Picard soll zwischen zwei kriegsführenden Parteien vermitteln, die es in einem 200jährigen Krieg fast geschafft haben, ihre Welt zu vernichten. Die Natur ist schon zerstört, Kinder werden - wenn überhaupt - nur noch als Krüppel geboren - und trotzdem wird der Krieg mit aller Härte weitergeführt. Picard gelingt es, die Gegner an einen Tisch zu bekommen, doch dann stirbt der Vertreter der einen Seite - und Picard wird als Mörder verdächtigt. Worf wird Picards Nachfolger als Botschafter der Föderation. Er hat zwei Tage, um zu verhindern, dass Picard hingerichtet wird ...
Karen Haber
Bless the Beasts
Bless the Beasts (1996)
Pocket (1996)
Pocket (1996)
Die Voyager gelangt zu einem Planeten, auf dem eine von Vögeln abstammende Rasse wohnt, die hilfsbereit, aber auch sehr auf Rituale bedacht ist. Janeway gibt der Crew-Landurlaub. Aber dann verschwinden Harry Kim und Tom Paris - und die Freundlichkeit der Gastgeber entpuppt sich als aufgesetzt ...
Habers einziger Star Trek-Roman. Und das ist auch gut so.
Ja, er ist lesbar, ja die Sardalians sind interessant, die Abhängigkeit zwischen der vorherrschenden Spezie und den fischartigen Darra ist gut herausgearbeitet. Und trotzdem ... ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Charaktere leicht daneben waren. Das trifft vor allem auf Janeway zu, die sich hier den Sekundärpflichten eines Starfleet-Captains, nämlich den KOntakt mit fremden Lebensformen zu suchen, entziehen will.
Als bei der Suche nach Harry und Tom eine große Narbe Toms angepeilt werden soll, da kam bei mir endgültig das Gefühl auf, dass Haber übers Ziel hinausgeschossen ist. Es mag ja möglich sein, einen Planeten nach einem Menschen abzusuchen - aber nach einer Narbe? Nein, wirklich nicht.
Es gibt bessere Voyager-Romane.
Habers einziger Star Trek-Roman. Und das ist auch gut so.
Ja, er ist lesbar, ja die Sardalians sind interessant, die Abhängigkeit zwischen der vorherrschenden Spezie und den fischartigen Darra ist gut herausgearbeitet. Und trotzdem ... ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Charaktere leicht daneben waren. Das trifft vor allem auf Janeway zu, die sich hier den Sekundärpflichten eines Starfleet-Captains, nämlich den KOntakt mit fremden Lebensformen zu suchen, entziehen will.
Als bei der Suche nach Harry und Tom eine große Narbe Toms angepeilt werden soll, da kam bei mir endgültig das Gefühl auf, dass Haber übers Ziel hinausgeschossen ist. Es mag ja möglich sein, einen Planeten nach einem Menschen abzusuchen - aber nach einer Narbe? Nein, wirklich nicht.
Es gibt bessere Voyager-Romane.
Jack C. Haldeman II
Perry's Planet
Perry's Planet (1980)
Bantam (1980)
Bantam (1980)
Sternzeit: 6827.3
Die Enterprise wird auf Perry gerufen, einen Planeten, der vor rund drei Jahren von Menschen der Erde besiedelt wurde, die nun in die Föderation aufgenommen werden wollen. Obwohl sich weder die Enterprise noch die Crew in gutem Zustand befinden, gehorcht Kirk. Zunächst sieht alles gut aus, aber dann stellt Kirk fest, dass niemand auf dem Planeten und auch niemand seiner Crew zu Gewalt fähig ist. Zu allem Überfluß taucht auch noch ein klingonischer Renegat auf, um dem Tod seines von Kirk vor Jahren getöteten Bruders zu rächen.
Die Klingonen werden gut dargestellt - Haldeman nimmt viel von dem vorweg, was es durch The next Generation eingeführt wurde.
Jack Haldeman ist der ältere Bruder von Joe Haldeman.
Die Klingonen werden gut dargestellt - Haldeman nimmt viel von dem vorweg, was es durch The next Generation eingeführt wurde.
Jack Haldeman ist der ältere Bruder von Joe Haldeman.
Joe Haldeman
Einer der besten Star Trek-Autoren der Anfangszeit. Seine Bücher sind in etwa halb so lang wie heutige Bücher.
Planet of Judgment
Planet of Judgment (1977)
Bantam (1984)
Bantam (1984)
Sternzeit: 6132.8
Der Umschlagtext gibt ungefähr folgende Inhaltsangabe: Die Enterprise stößt auf einen Planeten, der um eine nur erbsengroße Sonne kreist. Auf dem Planeten funktioniert kein Gerät. Der Erkundungstrupp sitzt fest.
Ich sollte das Buch mal wieder lesen, denn ich erinnere mich nicht mehr.
Ich sollte das Buch mal wieder lesen, denn ich erinnere mich nicht mehr.
World without end
World without end (1979)
Bantam (1979)
Bantam (1979)
Sternzeit: 7502.9
Der Umschlagtext gibt ungefähr folgende Inhaltsangabe: Kirk & geraten auf einer Welt mit geflügelten Wesen in Gefangenschaft. Ihnen steht entweder die Hinrichtung oder ein Kampf mit Klingonen bevor.
Ich sollte das Buch mal wieder lesen, denn ich erinnere mich nicht mehr.
Ich sollte das Buch mal wieder lesen, denn ich erinnere mich nicht mehr.
Barbara Hambly
Ishmael
Ishmael (1985)
Pocket (1985)
Sternzeit: ?
Pocket (1985)
Sternzeit: ?
Während Spock sich auf einem klingonischen Schiff aufhält, verschwindet es plötzlich. Seine letzte Nachricht deutet daraufhin, dass die Klingonen in die Vergangenheit reisen wollten, um einen Mann zu suchen, der für die Entstehungsgeschichte der Föderation wichtig ist.
Der Kampf ums nackte Überleben
Ghost Walker (1991)
Heyne (1995)
Sternzeit: Im vierten Jahr der ersten Fünfjahresmission
Heyne (1995)
Sternzeit: Im vierten Jahr der ersten Fünfjahresmission
Ausgerechnet auf einem Planeten von Technikfeinden, muss die Besatzung der Enterprise gegen eine Hungerkatastrophe kämpfen. Prompt gerät man in politische Auseinandersetzungen.
Laurell K. Hamilton
Nightshade
Nightshade (Dezember 1992)
Titan (1992)
Sternzeit: ?
Titan (1992)
Sternzeit: ?
Ich habe zwei Probleme mit dem an sich recht gut geschriebenen Roman:
- Die Seiten 93 - 140 sind in meinem Exemplar doppelt vorhanden, dafür fehlen die Seiten 141 - 188. Das Buch hätte so nie in den Handel kommen dürfen.
- Ernsthaft: Worf als Vertreter von Picard - wenn Troi zur Verfügung steht?
In keinem anderen Roman (und in keiner TV-Folge, da bin ich ziemlich sicher), sieht Picard sich so oft gezwungen "That's an order" oder etwas Ähnliches zu sagen.
Natürlich wird die Enterprise vom Planeten weggelockt (damit Riker aus dem Weg ist), natürlich sind Picard, Troi und Worf auf sich selbst gestellt. Alles wie immer. Aber die Entscheidung Picards, Worf als Ersatz-Botschafter einzusetzen, noch dazu in einer Situation in der es auf Diplomatie ankommt, ist völlig unverständlich.
Natürlich wird die Enterprise vom Planeten weggelockt (damit Riker aus dem Weg ist), natürlich sind Picard, Troi und Worf auf sich selbst gestellt. Alles wie immer. Aber die Entscheidung Picards, Worf als Ersatz-Botschafter einzusetzen, noch dazu in einer Situation in der es auf Diplomatie ankommt, ist völlig unverständlich.
Doch der Roman hat auch gute Seiten. Mir gefällt die Idee, dass das Schiff der Milgrians ein lebender Organismus ist, ohne ein Lebewesen zu sein.
Bei den Orianern sieht es etwas anders aus. Nicht nur, dass sie seit 200 Jahren alles tun, um den eigenen Planeten zu zerstören, nein, sie verfügen auch über geistige Kräfte, ohne sich deren bewusst zu sein. Entschuldigung: Vor dem Krieg war das eine recht fortschrittliche Zivilisation (die Greens kennen sich in Biotechnologie aus) - und da ist niemandem aufgefallen, dass wenigstens Teile der Bevökerung übersinnlich begabt sind? Kaum vorstellbar.
Bei den Orianern sieht es etwas anders aus. Nicht nur, dass sie seit 200 Jahren alles tun, um den eigenen Planeten zu zerstören, nein, sie verfügen auch über geistige Kräfte, ohne sich deren bewusst zu sein. Entschuldigung: Vor dem Krieg war das eine recht fortschrittliche Zivilisation (die Greens kennen sich in Biotechnologie aus) - und da ist niemandem aufgefallen, dass wenigstens Teile der Bevökerung übersinnlich begabt sind? Kaum vorstellbar.
Hamiltons einziger Star Trek-Roman. Inzwischen hat sie Erfolg mit eigenen Serien.
Schreiben kann Hamilton, man liest ihren Roman gern. Man darf nur nicht länger darüber nachdenken.
Letztlich nur Lesefutter, mehr nicht.
Schreiben kann Hamilton, man liest ihren Roman gern. Man darf nur nicht länger darüber nachdenken.
Letztlich nur Lesefutter, mehr nicht.
Der Kampf ums nackte Überleben
Ghost Walker (1991)
Heyne (1995)
Sternzeit: Im vierten Jahr der ersten Fünfjahresmission
Heyne (1995)
Sternzeit: Im vierten Jahr der ersten Fünfjahresmission
Ausgerechnet auf einem Planeten von Technikfeinden, muss die Besatzung der Enterprise gegen eine Hungerkatastrophe kämpfen. Prompt gerät man in politische Auseinandersetzungen.
Dennis William Hauck
William Shatner, der Captain
Captain Quirk, The unauthorized biography of William Shatner (1995)
Heyne (1997)
Heyne (1997)
Nicht autorisierte Biographie.
Shatner ist ein Spinner, dem sein Ruhm als Kirk zu Kopf gestiegen ist. Das ist das Fazit, das man aus dieser Biographie ziehen kann. Hier wird bestätigt, was vorher als Gerüchte durch die Fanpresse geisterte.
Aber: Letztendlich ist es den Zuschauern doch egal, was für ein Mensch der Schauspieler ist. Entscheidend ist was er aus seiner Rolle macht. Dass Shatner kein großer Schauspieler ist, weiß man, wenn man sich einen seiner anderen Filme antut. Aber er ist Kirk. Und das wird er auch bleiben. Über seinen Tod hinaus.
Aber: Letztendlich ist es den Zuschauern doch egal, was für ein Mensch der Schauspieler ist. Entscheidend ist was er aus seiner Rolle macht. Dass Shatner kein großer Schauspieler ist, weiß man, wenn man sich einen seiner anderen Filme antut. Aber er ist Kirk. Und das wird er auch bleiben. Über seinen Tod hinaus.
Simon Hawke
* 30.09.1951
Richtiger Name:
Nicholas V. Yermakov (für Battlestar Galactica)
Als Simon Hawke auch Batman.
Richtiger Name:
Nicholas V. Yermakov (für Battlestar Galactica)
Als Simon Hawke auch Batman.
The Romulan prize
The Romulan prize (1993)
Pocket (1993)
Pocket (1993)
Hermeticus 2 ist streng geheim. Kaum jemand ahnt etwas von seiner Existenz. Als ein romulanischer Spion Kenntnis davon erhält, setzen die Romulaner einen Plan in Gang, in den die Enterprise unter Captain Picard unwissentlich verwickelt wird.
Blaze of Glory / Die Rückkehr der Despoten
Blaze of Glory (1995)
Heyne (1997)
Sternzeit ?
Heyne (1997)
Sternzeit ?
Wieder einmal ist ein der Föderation angeschlossenes Planetensystem am Rande der Neutralen Zone in Gefahr von Romulanern annektiert zu werden. Diesmal bedienen sie sich der Unterstützung zweier Herrscher und eines in einem Raumschiff der Constitution-Klasse reisenden Piraten.
Die Enterprise wird in das Sternensystem geschickt, weil der örtliche Föderation-Repräsentant ein alter Freund ist.
Die Enterprise wird in das Sternensystem geschickt, weil der örtliche Föderation-Repräsentant ein alter Freund ist.
Hawkes Roman ist an keiner Stelle originell. Es ist eine Geschichte, wie man sie bereits -zigfach gelesen hat.
Ich weiß nicht, warum Enterprise-Autoren so begeistert davon sind, Piraten (noch dazu welche mit Augenklappen) auftreten zu lassen. Das hat bei Goldkey angefangen und hört hier wahrscheinlich noch lange nicht auf. Es gab noch keine Gelegenheit, bei der ich das nicht ärgerlich fand - eben weil immer ein Hauch von Romantizismus verbunden wird und Piraten nicht als das bezeichnet werden, was sie sind: Verbrecher, Mörder, Terroristen.
Mich stört die von Hawke immer wieder herangezogene Interpretation der Obersten Direktive. Obwohl die K'Trall Mitglied in der Föderation sind, soll es Starfleet untersagt sein, gegen offensichtliches Unrecht vorzugehen?
Ich weiß nicht, warum Enterprise-Autoren so begeistert davon sind, Piraten (noch dazu welche mit Augenklappen) auftreten zu lassen. Das hat bei Goldkey angefangen und hört hier wahrscheinlich noch lange nicht auf. Es gab noch keine Gelegenheit, bei der ich das nicht ärgerlich fand - eben weil immer ein Hauch von Romantizismus verbunden wird und Piraten nicht als das bezeichnet werden, was sie sind: Verbrecher, Mörder, Terroristen.
Mich stört die von Hawke immer wieder herangezogene Interpretation der Obersten Direktive. Obwohl die K'Trall Mitglied in der Föderation sind, soll es Starfleet untersagt sein, gegen offensichtliches Unrecht vorzugehen?
Der Roman ist routiniert und lesbar geschrieben. Hawke war jedoch schon mal besser.
Der Beginn des Romans:
| Simon Hawke | Uwe Anton |
|---|---|
| Commander William Riker leaned back in the command chair on the bridge of the Enterprise and touched the insignia on his chest. "Riker to Captain Picard." | Commander William Riker lehnte sich im Sessel des Captains auf der Brücke der Enterprise zurück und berührte den Insignienkommunikator auf seiner Brust. "Riker an Captain Picard." |
Während im Deutschen von Insignienkommunikator die Rede ist, spricht das Original nur von "Insignia". Natürlich weiß der englischsprachige Leser, was mit dieser Bewegung gemeint ist, während man dem deutschen Lesere eine (vertraute) Erläuterung an die Hand geben muß.
Das Ende des Romans:
Zuerst dachte ich, die Übersetzung wäre gelunge, dann kam der letzte Satz. Hawke lässt Picard verkünden, dass SEIN Umtrunk mit dem alten Freund überfällig ist. Uwe Anton lässt die Enterprise überfällig sein. Das ist eine deutliche Bedeutungsverschiebung.
| Simon Hawke | Uwe Anton |
|---|---|
| "No, Mr. Riker, certainly not," Picard replied. "I do not admire pirates. However, I do appreciate panache." He smiled. "Set course for Starbase 37, Mr. Data. I am overdue for a drink with an old fried." | "Nein, Mr. Riker, ganz bestimmt nicht", erwiderte Picard. "Ich bewundere keine Piraten. Doch ich weiß Elan zu schätzen." Er lächelte. "Setzen Sie Kurs auf Starbase 37, Mr. Data. Wir sind dort längst überfällig. Ich mich mit einem alten Freund anstoßen." |
Zuerst dachte ich, die Übersetzung wäre gelunge, dann kam der letzte Satz. Hawke lässt Picard verkünden, dass SEIN Umtrunk mit dem alten Freund überfällig ist. Uwe Anton lässt die Enterprise überfällig sein. Das ist eine deutliche Bedeutungsverschiebung.
Die Terroristen von Patria
The Patrian Transgression (1993)
Pocket (1993)
Pocket (1993)
Nachdem auf Patria Rebellen mit klingonischen Disruptoren ausgerüstet wurden, entschließt sich die Regierung die Föderation einzuschalten. Die Enterprise bringt einen Botschafter (ein früherer Freund Kirks) zu Verhandlungen - die sich schwieriger gestalten als erwartet - da die Patrianer einiges vor der Kirk und seinen Begleitern verbergen.
Gut geschrieben, immer wieder mit einer neuen Überraschung aufwartender Roman.
Gut geschrieben, immer wieder mit einer neuen Überraschung aufwartender Roman.
Walter Irwin & G.B. Love
The Best of Trek #6
The best of Trek #6 (1983)
Signet (1983)
Signet (1983)