Bill Morrison.
Kennen Sie nicht? Wundert mich nicht. Er verschwindet vollständig hinter den Figuren, die er für die Comics adaptiert hat. Ich rede von den Simpsons.
Bill Morrison war gestern in Stuttgart.
16 Uhr sollte die Signierstunde anfangen.
Ich gehe immer mit gemischten Gefühlen zu solchen Veranstaltungen. Bleibe ich unerkannt oder kommt doch mal jemand auf mich zu und will ein Autogramm von mir? (Ist durchaus schon geschehen - allerdings vor Beginn meiner Homepage, auf einer Überfahrt von Calais nach Dover. Ich frage mich heute noch, mit wem ich wohl verwechselt wurde.) Bei zur Zeit 1500 Besuchern pro Monat können ja auch Stuttgarter unter den Besuchern sein.
Bill Morrison. Den kennt doch niemand. Die Simpsons ja. Aber Morrison?
Aber trotzdem lieber mal etwas früher ins Kaufhaus. Viertel vor vier. Das müßte doch reichen, um innerhalb einer halben Stunde ein Autogramm zu bekommen.
Von wegen. Das Stockwerk war voller Menschen, die anstanden. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, müssen es über 200 Leute gewesen sein. Alles war vertreten: Von noch nicht schulpflichtigen Kindern, Teenager, die man eher im Pferdestall vermutet hätte, Mütter und Väter, Leute in meinem Alter und Großeltern.
Es gab Leute, die stapelweise Comics bei sich hatten, welche mit Postern, welche mit DVDs.
Natürlich zog nicht der Name Bill Morrison. Ich glaube nicht, dass die Hälfte der Leute ihn tatsächlich mit den Comics verbanden. Es war der Name Simpsons, der die Leute anzog. Eine Frau vor mir, fragte: "Was hat der den gemacht?" Zwei Jungs hinter mir ärgerten sich, dass sie rein zufällig vorbeigeschneit waren. Ohne Fotoapparat.
Es war eine ruhige Atmosphäre. Selbst die Karstadt-Angestellten konnten es anscheinend kaum fassen, wie voll es war, dass die Schlange auch hinter mir noch wuchs und wuchs.
Morrison betrat das Kaufhaus zehn vor vier, also kurz nach mir, mußte dann noch einige Kleinigkeiten hinter sich bringen, die man nach einer längeren Fahrt eben zu erledigen hat, dann kam er mit einer viertel Stunde Verspätung, nachdem bekannt gegeben war, dass er nur drei Autogramme pro Person gibt und keine Zeichnungen anfertigen wird. Einigen Besuchern war deutlich anzusehen, dass sie ihre Hoffnungen auf Ebay-Gewinne abschrieben.
Hinter mir hörte ich: "Ich lasse meinen Namen nicht schreiben, sonst kann ich das nicht verkaufen." Pfui Teufel!
Nach anderthalb Stunden war ich endlich vor der Bühne. Mütter, die ihre Kinder begleiteten, eine Frau, die sich für ihren abwesenden Freund ein Autogramm geben ließ, eine Großmutter, die ihrem Enkel eine Überraschung zum 13. Geburtstag bereiten wollte.
Und Morrison blieb die ganze Zeit sehr freundlich und lächelte in -zig Kameras.
Von hier aus noch einmal: Danke.
Kennen Sie nicht? Wundert mich nicht. Er verschwindet vollständig hinter den Figuren, die er für die Comics adaptiert hat. Ich rede von den Simpsons.Bill Morrison war gestern in Stuttgart.
16 Uhr sollte die Signierstunde anfangen.
Ich gehe immer mit gemischten Gefühlen zu solchen Veranstaltungen. Bleibe ich unerkannt oder kommt doch mal jemand auf mich zu und will ein Autogramm von mir? (Ist durchaus schon geschehen - allerdings vor Beginn meiner Homepage, auf einer Überfahrt von Calais nach Dover. Ich frage mich heute noch, mit wem ich wohl verwechselt wurde.) Bei zur Zeit 1500 Besuchern pro Monat können ja auch Stuttgarter unter den Besuchern sein.
Bill Morrison. Den kennt doch niemand. Die Simpsons ja. Aber Morrison?
Aber trotzdem lieber mal etwas früher ins Kaufhaus. Viertel vor vier. Das müßte doch reichen, um innerhalb einer halben Stunde ein Autogramm zu bekommen.
Von wegen. Das Stockwerk war voller Menschen, die anstanden. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, müssen es über 200 Leute gewesen sein. Alles war vertreten: Von noch nicht schulpflichtigen Kindern, Teenager, die man eher im Pferdestall vermutet hätte, Mütter und Väter, Leute in meinem Alter und Großeltern.Es gab Leute, die stapelweise Comics bei sich hatten, welche mit Postern, welche mit DVDs.
Natürlich zog nicht der Name Bill Morrison. Ich glaube nicht, dass die Hälfte der Leute ihn tatsächlich mit den Comics verbanden. Es war der Name Simpsons, der die Leute anzog. Eine Frau vor mir, fragte: "Was hat der den gemacht?" Zwei Jungs hinter mir ärgerten sich, dass sie rein zufällig vorbeigeschneit waren. Ohne Fotoapparat.
Es war eine ruhige Atmosphäre. Selbst die Karstadt-Angestellten konnten es anscheinend kaum fassen, wie voll es war, dass die Schlange auch hinter mir noch wuchs und wuchs.
Morrison betrat das Kaufhaus zehn vor vier, also kurz nach mir, mußte dann noch einige Kleinigkeiten hinter sich bringen, die man nach einer längeren Fahrt eben zu erledigen hat, dann kam er mit einer viertel Stunde Verspätung, nachdem bekannt gegeben war, dass er nur drei Autogramme pro Person gibt und keine Zeichnungen anfertigen wird. Einigen Besuchern war deutlich anzusehen, dass sie ihre Hoffnungen auf Ebay-Gewinne abschrieben.
Hinter mir hörte ich: "Ich lasse meinen Namen nicht schreiben, sonst kann ich das nicht verkaufen." Pfui Teufel!
Nach anderthalb Stunden war ich endlich vor der Bühne. Mütter, die ihre Kinder begleiteten, eine Frau, die sich für ihren abwesenden Freund ein Autogramm geben ließ, eine Großmutter, die ihrem Enkel eine Überraschung zum 13. Geburtstag bereiten wollte.
Und Morrison blieb die ganze Zeit sehr freundlich und lächelte in -zig Kameras.
Von hier aus noch einmal: Danke.











