brien
Philip D. Thompson (Anerkannter Meterologe)
Robert O'Brien (Wissenschaftsautor) (siehe auch Ships)

Philip D. Thompson (Anerkannter Meterologe)
Robert O'Brien (Wissenschaftsautor) (siehe auch Ships)
Das Wetter
Weather (1970)
Rowohlt (1970)
Rowohlt (1970)
Band 10
Von Luna B. Leopold und Kenneth S. Davis
Luna Bergere Leopold (Sohn von Aldo Leopold, einem frühen Umweltaktivisten)
* 08. Oktober 1915
Kenneth S. Davis (Journalist)
1913 - Juni 1999

Luna Bergere Leopold (Sohn von Aldo Leopold, einem frühen Umweltaktivisten)
* 08. Oktober 1915
Kenneth S. Davis (Journalist)
1913 - Juni 1999