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Der Abend war sehr schnell da.

Sie saßen alle zusammen im Festsaal des Berner Sillie-Hotels.

"Ich kann es immer noch nicht fassen", sagte Peter, der sich zu Maria, Ralf, Eva und Helmut an den Tisch gesetzt hatte.

Von einer rasch engagierten Band wurden leichte Lieder gespielt. Einige der Gäste tanzten sich die Anspannung der letzten Wochen und Monate aus dem Leib.

"Wie habt ihr das nur geschafft?"

"Ganz einfach", antwortete Maria. "Wir waren in Atlantis und die hatten tatsächlich die Möglichkeiten, auf die Ralf gehofft hatte. Aber es war auf Messers Schneide. Einen Tag später und es hätte keinen Sinn mehr gehabt. Ich glaube, man kann sagen, ich verdanke Ralf mein Leben." Sie zog ihn spaßhaft am echten Vollbart.

"Wo ist Helga?" "wollte Ralf wissen.

"Sie wollte kommen, sobald die Kinder schlafen. Unser Hotelpersonal stellt dann einen Babysitter ab."

"Wir haben von Suleika erfahren, daß es einige Opfer außer uns gegeben hat. Dies tut mir leid."

"Shining-Moon, Martin, Tamara, Capucine, Ben und Chas sind tot. Das ist hart, sehr hart."

Sonja trat an den Tisch. "Ralf, würdest du mit mir tanzen?"

"Natürlich."

Sie traten auf die Tanzfläche hinaus. Es wurde ein sehr langsamer Steh-Blues gespielt.

"Wie geht es dir?" fragte Ralf.

"Sehr gut. Und dir?"

"Spitze. Was ist mit deinem Kind? Ein Junge oder ein Mädchen?"

"Eine Fehlgeburt."

"Das tut mir leid. Es hatte doch hoffentlich nicht damit zu tun, daß Maria dich bat an der Sache teilzunehmen?"

"Nein, das hat nichts damit zu tun."

Sie blieb stehen.

"Ralf, ich bin so froh, daß ihr wieder da seid. Ich habe euch wirklich vermißt. Sie drückte den Freund ganz dicht an sich. Dann tanzten sie weiter.

Maria forderte ihren Vater auf, mit ihr zu tanzen.

An allen Tischen wurde immer noch über den Nachmittag gesprochen.

Edgar saß bei Peter am Tisch. Als letzterer zurück kam, fragte er: "Warum ziehst du so ein Gesicht?"

"Wegen Ben, natürlich."

"Tut mir leid, ich wollte nicht taktlos erscheinen. Es ist schlimm, daß er und die beiden anderen sterben mußten, aber ich freue mich so, daß Maria und Ralf zurück sind."

"Verständlich. Aber Ben war mein bester Mann. Und wenn ich daran denke, daß ich es war, der Chas und Capucine überredet hat..."

"Hast du schon mit deiner Carola telefoniert?"

"Natürlich. Sie ist erleichtert, daß endlich alles wieder seinen normalen Gang läuft."

Helga rollte an den Tisch.

"Maria und Ralf scheinen sich ja gut zu amüsieren."

"Das tun sie. Die anderen auch. Ich glaube, man sollte uns jetzt nicht verurteilen. Wir wissen, daß einige gestorben sind, aber irgendwie müssen wir doch alle unserer Erleichterung Luft machen, meinst du nicht auch, Edgar?"

"Natürlich."

"Bei den Kindern alles in Ordnung, Liebling?"

Sie nickte. "Du, Peter, allmählich sollten wir uns Gedanken wegen der Hochzeit machen. ich hätte da eine Idee. Paß mal auf..."


ENDE




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