var adr=document.URL;var adr2=adr.search(/\editorial/);if(adr2!=-1){document.write('<div align="right">'+lm_day+'.'+monthName[lm_month-1]+' '+lm_year+'</div>');document.write('<br /><br /><img src="../logo/liebe.gif" alt="" border="0" width="198" height="75" align="left" /><br clear="all" />');}var editorial='Zur Zeit ist es en vogue auf die Bahn einzuprügeln. Es gibt ja auch viel Anlaß dazu. Da wird Geld für Monumentalprojekte hinausgeschmissen, das besser für die Kunden aufgewandt würde, da wird der Fahrplan nur selten eingehalten (ich dokumentiere bei Reisen alle Halte - und es gibt fast keine Reise, bei der wir pünktlich am Ziel ankamen). Um meinen Geburtstag herum (bis zur Mitte der letzten Woche) herrschten in Deutschland tropische Temperaturen - mit der Folge, daß die Klimaanlagen der ICEs reihenweise aus- und die Fahrgäste bei Saunatemperaturen in den hermetisch abgeschlossenen Wägen umfielen. Bahnchef Grube hat zunächst das getan, was er immer tut: abgewiegelt und auf Arbeitsanweisungen verwiesen. Je unfähiger ein Chef ist, desto häufiger wird er Arbeitsanweisungen erlassen und im Notfall auf sie verweisen. Daß jeder Arbeitnehmer nur eine begrenzte Zahl von (sich mitunter auch widersprechenden) Anweisungen im Gedächtnis behalten kann, sagt der gesunde Menschenverstand und die Lebenserfahrung. Je höher man in der Hierarchie steigt, desto weniger scheint von beiden noch vorhanden zu sein.<br /><br />Wir sind in der Zeit der Saunatemperaturen mit der Bahn gefahren - und hatten Glück. Keine Probleme mit der Klimaanlage. Unsere Fahrt nach München war völlig problemlos und sogar recht pünktlich. Gut, ich hatte mich vertan und wir waren statt in der 1. Klasse in der 2. Klasse gefahren. Mein Fehler. Aber kein Schaffner hielt es für notwendig, uns darüber aufzuklären. Aber da wir in einem für sechs Personen vorgesehenen Abteil allein saßen, hatten wir Ruhe und keinen Grund zur Klage.<br /><br />Ab München gings mit dem Railjet der ÖBB weiter. Das war fast angenehm. Daß es bei der ÖBB noch eine Klasse über der 1. Klasse gibt, nämlich die Premiumklasse, daß es ewig dauerte, bis jemand kam, uns nach Kaffeewunsch zu fragen (obwohl wir am Übergang zur Premiumklasse saßen und hinter einem Vorhang eine kleine - benutzte - Küche war), steckt man weg. Aber es bleibt die Frage, wie wohl die zweite Klasse in diesen Zügen aussieht?<br /><br />Auf der Rückfahrt war es abenteuerlicher. Von Wien fuhr der ICE. Das Personal der ÖBB war ungemein freundlich und hilfreich - nur der Zug war kürzer als vorgesehen. Und bis Linz gab es keinen Kaffee, weil in diesem Luxuszug die Kaffeemaschine ausgefallen war und die DB keinen Ersatz zur Verfügung gestellt hatte. In Linz gelang es einem Techniker der ÖBB das Problemn zu lösen. Ob uns das was sagen soll? Der Schaffner der DB war deutlich barbeißiger als sein österreichischer Kollege. Er brachte es sogar fertig eine Mutter mit drei kleinen Kindern, die einen 1. Klasse Fahrschein, aber keine Platzreservierung hatte, und natürlich nicht getrennt sitzen wollte, anzuschnauzen (&quot;Soll ich einen zusätzlichen Wagen herzaubern?&quot;). Meine Frau und ich hatten ebenfalls keine Platzreservierung (die war uns - wohl wegen der zum Zeitpunkt der Buchung schon bekannten Probleme - nicht angeboten worden), aber bis Regensburg war es kein Problem ein oder zwei Plätze zu finden. Ab Regensburg jedoch war die 1. Klasse hoffnungslos überbucht. Ich mußte eine Stunde stehen (meine Frau hatte noch einen Platz gefunden). Vielleicht wäre es zu umgehen gewesen, wenn ich irgendwo anders im Zug einen Platz eingenommen hätte. Aber man ist ja nicht auf Hochzeitsreise, um sich zu trennen, nicht wahr?<br /><br />Der Zug kam mit einer Viertelstunde Verspätung in Nürnberg an. Kaum Zeit genug, in den Zug nach Stuttgart umzusteigen. Der wurde schon abgepfiffen, als ich mich dem Koffern hinterher warf. Eine ältere Frau kämpfte da noch mit dem Koffer auf der Treppe (von Seiten der Bahn wurde keine Hilfe bereitgestellt - und das Personal des Anschluß-ICs dachte gar nicht daran, sich an die Treppen zu stellen, obwohl uns von dem bayerischen Zugbegleiter zugesichert worden war, daß der Anschlußzug warten würde. Glücklicherweise schrie die Frau laut genug. Ich hatte zwei schwere Koffer balanciert und war völlig atemlos, nicht mehr in der Lage ihr zu helfen).<br /><br />Ich reise gern mit dem Zug. Auf Urlaubsreisen fahr ich auch gern 1. Klasse. Das, was die Bahn im ICE unter 1. Klasse versteht, hat kaum etwas mit der Vorstellung von Luxus zu tun. Es sind dieselben Viehwagons wie in der 2. Klasse. Hin und wieder kommt jemand und fragt, ob man was aus dem Speisewagen will, man bekommt auch eine kostenlose Zeitung. Aber man hat mitunter (bei dieser Reise von Wien nach Linz) so wenig Ruhe, wie in der 2. Klasse. Schwätzer, die keinen Moment ruhig sein können, gibt es eben überall. Früher leisteten sich nur 2. Klasse, heute beglücken sie die Reisenden auch in der 1. Klasse. Im Großraumwagen kann man ihnen nicht entkommen. Leider.<br /><br />Fortschritt ist Rückschritt. Zumindest bei der Bahn. Die alten ICs sind weitaus komfortabler als die modernen ICEs. Der Sitzabstand ist größer, es gibt nur Kabinen - und wir waren im Wagen fast allein. Das versteh ich unter 1. Klasse reisen.<br /><br />Demnächst mehr.'
//--><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'
//var editorial='So langsam werde ich nervös.<br/><br/>Noch drei Wochen bis zur Hochzeit.Alles ist vorbereitet.Alles ist im Fluß.Zum Fest haben wir bislang zwei Absagen von drei Personen.Die Kirche könnte voll werden,wenn alle,die gesagt haben,sie kämen,tatsächlich kommen.<br/><br/><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/025.jpg"alt="Nikodemuskirche"border="0"width="335"height="251"class="bild_links"/>Für mich un&shy;verständlich,daßes die erste Hoch&shy;zeit seit Jah&shy;ren in der Nikodemus&shy;kirche sein wird.Sicher,von außen handelt es sich um eine Kirche,wie sie zu Dutzenden in den Sech&shy;zigern ge&shy;baut wurden.Stahlbeton,der an einigen Stellen sanierungsbedürftig ist.<br/><br/>Aber wenn man in der Kirche ist,wird von ihrer Ausstrahlung gefangen.Links ist die Wand aus Glas,gibt einen Blick aufüppig wucherndes Grün frei,hinter dem Altar flutet von zwei nur zu erahnenden Glasreihen Tageslicht herein.Und die Orgel hört sich hervorragend an.<br/><br/>Natürlich bin ich nicht unvoreingenommen:Meine Konfirmation fand hier statt.Und später hab ich hier geholfen,Gottesdienste zu gestalten.<br/><br/>Wenn alle ...dann wird es voll.<br/><br/>Unsere Feier wird klein,nur dreißig handverlesene Personen,wobei wir gerne mehr eingeladen hätten,aber realistisch blieben.Zum einen mußeine Feier finanziert werden(da kommt der Schwabe in mir durch),zum anderen sollte eine Feier auch die Möglichkeiten bieten,sich mit den Gästen zu unterhalten.Ich war schon auf zu vielen Hochzeiten,wo ich mir völlig deplaziert vorkam,als einziger aus einem Lebensbereich von Braut oder Bräutigam,der niemanden der sonstigen Gäste kannte.Und die Einlader hatten auch kaum Zeit.Da ich niemand bin,der gerne auf Fremde zugeht,habe ich mich bei diesen Gelegenheiten immer gelangweilt.<br/><br/>Im Bekanntenkreis meiner Frau hat derletzthin eine(türkische)Hochzeit stattgefunden mit 700 Gästen.700!Eine Horrorvorstellung.Viele Gäste werden wohl weder Braut noch Bräutigam gekannt haben sondern aus irgendeinem Grund für die Eltern wichtig gewesen sein.<br/><br/>Eine Geschäftskollegin hat letzten Monat geheiratet.70 Gäste.Auch sie meinte,das Fest sei super gewesen,aber eigentlich seien es zu viele Gäste gewesen.Auch hier gab es Leute,die unbedingt eingeladen werden mußten,wenn man diesen oder jenen nicht beleidigen wollte.<br/><br/>Ein Teil unserer Gäste kennt sich untereinander,der engste Kreis unser Freunde eben,mit denen man zwei,drei Mal im Jahr feiert.Die anderen kennen uns aber niemanden sonst.Aber wir werden dafür sorgen,daßsie sich kennenlernen.<br/><br/>Für alle anderen findet die Kirche statt.<br/><br/>Ich rede seit Monaten kaum noch etwas anderem als der Hochzeit und gehe vielen damit vielleicht auf die Nerven.Trotzdem:Die Vorfreude steigert sich ...und die Nervosität auch.<br><br><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'
//var editorial='Stuttgart jammert,man habe kein Geld.<br><br>Baden-Württemberg jammert,man habe kein Geld.<br><br>Die Bahn jammert,man habe kein Geld.<br><br>Und die Bundesregierung jammert,man habe kein Geld.<br><br>Jetzt will man bei Arbeitslosen und Eltern sparen.Anstattüberflüssige,von der Bevölkerung abgelehnte Projekte wie Schusters Gemania(vulgo:Stuttgart 21)zu streichen.Schöngerechnete Kosten:4,1 Milliarden Euro,d.h.die tatsächlichen Kosten werden sich irgendwo zwischen 8 und 12 Milliarden bewegen-und damit wären wir dem Betrag,den die Bundesregierung bei den von Sozialleistungen Abhängigen einsparen will.<br><br>Seit einiger Zeit ist bekannt,daßWolff&amp;Müller den Abrißdes denkmalgeschützten Seitenflügel des Bahnhofs vornehmen wird.Ich kann nur jedem,der mit W&amp;M Geschäfte macht,empfehlen,die Aufträge zu stornieren,so daßes denen wehtut,immer wieder von der Bevölkerung abgelehnte Abriße/Bauprojekte anzunehmen.(Das Argument&quot;Wenn wir&prime;s nicht tun,tut&prime;s ein anderer&quot;laßich nicht gelten,denn das Argument hat man in der deutschen Geschichte schon viel zu oft als Ausrede gebraucht.)<br><br>Gestern war eine Demo gegen die merkelschen Pläne.Ich hab selbst nicht teilgenommen,aber lt.<a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.grossdemo-in-stuttgart-eier-flaschen-und-buhrufe-fuer-schmiedel.4e0b8002-df41-49e2-a2ab-e402b6f1b1dc.html">Stuttgarter Nachrichten</a>wurde Claus Schmiedel,Chef der SPD-Landtagsfraktion mit Eiern beworfen.<br><br>Ich bin gegen Gewalt.Auch in dieser Form.Aber irgendwann war damit zu rechnen,ja,eigentlich war es unumgänglich,nachdem sich Schusters Buben und die Volksverräter in den anderen Parteien für die Zerstörung Stuttgarts ausgesprochen haben.<br><br>Schmiedel ist ein Stuttgart-Feind/Germania-Befürworter.Gegen Sozialkürzungen und gleichzeitig für Stuttgart 21,das paßt nicht zusammen.Das eine bedingt nun mal das andere.Wer für Stuttgart 21 ist,ist auch dafür Arbeitslosen die Bezüge zu kürzen,damit das Geld für Stuttgart 21 aufgebracht werden kann.<br><br>Schmiedel wird von der Bevölkerung bezahlt,gegen die er sich mit seinem Votum für Stuttgart 21 gestellt hat.Schmiedel ist ein Heuchler.Er sollte zurücktreten(oder von der SPD aus seinenÄmtern gejagt werden).Sofort!<br><br><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'
//var editorial='Deutschland hat den European Song Contest gewonnen.<br/><br/>1.Frage:Na und?<br/><br/>2.Frage:Deutschland?<br/><br/>Eine Schülerin,die gern kurze,hautenge Kleider und Highheels trägt und damit den Wunschvorstellungen ungezählter Päderasten entgegenkommt,hat gewonnen-mit einem Titel,den ich eher schwach fand.<br/><br/>Ich hab die Kleine an jenem Samstagabend zum ersten Mal erlebt und fand sie ...sie sieht ja ganz gut aus.Aber wenn man sie redet hört,hat man nicht das Gefühl,es mit einer Erwachsenen zu tun zu haben.LML ist ein Gör,als 14jähriges Mädel würde sie durchgehen,aber das soll ein erwachsener Mensch sein.Ich hab mit 19 meine erste eigene Wohnung bezogen,ich stand mit 19 im Beruf.Wenn alle Schüler sich so infantil geben wie LMR,dann sollte die Poltiküberlegen,ob man das Volljährigkeitsalter doch wieder auf 21 hochsetzt.(Was Ihnen jetzt ganz schön verschroben vorkommen wird.Aber die Justiz ist schon lange dieser Meinung,deshalb werden viele 20-jährige noch nach dem Jugendstrafrecht abgeurteilt.)<br/><br/>Am Dienstag ist Horst Köhler zurückgetreten.<br/><br/>So ein Blödsinn!Der Mann war keinübler Bundespräsident.Seine Rede in Winnenden wird mit unvergessen bleiben.Seine hin und wieder bewiesene Unabhängigkeit(über die Merkel und Co.sich geärgert haben)ebenfalls.<br/><br/>Wer soll ihm nachfolgen?Von der Leyen ist aus dem Rennen.Wulff?Ein geschickter Schachzug von Merkel.Sie stellt einen weiteren ihrer internen Kritiker kalt(Oettinger nach Europa abgeschoben,Koch zurückgetreten,von Beust will zurücktreten[stand diese Woche im Spiegel]).Ich versteh nicht,warum Gabriel sich die Mühe macht,einen Gegenkandidaten aufzustellen.Ohne Wulff ist die nächste Wahl in Niedersachen leichter zu gewinnen,als mit ihm.<br/><br/>Andererseits ist Gauck natürlich auch keine schlechte Wahl.Und nachdem ich gehört habe,daßnicht nur die Linke einen eigenen Kandidaten aufstellen will(und sich damit fürs erste wiedereinmal diskreditiert)sondern auch die Freien Wähler(die letztes mal mit CDU/CSU/FDP gestimmt haben),ist die Geschichte nicht ganz so klar,wie Merkel das gern hätte.Wird Wulff gewählt,ist er weg.Wird er nicht gewählt,ist er so beschädigt,daßer sichüber Jahre nicht mehr aus der Deckung trauen wird.<br/><br/>Ich denke,die Wahl wird interessanter werden als es anfänglich schien.<br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'

//var editorial='Nein,ich habe Iron Man 2 noch immer nicht gesehen.Der Grund hat sich seit letzter Woche nicht geändert.<br/><br/><hr/>Sie werden es vielleicht bemerkt haben:Einige Seiten/Serien haben den Host gewechselt.Das liegt daran,daßdas Volumen meinesösterreichischen Servers ausgelastet war.Und es liegt daran,daßmein Arcor-Account soviel Datenverkehr verursacht,daßich immer wieder Volumen nachkaufen muß.Auf die Dauer wird mir das zu teuer.Deshalb ziehen einige Seiten/Serien(auch in den nächsten Wochen)um.<br/><br/><hr/><img src="../logo/44umschlag.jpg"alt=""border="0"width="145"height="244"class="bild_links"/>Sprechen wirüber etwas Angenehmeres.<br/><br/>Reden wirüber Rex Cordoba.<br/><br/>Meinen ersten Roman habe ich 1976 geschrieben.Im Frühjahr 1984 entstand die erste Geschichte um Cordoba entstand 1984.Mir ging es damals nur darum,zu beweisen,daßich einen Rätselkrimi schreiben kann,daßman auf eine Idee von Agatha Christie(nämlich den Mord und den Mörder in einem Semikolon zu verstecken)noch eines drauf setzen kann.<br/><br/>Im Herbst 1984 griff ich den eigentlich nur für eine einmalige Gelegenheit geschaffenen Schrifsteller nochmal auf-und ließihn(ähnlich wie Doyle das mit Holmes tat)gleich wieder aus er Handlung verschwinden.<br/><br/>Heraus kam eine Geschichte,die sich liest wie eine Mischung aus Agatha Christie und Conan Doyle.<br/><br/>Die Lösung ...halte ich für recht raffiniert.Als ich begann,den Roman nochmal zuüberarbeiten,hatte ich längst vergessen,wie er endet und war genausoüberrascht,wie Sie es vielleicht sein werden.<br/><br/>Wie immer,wenn ich einen Romanüberarbeite,schreibe ich ihn nicht neu.Ich feile an Formulierungen,streiche,ergänze,aber die Handlung bleibt,wie ich sie anfänglich festgelegt habe.<br/><br/>Das erstaunlich ist,daßich Digitalis(Fingerhut)schon damals für ziemlich abgeschmackt hielt.Das Gift ist derart leicht nachzuweisen,daßes heute(außerhalb der Medizin)keine Rolle mehr spielen dürfte.<br/><br/>Und dann geht diese Woche(nachdem ich mit dem Korrekturen abgeschlossen hatte)die Meldung in den Medien,daßder renommierte Verlag Hoffmann und Campe ein Rezept mit Fingerhut veröffentlicht hat-und dringend davor warnt,das nachzukochen.Wenn das ein PR-Gag ist,um kostengünstig Werbung für einen im Herbst erscheinenden Roman zu machen,ist das in jeder Hinsicht geschmacklos.<br/><br/>Außerdem kommt ihr um 26 Jahre zu spät.Blätter vom Fingerhut im Salat-das hatte ich schon.<br/><br/><a href="http://www.iptv2.de"target="_blank"><img src="../logo/logo-mws-gruen-d.jpg"width="130"height="81"border="0"alt="iptv2.de"class="bild_links"/></a>Wie immer,kann mein Roman dort vorbestellt werden.<br/><br/><hr/>Wenn Sie einen modernen Browser(also nicht den Internet Explorer 8)verwenden,werden Sie in den nächsten Wochen die eine oder andere Layoutänderung feststellen.Ich habe einiges an CSS3 eingebaut,was der Seite ein runderes,lockereres Aussehen gibt,für herkömmliche Browser aber keineÄnderung und keine Probleme verursacht.<br/><br/>Und pünktlich zu meinem Geburtstag wird die Vorschau im oberen Bereich der Seiten benutzerfreundlicher.Lassen Sie sichüberraschen.Ich bin froh,daßich nun endlich einen Weg gefunden habe,meinen Vorstellungen ohne Kompromisse umzusetzen.<br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'
//var editorial='Es ist weit gekommen,wenn man sich fragt,ob die Richter bestochen oder von der Politik unter Druck gesetzt waren,die entschieden,daßdas Urheberrecht des Bonatz-Erben durch den Abrißder(denkmalgeschützten)Seitenflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes nicht beeinträchtigt wird.<br/><br/>Ich traue Schuster und Konsorten inzwischen jede Schweinerei zu-wenn es darum geht,ihren Traum von der Baden-Württembergischen Hauptstadt Germania in die Realität umzusetzen.<br/><br/><hr/><i>Smallville</i>wird nach Staffel 10 enden.Und Allison Mack wird nur noch Gastrollenübernehmen.<br/><br/>Es ist erstaunlich,daßSeriendarsteller immer wieder glauben,neue Herausforderungen(Rollen)würden auf sie warten.Dabei zeigt die Vergangenheit,daßdie meisten,die allermeisten,mit einer handvoll Ausnahmen,in der Versenkung verschwinden.<br/><br/>Und wie man hört,hat Tom Welling keine Lust mehr auf Clark Kent.Genau wie Mack hat er außerhalb von<i>Smallville</i>keine Schauspielkarriere zustandegebracht.Immerhin ...er versucht sich als Produzent,was ihm ein Einkommen sichern könnte.<br/><br/>Da<i>Smallville</i>die einzige Serie ist,auf die ich mich wöchentlich freue,hoffe ich,daßWelling noch zu Verstand kommt.Beendet<i>Smallville</i>-von mir aus,aber macht weiter mit<i>Metropolis</i>oder<i>Daily Planet</i>.Oder macht Welling zum neuen Film-Superman.<br/><br/><hr/><i>Heroes</i>wird mit sofortiger Wirkung eingestellt.Mitten in einem Cliffhanger.<br/><br/>Die erste Staffel war ordentlich,die zweite etwas schlechter,Staffel machte schon kaum noch Spaß.<br/><br/>Zuviele Personen,zu wenig Persönlichkeiten.Und ständig nur ein Geheimnis,das von einem anderen Geheimnis abgelöst wird.Irgendwann nervt das.Akte X ist daran erstickt.Heroes auch.<br/><br/>Ich hoffe allerdings,daßdie Programmverantwortlichen vernünftig genug sein werden,die Handlung abzuschließen.Michärgert bis heute,daß<i>Lois&amp;Clark</i>mit einem Cliffhanger endet.Damals spielten DVDs keine Rolle,heute dürften deren Verkäufe fast wichtiger sein als die zerstückelte Sendung im Fernsehen.Deshalb:Ein ordentliches Ende für Heroes-bitte.<br/><br/><hr/><i>Iron Man 2</i>hab ich krankheitsbedingt noch nicht sehen können-für den Fall,daßSie eine Kritik vermissen.<br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'
//var editorial='Diese Woche erleben wir in der Politk wieder einmal ein Schurkenstück.Es wird&quot;Haltet den Dieb!&quot;gerufen und dann rennt man mit der Beute davon.Der Rufer ist die FDP,der nichts besseres passieren kann,als wenn in NRW die Linken mit an die Macht kommen.<br/><br/>Dadurch,daßdie FDP sich der Demokratie verweigert(in dem sie selbst sich für nicht koalitionsbereit(koalitionsfähig?)erklärt),versucht sie,Westerwelles und Pinkwarts Hals zu retten und hofft darauf,daßbei den nächsten wichtigen Wahlen genügend Arbeitnehmer auf die Seite von Apothekern,Zahnärzten,Selbstständigen,Waffennarren,Steuerhinterziehern(eine Aufzählung,keine Folgerung)schlagen.<br/><br/>Es ist ein leicht durchschauberes,schäbiges Spiel-das das Bild der demokratischen Parteien schädigt,wie so vieles,was Westerwelle und Parteigenossen nicht erst seit der Bundestagswahl zu verantworten haben.<br/><br/><hr/>Diesmal der fünfte Teil zum Thema Schreiben.<br/><br/><b>5.Teil:Herrüber die Zeit</b><br/><br/>Als Autor ist man auf verschiedene Weisen Herrüber die Zeit.Ein Buch kann gähnend langweilig sein und damit die Dauer so mancher Schulstunde annehmen.Es kann aber auch sehr kurzweilig sein und plötzlich stellt man fest,daßüber die Lektüre eine ganze Nacht vergangen ist.<br/><br/>Natürlich hofft man,daßdie eigenen Werke zur den letzteren gehört.Ich bin sicher,niemand schreibt mit Absicht ein stinklangweiliges Buch(und Langeweile ist kein Zeichen für besonders gelungenen Umgang mit der Sprache,ganz im Gegenteil.)<br/><br/>Aber das meine ich gar nicht,wenn ich den Schriftsteller als&quot;Herrüber die Zeit&quot;bezeichne.<br/><br/>Es hat auch nichts damit zu tun,daßder Schriftsteller sich für die Erzählzeit entscheiden muß.Schilder er Ereignise als gegenwärtige Momentaufnahmen(was durchaus seinen reiz haben kann)oder traditionell in der Vergangenheit?<br/><br/>Aber auch das meine ich nicht.<br/><br/>Es geht um Zeitraffung und Zeitdehnung.<br/><br/>Die Zeitdehnung(in der extremsten Ausprägung:Zeitlupe)wird benutzt um Details sichtbar zu machen,die Zeitraffung versteckt sie.<br/><br/>Im Bereich der Comics gibt es eine klare Tendenz der Zeitdehnung.Wo früher 7 Seiten genügten,braucht man heute eine ganze Miniserie.Besser sind die Geschichten nur selten,weil häufig nur gefüllt,nicht gefühlt wird.<br/><br/>Andererseits gibt es im Bereich der Fernsehserien immer häufiger Zeitraffung,weil man immer weniger Zeit zur Verfügung hat.Anfang der 60er Jahre dauerte eine Stundensendung(also inklusive Werbung)netto 55 Minuten,heute sind es 38 Minuten(Smallville).Nicht mehr lange und manche Comedy-Serie der 60er Jahre(mit knapp unter 30 Minuten Netto-Spielzeit)wird länger sein als Stundensendungen.<br/><br/>Auch im Bereich italienischer Disneycomics ist seit Jahren ein Schrumpfen des Umfangs der Geschichten zu beklagen,was zu einer deutlichen Verflachung der Geschichten geführt hat.<br/><br/>Wenn ich schreibe,bin ich nicht an Mindest-oder Höchstlängen gebunden.Ich kann der Geschichte geben,was ich glaube,daßsie benötigt.Wenn ich etwas verbergen will,beschleunige ich die Erzählung,in dem ich wichtige Hinweise unterschlage.Wenn ich zeigen will,daßder Held weißwas er tut,daßer gut beobachten kann,daßer selbst unter Streßüberlegt handelt,dann schildere ich selbst kleinste Details einer Schlägerei.<br/><br/>Zeitraffung und Zeitdehnung sind Handwerkszeug,mit dem man umgehen kann-oder eben nicht.Wer die Zeitdehnungübertreibt,wird schnell langweilig werden.Wer die Zeitraffungübertreibt,wird unter Umständen unverständlich.<br/><br/>Der Autor ist Herrüber die(Erzähl-)Zeit.Also solcher sollte er sein Handwerkszeugüberlegt und gezielt einsetzen.<br/><br/><div class="klein">(Fortsetzung demnächst in<b>Teil 6:Gesetz der Serie</b>)</div><br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'
//var editorial='Diese Woche erleben wir in der Politk wieder einmal ein Schurkenstück.Es wird&quot;Haltet den Dieb!&quot;gerufen und dann rennt man mit der Beute davon.Der Rufer ist die FDP,der nichts besseres passieren kann,als wenn in NRW die Linken mit an die Macht kommen.<br/><br/>Dadurch,daßdie FDP sich der Demokratie verweigert(in dem sie selbst sich für nicht koalitionsbereit(koalitionsfähig?)erklärt),versucht sie,Westerwelles und Pinkwarts Hals zu retten und hofft darauf,daßbei den nächsten wichtigen Wahlen genügend Arbeitnehmer auf die Seite von Apothekern,Zahnärzten,Selbstständigen,Waffennarren,Steuerhinterziehern(eine Aufzählung,keine Folgerung)schlagen.<br/><br/>Es ist ein leicht durchschauberes,schäbiges Spiel-das das Bild der demokratischen Parteien schädigt,wie so vieles,was Westerwelle und Parteigenossen nicht erst seit der Bundestagswahl zu verantworten haben.<br/><br/><hr/>Diesmal der fünfte Teil zum Thema Schreiben.<br/><br/><b>5.Teil:Herrüber die Zeit</b><br/><br/>Als Autor ist man auf verschiedene Weisen Herrüber die Zeit.Ein Buch kann gähnend langweilig sein und damit die Dauer so mancher Schulstunde annehmen.Es kann aber auch sehr kurzweilig sein und plötzlich stellt man fest,daßüber die Lektüre eine ganze Nacht vergangen ist.<br/><br/>Natürlich hofft man,daßdie eigenen Werke zur den letzteren gehört.Ich bin sicher,niemand schreibt mit Absicht ein stinklangweiliges Buch(und Langeweile ist kein Zeichen für besonders gelungenen Umgang mit der Sprache,ganz im Gegenteil.)<br/><br/>Aber das meine ich gar nicht,wenn ich den Schriftsteller als&quot;Herrüber die Zeit&quot;bezeichne.<br/><br/>Es hat auch nichts damit zu tun,daßder Schriftsteller sich für die Erzählzeit entscheiden muß.Schilder er Ereignise als gegenwärtige Momentaufnahmen(was durchaus seinen reiz haben kann)oder traditionell in der Vergangenheit?<br/><br/>Aber auch das meine ich nicht.<br/><br/>Es geht um Zeitraffung und Zeitdehnung.<br/><br/>Die Zeitdehnung(in der extremsten Ausprägung:Zeitlupe)wird benutzt um Details sichtbar zu machen,die Zeitraffung versteckt sie.<br/><br/>Im Bereich der Comics gibt es eine klare Tendenz der Zeitdehnung.Wo früher 7 Seiten genügten,braucht man heute eine ganze Miniserie.Besser sind die Geschichten nur selten,weil häufig nur gefüllt,nicht gefühlt wird.<br/><br/>Andererseits gibt es im Bereich der Fernsehserien immer häufiger Zeitraffung,weil man immer weniger Zeit zur Verfügung hat.Anfang der 60er Jahre dauerte eine Stundensendung(also inklusive Werbung)netto 55 Minuten,heute sind es 38 Minuten(Smallville).Nicht mehr lange und manche Comedy-Serie der 60er Jahre(mit knapp unter 30 Minuten Netto-Spielzeit)wird länger sein als Stundensendungen.<br/><br/>Auch im Bereich italienischer Disneycomics ist seit Jahren ein Schrumpfen des Umfangs der Geschichten zu beklagen,was zu einer deutlichen Verflachung der Geschichten geführt hat.<br/><br/>Wenn ich schreibe,bin ich nicht an Mindest-oder Höchstlängen gebunden.Ich kann der Geschichte geben,was ich glaube,daßsie benötigt.Wenn ich etwas verbergen will,beschleunige ich die Erzählung,in dem ich wichtige Hinweise unterschlage.Wenn ich zeigen will,daßder Held weißwas er tut,daßer gut beobachten kann,daßer selbst unter Streßüberlegt handelt,dann schildere ich selbst kleinste Details einer Schlägerei.<br/><br/>Zeitraffung und Zeitdehnung sind Handwerkszeug,mit dem man umgehen kann-oder eben nicht.Wer die Zeitdehnungübertreibt,wird schnell langweilig werden.Wer die Zeitraffungübertreibt,wird unter Umständen unverständlich.<br/><br/>Der Autor ist Herrüber die(Erzähl-)Zeit.Also solcher sollte er sein Handwerkszeugüberlegt und gezielt einsetzen.<br/><br/><div class="klein">(Fortsetzung demnächst in<b>Teil 6:Gesetz der Serie</b>)</div><br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite8.pdf">Teil 8</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'

//var editorial='2+2=4.<br/><br/>Lernen wir in der Schule.<br/><br/>Weißjeder.<br/><br/>Es sei denn,er arbeitet im<i>Ministerium für Liebe</i>.Glücklicherweise gibt es das nur in Orwells<a href="../buch-o/o.html#1984">1984</a>.<br/><br/>Man sollte daher meinen,Menschen,die O&prime;Brien glauben,2+2=5,gäbe es im richtigen Leben nicht.<br/><br/>Irrtum.Es gibt mehr davon,als man wahrhaben will.<br/><br/>Da sind die,die Bankern glauben,daßman ohne Risikoüber 10%Rendite bekommen kann.Und da sind die,die glauben,daßein neues Computerprogramm,das mehr Pflichteingaben verlangt,schneller ist als der Vorgänger.<br/><br/>Mehr Eingaben,langsamere Performance,benutzerfeindliche Oberflächen-die Warnungen kamen rechtzeitig.Und von allen Anwendern.<br/><br/>Aber die,die nicht damit arbeiten,meinten&quot;Ich lasse mir mein Programm nicht kaputtreden&quot;.<br/><br/>Die Katastrophe wurde immer größer.Die Mitarbeiter häufen immer mehrÜberstunden an,die Zahl der Langzeiterkrankungen,die Zahl der Krankenwageneinsätze steigt ganz gewaltig,die Kunden reklamieren,wenn sie nicht gleich kündigen.<br/><br/>Und was wird dagegen getan?<br/><br/>Wird das Problem an der Wurzel angepackt?Wird nach nachhaltigen Lösungen gesucht?Werden die Leute gefeuert oder wenigstens degradiert,die die Katastrophe verursacht haben(weil sie Probleme runtergeredet haben oder nicht sehen wollten)?<br/><br/>Natürlich nicht.Ausbaden dürfen das die Mitarbeiter,die eh schon am Rande des Burn-Outs stehen.<br/><br/>Probleme sind dazu da,sie auszublenden,nicht sie zu lösen.<br/><br/>Das Schlimme ist,daßdas nicht erfunden ist,daßdas so oderähnlich zur Zeit in vielen,viel zu vielen Firmen Alltag ist.<br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Der Bastelbogen umfaßt 8 .Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite6.pdf">Teil 6</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite7.pdf">Teil 7</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>Falls Sie wissen wollen,wie gut Ihre Chancen sind:Bislang gibt es keine Einsendungen,weder richtige noch falsche.'

//var editorial='Und wieder einmal:Gedanken während der Lektüre.<br/><br/>Vielleicht kennen Sie<a href="../buch-f/finck.html">Werner Finck</a>.Wenn nicht,sollten Sie ihn kennenlernen.Nicht ihn persönlich natürlich-denn er ist sei Jahrzehnten tot.Aber sein Werk.<br/><br/>Finck war Kabarettist,als das Kabarett noch ein Ereignis war.Wann hat sich das eigentlich geändert?Wahrscheinlich irgendwann während der Regentschaft von Willy Brandt.Brandt war der,den man sich als intelligenter Mensch als Bundeskanzler wünschte.Was danach kam-nun da waren die Meinungen wohl zuähnlich,wenn man nicht für die Wirklichkeit blinder Parteigänger war.<br/><br/>Finck war ein Mann,der mit Worten umgehen konnte,der doppelte Bedeutungen erkannte und verwandte,wie das außer ihm nur noch<a href="../buch-e/e.html#erhardt">Heinz Erhardt</a>konnte.Ich schaff sowas nur,wenn ich gut in Form bin und nur im tatsächlichen Leben,leider nie,wenn ich an der Tastatur sitze.<br/><br/>Aber darum geht es mir im Moment gar nicht.<br/><br/>Es geht um Randbemerkungen,über die man hinweg geht,ohne sie zu beachten.<br/><br/>Finck erwähnt u.a.Verkehrsstaus-in den dreißiger Jahren.<br/><br/>Seltsam.<br/><br/>Die meisten von Ihnen werden wohl deutlich jünger sein als ich.Wenn Sie wie ich in den sechziger/siebziger Jahren aufgewachsen sind,wird es Ihnen vielleicht so gehen,Sie kennen aus Ihrer Jugend keine Staus.<br/><br/>Sicher,es gab damals auch schon Autos(ich rede ja nicht vom 19.Jahrhundert).Aber ihre Zahl war deutlich kleiner als heute.An den Straßen stand vereinzelt mal eines und obwohl die Vaihinger Landstr.eine Hauptverkehrsader von Botnang war,konnte man unbesorgt dort spielen.Die Welt war damals leiser,die Luft damals besser(die Welt war es nicht).Ein Auto ...wer ein Auto hatte,hatte es geschafft.Ein Auto war damals das,was es heute eigentlich noch immer ist:Luxus(ich gehe davon aus,daßdie meisten Autos den Banken gehören).Wir haben erst 1973 eines angeschafft,obwohl mein Vater seit Ewigkeiten einen Führerschein hatte.S-E 9713(das kann ich mir bis heute merken,weil darin die Jahreszahl verborgen ist.)<br/><br/>Wohnungen waren damals klein,fünf Personen auf 60 m<sup>2</sup>,Badezimmer waren keine Selbstverständlichkeit.Ich erinnere mich an eine Wohnung,weißaber nicht mehr,wem sie gehörte,da war die Badewanne in der Küche.Und zwar unter der Spüle verborgen.Wollte man Baden,mußte man sie herausrollen.<br/><br/>Die Wohnungen waren häufig dunkel und muffig.Einer der Gründe,warum plötzlich knallbunt gemusterte Tapeten in Mode kamen,die den Räumen ein neues Leben einhauchten.<br/><br/>Wer in einen der modernen Wohnblocks ziehen konnte(in Botnang z.B.das Laihle)hatte eine helle,große Wohnung(heute sieht man das wahrscheinlich anders).<br/><br/>In etlichen Wohnungen gab es noch Spülbecken,die heute gerademal noch zum Ausgußin der Waschküche taugen würden.Küchenzeilen waren niedriger als heute.Das Fernsehen begann um halb sechs und endete gegen Mitternacht,danach kamen keine Wiederholungen sondern das Testbild.<br/><br/>S-Bahn gab es in Stuttgart noch nicht.<br/><br/>Telefone waren eine Seltenheit.Man war schon froh,wenn man sich einen Anschlußmit einem Nachbarn teilen konnte.Mein Onkel,der<i>Sonntag Aktuell</i>mit aus der Taufe zog,bekam auf Betreiben seines Arbeitgebers einen Einzelanschluß,weil er auch am Wochenende,auch in der Nacht erreichbar sein mußte.<br/><br/>Fernseher waren schwarzweißund riesige Ungetüme,auf denen ein Bild zu sehen war,das an Größe und Klarheit von heutigen digitalen-Bilderrahmenübertroffen wird.<br/><br/>Aber schon damals gab es die Existenzängste,die uns heute quälen.Die Lage auf dem Arbeitsmarkt war ernst(wie gut sie tatsächlich wahr,erfährt man immer erst hinterher),Firmenübernahmen sorgten für Unruhe(der Enke-Verlag sollte durch Amerikanerübernommen werden,wurde dann jedoch Teil des Thieme-Verlags).<br/><br/>Und irgendwann,als ich gerade entdeckte,daßMädchen nicht nur blöd waren,wurden die Röcke kürzer,die Ausschnitte tiefer und nachts konnte man im Fernsehen hin und wieder eine nackte Brust sehen.<br/><br/>Mitte der siebziger Jahre hörte ich zum ersten Mal Werner Finck.Eine Nachschöpfung eines Bühnenprogramms aus den dreißiger Jahren oder so.Seine bissige Intelligenz will bis heute nicht so recht zu dem blödelnden Alten aus dummen fünfziger Jahre Filmen passen.<br/><br/>Guido Knopp(und anderen)sei dank sind wir heute mit den geschichtlichen Vorgängen der dreißiger und vierziger Jahre bestens vertraut.Aber die Bücher von Finck bringen uns heute auch noch das damalige Alltagsleben nahe.Näher als Filme von damals,wo die Wohnungen doch meist unerfüllbare Traumgebäude waren.<br/><br/>Ich habe manchmal das Gefühl,das sich in meinem Leben abgesehen von Telefon und Computer nicht so sehr viel geändert hat.Sein Buch hat mich daran erinnert,wie großdie Unterschiede zu damals wirklich sind-und wie wenig sich gleichzeitig geändert hat.<br/><br/><hr/><br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Zur Zeit umfaßt der Bastelbogen 7 Seiten(eine Seitenwand fehlt noch).Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>,<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>.Neu ist diese Woche nichts.Ich habe diese Woche bemerkt,daßich ein Säulenpaar zu viel eingezeichnet hatte.Deshalb wurden Seite 1 und 2überarbeitet(und bei Seite hab ich zwei Säulen entfernt).<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>'
//var editorial='In den letzten Tagen fand in Berlin die<a href="re-publica.de/10/">re:publica</a>statt.<br/><br/>Normalerweise würde ich mich mit sowas nicht beschäftigen.Der Name istärgerlich,weil es sich um die Verballhornung eines Begriffs aus der Geschichtswissenschaft handelt.Aber das Auftreten zumindest eines Teilnehmers vielleicht sogar eines der Veranstalter war mehr als nur ein Grund zum Aufregen,es war ein Grund sich zu fürchten.Da stellt sich jemand vor die Kameras und blubbert davon,daßBlogs Nachrichten in TV und Radio sowie Zeitungenüberflüssig machen werden.<br/><br/>Um mit einem von mir nicht gerade verehrten Ex-Kanzlers zu reden:Das ist dumm,absurd und töricht.<br/><br/>Sicher,es gibt gutgemachte Blogs,die gern besucht werden(für mich das<a href="http://tomztoyz.blogspot.com/">Bat-Blog</a>und<a href="http://goodcomics.comicbookresources.com/category/comic-book-urban-legends-revealed/">Comic-Book-urban-legends-revealed</a>),einige davon von Journalisten oder Politikern oder sonstigen Leuten an der Quelle geschrieben.<br/><br/>Aber zum einen gibt es unzählige Blogs,d.h.es gilt die Spreu vom Weizen zu trennen,zum anderen ist Ihnen vielleicht aufgefallen,daßall die auf riesige Besucherzahlen angewiesenen Internetseiten(ob Blog oder sonstwas)immer darauf angewiesen sind,in klassischen Medien(Print,TV,Werbeplakate)auf sich hinzuweisen.Das Internet allein verschafft keine Aufmerksamkeit,macht nicht bekannt.Das Internet ist zu groß,zu unübersichtlich,zu beliebig um aus sich selbst heraus zu wirken.Ganz abgesehen davon,daßes kein Medium gibt,in dem man mehr Blödsinn,Lügen,Bigotterie und was einem sonst noch an Negativem findet,als das Internet.<br/><br/>Sich nur auf Blogs zu verlassen,wäre so,als ob sie ihre Kenntnis der Welt nurüber meine Editorials erlangen.(Ich hoffe inständig,daßdem nicht so ist.)<br/><br/>Das Problem unserer Medienlandschaft ist,daßimmer mehr Medienverantworliche es an der journalistischen Aufbereitung mangeln lassen.Immer häufiger werden Agenturmeldungen(oder Blogmeldungen)ohneÜberprüfung,ohne sie also solche kenntlich zu machen,veröffentlicht.Selbst in solchen Nachrichtenflaggschiffen wie der Tagesschau tauchen inzwischen Werbefilme als Nachrichteninhalt auf(derzeit erkennbar an&quot;Quelle:xxx&quot;.)<br/><br/>Bei Zeitungen quittiert der Leser inzwischen Redaktionenzusammenlegungen-durch Kündigung des Abonnements.<br/><br/>Der Leser/Zuschauer will und soll ernst genommen werden.<br/><br/>Ein Blog,egal wie gut gemacht es ist,stellt die Meinung von Einzelnen in den Vordergrund.Klassische Medien leben davon,daßhinter jedem Artikel,auch wenn er mit einem Namen gekennzeichnet ist,immer mehrere Leute stehen:der Autor,dessen Kollegen,der Redakteur,der Herausgeber.<br/><br/>Vergessen wir nicht:Ein Blog stellt eine Einzelmeinung da,so wie meine Editorials.<br/><br/>Das eine oder andere Blog ist sicher gut zu lesen(die wenigsten Mitmenschen können einen ordentlichen Brief formulieren,geschweige denn längere Texte),interessant und vielleicht auch wichtig.Aber es ist immer nur ein Teil der Wahrheit.Gott-oder anders ausgedrückt&quot;jenes höhere Wesen,das wir verehren&quot;-möge uns davor bewahren,daßwir eines Tages die Welt nur noch aus Blogs kennen.Das finstere Mittelalter wäre verglichen mit dieser Gesellschaft ein Zeitalter der Erkenntnis und des Wissens gewesen.<br/><br/><hr/><br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Zur Zeit umfaßt der Bastelbogen 7 Seiten(eine Seitenwand fehlt noch).Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>und natürlich auch<b></b><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>und<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite4.pdf">Teil 4</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite5.pdf">Teil 5</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>Ach ja:Einsendeschlußist der 30.Juni 2010.<br/><br/>'
//var editorial='Dick Giordano ist tot.<br/><br/>Er starb letzte Woche im Alter von 77 Jahren.<br/><br/>Ich hatte nie das Vergnügen,ihm persönlich begegnen zu dürfen.Aber seien Arbeit habe ich immer bewundert.<br/><br/>In den 70er Jahren,als Superheldencomics aus Superman und Batman bestanden,gab es für mich zwei Inkstyles:den weichen,runden(den ich mit Superman gleichsetzte)und den harten,kantigen(der für Batman stand).Später kamen Namen hinzu:Murphy Anderson auf der Superman-Seite,Dick Giordano auf der Batman-Seite.<br/><br/>Später,als ich mich mehr mit dem Thema beschäftigte,als Ehapa endlich Namen nannte,als ich begann amerikanische Originale zu lesen und zu sammeln,erkannte ich,daßdas weit von der Wahrheit entfernt war,aber damals genügte es.<br/><br/><img src="http://home.arcor.de/ralfh.kienzle/comics-b/batpoche6.jpg"alt=""border="0"width="157"height="234"class="bild_links"/>Giordano inkte Neal Adams,Irv Novick und Bob Brown.Es gab kaum eine Geschichte aus der goldenen Zeit Batmans(ca.von 1968 bis 1972),die er nicht veredelt hat.Zahlreiche Inker(mittelmäßige und gute)nennen Giordano als Vorbild.Die wenigsten haben seine Qualität erreicht.<br/><br/>Darüber hinaus war er auch noch ein ganz hervorragender Zeichner.<i>The Batman nobody knows</i>(aus Batman 250,Reprint in<a href="http://home.arcor.de/ralfh.kienzle/comics-g/gre.html#grbat">The greatest Batman Stories ever told</a>und<a href="../comics-batsb/001.html#008">Batman Superband 8</a>),There is no hope in Crime Alley(aus Detective Comics 457)fallen sofort ein.<br/><br/>Und schließlich war Giordano einer der besten Editoren,die Batman je hatte(ab 1981).<br/><br/>Giordano war eine der Säulen amerikanischer Comics,egal in welcher Funktion.Gleichgültig was er anpackte,er gehörte stets zu den Besten in dieser Sparte-von wem sonst kann man das schon sagen?<br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Zur Zeit umfaßt der Bastelbogen 7 Seiten(eine Seitenwand fehlt noch).Hier finden Sie<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">Teil 1</a>und hier<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">Teil 2</a>.Neu ist diese Woche<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite3.pdf">Teil 3</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>'

//var editorial='<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Zur Zeit umfaßt der Bastelbogen 7 Seiten(eine Seitenwand fehlt noch).Beginnend letzte Woche stelle ich diesen Bastelbogen ins Netz-<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite2.pdf">jede Woche eine neue Seite</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/><hr/>Die Bahn jammert,sie habe kein Geld-rückt aber von Milliardengräbern wie Stuttgart 21 nicht ab.Das ist Heuchelei und Verbrauchertäuschung auf hohem Niveau.<br/><br/><hr/>Ich kaufe oft und gern Lebensmittel von Allnatura.Diese Woche wurde berichtet,daßBio-Palmöl eines der wichtigen Lieferanten unter Mißachtung des Anstands erzeugt wird.Kleinbauern werden gewaltsam und rechtswidrig enteignet,Landschaften zerstört-und alles was den Abnehmern(neben Allnatura viele bekannte Bio-Anbietern)dazu einfällt,sind die unerträglichen Floskeln,die man(meist in einem abscheulichen Sprachgeschwurbel)von jeder ertappten Firma zu hören bekommt.Ich hätte mir gewünscht,daßman sensibler und offensiver mit dem Thema umgegangen wäre:&quot;Vielen Dank für den Hinweis.Bitte stellen Sie uns Ihre Unterlagen zur Verfügung.Wir werden die Sache untersuchen und laden Sie ein,dies zu dokumentieren.&quot;Oder soähnlich.<br/><br/>Aber es ist wie immer:Niemand will Verantwortungübernehmen.Niemand gibt zu,einen Fehler gemacht zu haben.<br/><br/>Vielleicht erwarte ich zu viel.<br/><br/>Enttäuscht bin ich trotzdem.<br/><br/><hr/>Vor einigen Wochen hab ich begonnen,meine Gedanken zum Schreiben zusammenzufassen.<br/><br/>Heute folgt der<br/><br/><b>3.Teil:Nichts ist spannender als Spannung</b><br/><br/>Niemand will ein langweiliges Buch lesen-trotzdem wird eine Unmenge Zeug geschrieben,das man schon nach wenigen Sätzen zur Seite legen will.<br/><br/>Hin und wieder bekomme ich Texte von Freunden und Bekannten zu lesen-und bin meist entsetzt,wie wenig Spannung in den Texten vorhanden ist.<br/><br/>Was ist Spannung?<br/><br/>&quot;Das ist doch ganz einfach.&quot;werden viele sagen.&quot;Spannung ist ...&quot;Und dann folgt Schweigen.<br/><br/>Ich meine nicht den literarischen Begriff der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suspense">Suspense</a>.<br/><br/><i>Suspense</i>ist dieäußere Spannung,ist das,was uns als Zuschauer fesselt,egal,ob wir mit den Figuren leiden oder ob sie uns egal sind.<i>Suspense</i>ist ein Zustand aus den Umständen heraus.<br/><br/><i>Spannung</i>ist für mich viel weiter gefaßt.Spannung gehört in jeden Text,sei er literarisch oder sei es ein Geschäftsbrief.<br/><br/><i>Spannung</i>ist das Neugierig-Machen auf den weiteren Fortlauf des Geschriebenen.<br/><br/>Und das hat wenig bis nichts mit dem Inhalt des Werks zu tun,es ist Handwerk-und der große Unterschied zum Aufsatz.<br/><br/>Beispiele:<br/><br/>Ein Fortsetzungs-Zeitungsstrip mußim letzten Bild Spannung erzeugen,um den Leser dazuzubewegen,am nächsten Tag weiterzulesen.<br/><br/>Französische Comics mußten früher am Ende der zweiten Seite neugierig auf die Fortsetzung machen.<br/><br/>Amerikanische Heftcomics waren früher in 7-Seiten-Abschnitte unterteilt.<br/><br/>Gute Comicautoren wissen,an welchen Stellen umgeblättert wird,an welchen Werbung eingeschoben wird.<br/><br/>In amerikanischen Fernsehserien werden durch Werbepausen Spannungspunkte verlangt.<br/><br/>Und bei Agatha Christie hat die Vorveröffentlichung in Zeitungen Kapitelende verlangt,die auf das nächste Kapitel neugierig machen.<br/><br/>Heute werden französische Comics gleich als Alben veröffentlicht(einer der Gründe,warum<a href="http://ralf-h-comics.de/comics-asterix/asterix.html">Astérix</a>heute schlechter als früher ist,ist das Fehlen der inneren Spannungspunkte),Bücher werden nur noch selten in Fortsetzungsform vorveröffentlicht und bei Disney-Comics zerstört Ehapa auch bei Autoren,die ihr Handwerk verstanden,die Seitenstruktur(zugegebenermaßen bereits seit Ewigkeiten).<br/><br/>Egal was Sie schreiben,setzen Sie Spannungspunkte.Wenn Sie den Handlungsort verändern,wenn Sie den Blickwinkel auf andere Personen verschieben,lassen Sie das Kapitel oder den Abschnitt nicht mit Geplauder sondern mit Spannung enden.<br/><br/>Versetzen Sie sich in den Leser.Angenommen Sie kämen nicht dazu,weiter zu schreiben,glauben Sie,daßdie Leser dann verzweifeln würden,weil sie unbedingt wissen wollen,wie es weitergeht?<br/><br/>Ich bediene mich bei meiner Arbeit eines recht einfachen Tricks:Wenn ein Abschnitt beendet ist,höre ich an diesem Tag auf zu arbeiten,egal wie sehr es mich in den Fingern juckt.<br/><br/>Spannung wird also bereits durch dieäußere Form erzeugt.<br/><br/><div class="klein">(Fortsetzung demnächst in<b>Teil 4:Struktur als Teil des Puzzles</b>)</div><br/><br/>'
//var editorial='Mein Server<i>freepages.at</i>ist seit einigen Tagen gestört.Das gab es schon einige Male-ohne Erklärung.Ich warte noch,bevor ich aufgebe und mit den Disney-Serien umziehe.<br/><br/><hr/>Am Montag(15.03.)hatte ich 1066 Hits ohne IP-Sperre(88 mit IP-Sperre).Der höchste Wert seit Bestehen der Homepage.Klasse.Entweder hat sich jemand für werweißalles interessiert oder ein Roboter war unterwegs.<br/><br/><hr/>Wenn Leute,die es nicht fertigbringen,einen fehlerfreien Satz zu Papier zu bringen,eine objektive Tatsachenfeststellung als emotionellen Kommentar ansehen,dann ist das in meinen Augen anmaßend-und wirft kein gutes Licht auf deren intellektuelle Erkenntnisfähigkeit.<br/><br/><hr/>Ich frage mich,wie lange kann Frau Merkel diesen Außenminister noch halten?Westerwelle kritisiert die,die sich nicht wehren können-und reagiert wie eine Mimose,wenn er von anderen berechtigt kritisiert wird.Sich dann hinzustellen und den<i>eigenen</i>Leuten entgegenzuschreien&quot;Ihr kauft mir meinen Schneid nicht ab&quot;erfordert keinen Mut.Soll er doch auf die Marktplätze in Nordrhein-Westfalen gehen und sich dort den Wählern stellen(am Stand,nicht auf der Bühne).<br/><br/>Ich würde mich nicht wundern,wenn die FDP unter 5%rutschen würde(2005:6,2%).Der Schuldige ist dann schnell ausgemacht:Westerwelle.Wenn er den Parteivorsitz verliert,hat Merkel die Gelegenheit,nach der sie meiner Meinung spätestens nach dem Familien-und Freundesausflug ihres Duzfreundes giert:entweder die kleine Lösung(Westerwelle absetzen)oder die große Lösung(zurück in eine große Koalition).<br/><br/>Machen wir uns nichts vor:die Minister der FDP sind(mit Ausnahme von Frau Leutheusser-Schnarrenberger)alle Rohrkrepierer:<br/><br/>Niebelüberfrachtet sein Mini-Ministerium so sehr mit Freunden,daßsogar der Personalrat protestiert.<br/><br/>Rösler gibt(ich habe keinerlei Anlaßan den Behauptungen des<i>Spiegels</i>zu zweifeln)Entwürfe der Pharmaindustrie als eigene Ideen aus,tut so,als würde er die Pharmaindustrie schwächen,während er sie tatsächlich stärkt.<br/><br/>Brüderle ist als Wirtschaftsminister fast noch unauffälliger als es Michael Glos war.<br/><br/>Nein,ich glaube nicht,daßwir zum Ende des Jahres noch von den selben Leuten regiert werden.<br/><br/><hr/><a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf"><img src="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.jpg"alt=""border="0"width="197"height="280"class="bild_links"/></a>Es ist kein Geheimnis mehr:Ich heirate im Sommer.<br/><br/>Um das Ereignis vorbereiten zu können,habe ich von dem Raum,in dem unsere Feier stattfindet,ein Modell gebaut.Zur Zeit umfaßt der Bastelbogen 7 Seiten(eine Seitenwand fehlt noch).Beginnend heute stelle ich diesen Bastelbogen ins Netz-<a href="http://ralf-h-comics.de/fotos-botnang/seite1.pdf">jede Woche eine neue Seite</a>.<br/><br/>Im Web(nicht auf meiner Seite)gibt es eine Handvoll Bilder des Saales.Die ersten fünf,die mir in einem<a href="mailto:webmaster@ralf-h.de?subject=Hochzeitsfeier">Mail(mit Betreff:Hochzeitsfeier)</a>mitteilen,wo sich der Saal befindet-und wo sie die Bilder gefunden haben(ansonsten wäre es für Botnanger oder auch für manchen Stuttgart zu einfach)-erhalten ein signiertes Exemplar meines Hörbuches&quot;Tanzstunde süß-sauer&quot;<br/><br/>Es versteht sich von selbst,daßFreunde,Bekannte und Geschäftskollegen nicht teilnahmeberechtigt sind und der Rechtsweg ausgeschlossen ist.<br/><br/>'
//var editorial='<b>4.Teil:Struktur als Teil des Puzzles</b><br/><br/>Wenn Sie anfangen zu schreiben,machen Sie sich wahrscheinlich Gedanken darüber,ob es eine Kurzgeschichte,ein Roman,ein Drehbuch oder etwas anderes sein soll.Vielleicht machen Sie sich nach der Lektüre von<a href="http://ralf-h-comics.de/schreiben/02.html">Kapitel 2</a>auch Gedanken darüber,in welcher Person Sie schreiben.<br/><br/>Aber machen Sie sich auch Gedanken,wie Sie Struktur als Teil der Erzählung einsetzen können?<br/><br/>Wenn Sie Comics schreiben-vielleicht.Es gibt kaum ein literarisches Medium,in dem Struktur so oft als Teil der Erzählung eingesetzt wird.<br/><br/>Was ist Struktur in der Literatur?<br/><br/>Die meisten Autoren fangen an Punkt A an und erzählenüber Punkt B nach Punkt C und so weiter.Die Handlung reiht sich in aufsteigender Folge aneinander.<br/><br/><a href="../buch-g/george.html">Elizabeth George</a>(um nur ein Beispiel zu nennen)schreibt die Handlung fort,unternimmt zwischendurch aber immer wieder kurze Ausflüge in andere Zeitabschnitte.<br/><br/>Eine leichte Abwandlung erfährt das ABC-Prinzip wenn der Autor mehreren Hauptpersonen folgt.Die Handlungsfäden laufen dann zusammen,driften manchmal wieder auseinander,um irgendwann wieder zusammenzufinden.<br/><br/>Das findet man in fast jedem Roman,in jedem Film,jedem Comic.<br/><br/>Das ist Standard.<br/><br/>Es gibt aber viel mehr Möglichkeiten:<br/><br/><ul><li><a href="http://ralfh.t35.com/buch-crichton/chrichton.htm">Michael Crichton</a>läßt uns gernüber die Schulter seiner Charaktere schauen und Dokumente lesen</li><li><a href="../buch-e/e.html#ende1">Michael Ende</a>ließin der Unendlichen Geschichte unterschiedliche Erzählebenen unterschiedlichen einfärben.</li><li>In US-Comics werden Gleichzeitigkeiten durch Parallelen deutlich gemacht(obere/untere Hälfte oder linke/rechte Hälfte der Seite).</li><li>In<a href="http://home.arcor.de/ralfh.kienzle/comics-w/w.html#watch">Watchmen</a>wurden nach dem Ende des Kapitels Zitate gestellt,die die Handlung vertieften.</li><li>In<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#stm">St.Martins</a>habe ich an das Ende jedes Kapitels Zitate aus offiziellen Dokumenten gestellt,die die Geschichte vorantrieben.</li><li>In Intrige(harrt noch derÜberarbeitung)laufen zwei verschiedene Zeitebenen auf das selbe Ziel zu.</li><li>In meinen<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#ht">Rex Cordoba</a>-Romanen unterbricht Suzette Byrne immer wieder die Ich-Erzählung,um Gedankenüber ihren Chef oderüber den Fall anzubringen.</li></ul>Es gibt sicher noch andere Beispiele,noch andere Möglichkeiten.Wichtig ist,daßdie Struktur gezielt eingesetzt wird,um die Handlung zu vertiefen oder voranzutreiben.Langweilen Sie Ihr Publikum nicht.Eine 5-seitige Beschreibung eines Gefühls,eines Details,eines Gegenstands,von irgendetwas,das mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat,macht sich vielleicht gut auf Lesungen,wo der Vortrag fast wichtiger als der Inhalt ist,langweilt aber den Leser.<br/><br/><div class="klein">(Fortsetzung demnächst in<b>Teil 6:Herrüber die Zeit</b>)</div><br/><br/>'
//var editorial='Jetzt ist es sicher:An meinem Geburtstag wird in Botnang das bedeutendste gesellschaftliche Ereignis der letzten Jahre stattfinden(zumindest ist das meine Sicht der Dinge):<br/><br/>meine Hochzeit!<br/><br/><hr/>In dieser Woche drängt sich ein Thema auf:Der Sexskandal der katholischen Kirche.<br/><br/>Es soll kein Zweifel daran sein:Sex mit Kindern ist eine Schweinerei,die nicht zu tolerieren ist.Masturbieren vor Kindern ist nicht zu tolerieren.Sich an Bildern von Kindern einen runterholen ist nicht tolerierbar.<br/><br/>Trotzdem:Wir müssen aufpassen,daßnicht jede Berührung,nicht jedes In-den-Arm-nehmen sofort unter Sexverdacht steht.Als Mann steht man heute schon unter Sittenstrolchverdacht,wenn man nur das Lächeln eines Kindes erwidert.<br/><br/>In meiner Jugend stand ein Pfarrer unter Verdacht.Was haben die Eltern gemacht?Auf allen Ausflügen ist jemand aus der Elternschaft mitgefahren.So einfach war das.Bei meinem Konfirmantenausflug war u.a.meine Mutter dabei.<br/><br/>Machen wir uns nichts vor:Alles was derzeit aufgedeckt wird,Großteil Skandal,aber auch zum Teil Hysterie,ist nicht nur den Verdächtigen geschuldet,es wurde erst dadurch ermöglicht,daßEltern ihre Kinder abgeschoben haben-aber darüber redet natürlich kein Mensch.<br/><br/><hr/>Vor einigen Wochen hab ich begonnen,meine Gedanken zum Schreiben zusammenzufassen.In<a href="http://ralf-h-comics.de/schreiben/01.html">Kapitel 1</a>ging es um grundsätzlicheÜberlegungen.<br/><br/>Heute folgt der<br/><br/><b>2.Teil:Alles eine Frage der Perspektive</b><br/><br/>Eine der ersten Fragen,denen man beim Schreiben begegnet ist die Frage:erste Person(ich)oder dritte Person(er,sie,es).<br/><br/>Die Antwort ist aus meiner Sicht recht einfach:dritte Person.Den Grund werde ich etwas weiter unten nachliefern.<br/><br/>Wenn Sie sich für die dritte Person entschieden haben,gibt es noch genügend Probleme,denen Sie sich zu stellen haben,denn dritte Person ist nicht gleich dritte Person.<br/><br/>Ein Erzähler kann<br/><br/><ul><li>neutral oder</li><li>beteiligt</li><li>ironisch</li><li>allwissend</li></ul><br/><br/>sein.<br/><br/><i>Neutral</i>ist ein Erzähler,wenn er nur schildert,<i>beteiligt</i>,wenn er sich aus der Handlung nicht erschließendes Hintergrundwissen einbringt(z.B.Ian Fleming in<a href="http://ralfh.t35.com/buch-chitty/chitty.html">Chitty Chitty Bang Bang</a>,<i>ironisch</i>,wenn erüber das Geschehene witzelt,<i>allwissend</i>,wenn er Gedanken der Personen liefert(wie das z.B.<a href="../buch-g/george.html">Elizabeth George</a>gerne tut).<br/><br/>Als würde das nicht reichen,kann der Erzähler noch die Perspektive einer(oder mehrerer Personen)einnehmen.<a href="http://ralfh.t35.com/buch-christie/christie.htm">Agatha Christie</a>hat das in zahlreichen Romane getan.Wenn dem Leser das bewußt wird,kann er mitunter daran,daßeine Person ausgeklammert wird,bereits auf den Täter schließen.<br/><br/>In meinem aktuellen Roman&quot;Der falsche Kuß&quot;wird jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Person erzählt.Lediglich die Person,um die sich alles dreht,die Person,die im Mittelpunkt der Handlung steht,wird nur durch die Augen der anderen gesehen.Das führt dazu,daßdie Hauptperson unscharf bleibt und das Ende völligüberraschend kommt.<br/><br/>Das alles hört sich jetzt ungeheuer kompliziert an.Aber ich kann Sie beruhigen:Das alles sind Dinge,die sich früher oder später von selbst einstellen.Versuchen Sie nicht,irgendwas zu erzwingen.Jeder Autor hat einen Stil,der ihm liegt,einen Stil,in dem ihm die Worte wie von selbst aus den Fingerspitzen fließen.In einer Kurzgeschichte können Sie verschiedene Stilarten ausprobieren.In längeren Stücken verlassen Sie sich auf ihren Instinkt.Tun Sie das,was sich für Sie gut anfühlt,das wird meist auch das sein,was die Geschichte verlangt.<br/><br/>Jetzt zur versprochenen Begründung,warum Sie nicht in erster Person schreiben sollten:<br/><br/><ul><li><i>Ein Ich-Erzähler ist nicht zu verwechseln mit der Person des Autors.</i>Das ist die Literatur-Theorie.Tatsächlich wird in Ihrem Bekanntenkreis jeder davon ausgehen,daßSieüber sich selbst schreiben.Freunde,Bekannte und Verwandte sind keine Literaturkritiker.Sie sehen Sie nicht mit dem Blick eines unvoreingenommenen Lesers.Wenn Sie z.B.einen Mord oder eine Sex-Szene als Ich-Erzähler schildern,wird man Sie in Zukunft recht merkwürdig anschauen.<br/><br/></li><li>Eine Ich-Erzählung gerät in Gefahr,einem Schulaufsatzüber das schönste Ferienerlebnis zuähneln.</li></ul><br/><br/>Ich-Erzählungen verlangen also nicht nur eine Menge Fingerspitzengefühl,sie dienen auch fast immer dazu,etwas zu verbergen.Ein Ich-Erzähler liefert(meist)einen subjektivierten Bericht,sieht die Dinge nur aus einer,aus seiner Sicht und unterschlägt häufig Dinge,die für den Leser wichtig wären.Watson schildert die Fälle seines Freundes<a href="http://ralfh.t35.com/buch-holmes/holmes.htm">Holmes</a>,in dem er die wirklich wichtigen Dinge nebensächlich erscheinen läßt,<a href="http://ralfh.t35.com/buch-christie-poirot/a.htm">Poirots</a>Hastings lenkt den Blick vom Wesentlichen ab,<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#ht">Cordobas</a>Suzette Byrne plaudert jeden wesentlichen Hinweis weg und der Ghostwriter im Roman von<a href="../buch-h/harris.html#harris5">Harris</a>deckt ein Verbrechen auf,versteckt sich andererseits aber vor seinem Publikum.<br/><br/>Ein Ich-Erzähler nimmt den Leser für sich ein,zwingt ihm eine Perspektive auf,macht ihn zum Teil der Erzählung,führt ihn aber unter Umständen auch an der Nase herum,weil der Leser nicht erfährt,wie die Geschehnisse von anderer Seite gesehen werden.<br/><br/>Eine Ich-Erzählung wirkt einfach,tatsächlich verlangt sie sehr viel handwerkliches Können-deshalb ist Anfängern nur dringend davon abzuraten.<div class="klein">(Fortsetzung demnächst in<b>Teil 3:Nichts ist spannender als Spannung</b>)</div><br/><br/>'
//var editorial='Am Donnerstag jährt sich der<a href="http://ralf-h-comics.de/ediold/090315.html">Amoklauf von Winnenden</a>.Wir werden in den Medien daran(und an die<a href="http://ralf-h-comics.de/ediold/090322.html">Trauerfeier</a>)erinnert werden.<br/><br/>Seither hat sich einiges getan-und nichts.<br/><br/>Waffen wurden zurückgegeben,die Familie ist umgezogen-aber dem verantwortungslosen Vater wurde immer noch nicht der Prozeßgemacht.<br/><br/>An ungezählten Schulen ist es zu kleineren Zwischenfällen gekommen,manchmal waren Tote zu beklagen.<br/><br/>Aber die meisten von uns haben noch immer nicht gelernt,daßdas eigene Handeln auch ein eigenes Versagen sein kann.Fehler werden nur allzuoft bei den anderen gesucht-aber nie bei einem selbst.Menschlich.Nur allzu menschlich.Aber auchärgerlich.Es gibt genügend Chefs,die Fehler nur bei anderen suchen,anstatt zu sehen,daßsie selbst nicht Teil der Lösung sind sondern Teil des Problems-wenn nicht gar das eigentliche Problem sind.<br/><br/>Die Kleinenübernehmen die Verantwortung,manche weil sie davonüberzeugt sind,daßsie damit richtig handeln,manche,weil sie dazu gezwungen werden.Die Großen sprechen sich von jeder Verantwortung frei.Nicht nur,aber schon viel zu lange,ein deutsches Problem.<br/><br/>Wer hat in Winnenden versagt?<br/><br/>Die leichte Antwort:der Vater.<br/><br/>Aber es gibt auch eine schwierigere Antwort:Familie,Freunde,Bekannte.Alle,die hätten sehen können und die Augen verschlossen haben.<br/><br/>Wir alle sind für unsere Taten und genauso für unsere Unterlassungen verantwortlich.Gerade letzteres wollen viel zu viele nicht wahrhaben.Es wird Zeit,daßgerade sie aufwachen.<br/><br/>Ich bin nicht allein.Sie sind es nicht.Wir alle sind es nicht.<br/><br/>Wenn esüberhaupt eine Lehre aus Winnenden gibt,dann diese:Verantwortung ist nicht nur bei anderen einzufordern.<br/><br/>'
//var editorial='Während ich dabei bin,meinen neuen Roman,&quot;Der falsche Kuß&quot;,zu redigieren,ist mir selbst bewußt geworden,daßdies mein erster Roman ist,der von Anfang bis Ende durchgeplant ist.<br/><br/>Vielleicht eine gute Gelegenheit,mal einen Blick in auf die Arbeitsweise eines Schriftstellers zu werfen(ohne Verbindlichkeitsanspruch).<br/><br/><b>1.Teil:Keine Angst vor dem Anfang.</b><br/><br/>Wenn es um&quot;kreatives Schreiben&quot;geht,erhält man meist den Tip,man solle sich einen Plan machen,solle den Inhalt dessen,vorab schriftlich planen,bevor man an das eigentliche Schreiben geht.<br/><br/>Alles Blödsinn-auch wenn ich diesmal genauso vorgegangen bin.<br/><br/>Das dient meiner Meinung nach nur dazu,Anfänger vom Schreiben abzuhalten.Man entwickelt einen Plan,denkt sich Handlungsabläufe aus und ...steckt spätestens beim Schreiben fest,weil man feststellt,daßsich die Figuren nicht in die ursprüngliche geplante Richtung zwingen lassen.<br/><br/>Natürlich sollte man eine ungefähre Idee haben.Aber wenn Sie die haben,setzen sie sich hin und schreiben Sie.<br/><br/>Schreiben Sie,schreiben Sie,schreiben Sie ...<br/><br/>Und machen Sie sich keine Gedanken darüber,ob es gut ist oder nicht,ob es Stil hat oder nicht,ob es Sinn macht oder nicht.Schreiben Sie ...<br/><br/>Diese Fassung wird eh nie die Augen eines unvoreingenommenen Lesers finden,aber dieses Drauflosschreiben zeigt Ihnen,ob Sie die Geduld und den Durchhaltewillen aufbringen,die dieses Hobby verlangt.<br/><br/>Natürlich,das Konzentrieren auf einen knappen Handlungsablauf ist eine häufig angewandte Methode.Wenn Sie eine bestimmte Länge erreichen/einhalten müssen(z.B.bei Arbeiten fürs Fernsehen oder für Heftromane).Und es gibt sicher Schriftsteller,die so all ihreüberbordenden Gedanken in eine geordnete Form bringen(was dringend notwendig ist,da Romane seit der Umstellung von Schreibmaschine auf Computer immer länger und länger werden).<br/><br/>Sie sollten eine Idee haben.Klar,ohne die fangen Sie nicht an zu schreiben.<br/><br/>Dann sollte man sichüber die Hauptperson im Klaren sein.Lehnt man sie an sich selbst an(was den Anfang einfacher,aber bei zu erkennbarer Nähe das spätere Vortragen auch peinlicher macht)?Oder an jemanden den man kennt?Oder-ganz schwierig-schafft man sie aus dem Nichts?<br/><br/>Geschlecht,Aussehen,Alter,Beschäftigung.Die vier grundlegenden Punkte.<br/><br/>Ich für meinen Teil habe es mir da lange Zeit sehr einfach gemacht.Die Hauptpersonen wurden an Teile meiner eigenen Persönlichkeit angelehnt.Ralf,aus den Maria&amp;Ralf-Romanen ist offensichtlich(auch wenn er schon im zweiten Roman Charakterzüge entwickelte,die mir damals jeder abgesprochen hätte),<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#ht">Rex Cordoba</a>,so anders und doch zum Zeitpunkt seiner Entstehung in Teilaspekten in mir selbst vorhanden,genau wie<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#jal">Harmen</a>oder<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#zu">Roland</a>.<br/><br/>Heute gehe ich anders vor.Für<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html">Die verschwiegene Lüge</a>oder jetzt&quot;Der falsche Kuß&quot;habe ich für jede der Hauptpersonen einen Lebenslauf geschrieben,der im Laufe der Handlung Stück für Stück abgearbeitet wurde.<br/><br/>Nebenfiguren kommen auch nicht aus dem hohlen Bauch heraus.Freunde und Bekannte mußten herhalten-immer nur als Ausgangsmaterial,das ich dann verfremdete und nach eigenen Vorstellungen handeln ließ.<br/><br/>Sie haben nun die Hauptperson und einige Nebendarsteller.Sie haben eine ungefähre Idee,über was Sie schreiben wollen.<br/><br/><br/>Dann nehmen Sie einen Stift zur Hand oder tippen Sie in eine Schreibmaschine oder eine Computertastatur.Schreiben Sie.Halten Sie Ihre Ideen fest.Hören Sie nicht auf.Schreiben Sie.Solange es sich für Sie gut anfühlt.<br/><br/>Ich hatte Zeiten mit fünf oder sechs Seiten am Tag.Inzwischen bin ich bei einer halben bis anderthalb Seiten pro Sitzung.Hört sich nicht nach viel an.Aber zumindest für mich ist Schreiben anstrengend.Es ist Arbeit.Obwohl ich mich dabei kaum bewege,atme ich schneller,fühle ich mich hinterher ausgepowert und mußmich erstmal hinlegen,um wieder zurück in die Wirklichkeit zu finden.<br/><br/>Schreiben Sie.Schalten Sie in Ihrer Textverarbeitung die Rechtschreibprüfung ab.<br/><br/>Kümmern Sie sich nicht um Formatierungen.<br/><br/>Kümmern Sie sich nicht um Rechtschreibung.<br/><br/>Kümmern Sie sich nicht um die richtige Grammatik.<br/><br/>Kümmern Sie sich nicht um die richtige Zeitenfolge.<br/><br/>Kümmern Sie sich nicht um die richtige Zeichensetzung.<br/><br/>Schreiben Sie einfach.<br/><br/>Denken Sie nicht an irgendwelche Leser.Schreiben Sie für sich selbst.Die Wahrscheinlichkeit,daßSie einen Verlag finden,ist minimal,wenn Sie nicht irgendwelche Kontakte in die Branche haben,wenn Sie sich nicht auf andere WeiseÖffentlichkeit verschafft haben,wenn Ihr Vater nicht im Kunstbetrieb einen Namen hat.Wenn Sie diese Bedingungen erfüllen,können Sie unterirdisch schlecht sein,irgendein Lektor wird das schon zur Kunst erklären.Wenn Sie diese Bedingungen nicht erfüllen,können Sie der nächste Thomas Mann sein und werden doch nie veröffentlicht werden.<br/><br/>Schreiben Sie.Schreiben Sie für sich selbst.Sie sind Ihr Publikum.<br/><br/>Schreiben Sie,weil es Ihnen selbst Freude bereitet.<br/><br/><div class="klein">(Fortsetzung demnächst in<b>Teil 2:Alles eine Frage der Perspektive</b>)</div><br/><br/>'
//var editorial='Lionel Jeffries ist tot.Er starb am Freitag im Alter von 83 Jahren.<br/><br/>Lionel Jeffries?<br/><br/>Nie gehört,oder?<br/><br/>Der Name sagt ihnen vielleicht nichts.Aber&quot;Mörder ahoi&quot;mit Margaret Rutherford werden sie kennen.Darin spielte er die männliche Hauptrolle.Oder<a href="http://ralfh.t35.com/buch-chitty/chitty.html">Chitty Chitty Bang Bang</a>.Jeffries war Grandpa Potts.Man kann Lionel Jeffries nicht kennen,aber Grandpa Potts wird man nie vergessen.<br/><br/><hr/>Letzten Samstag habe ich erfahren,daßIlona Semet gestorben ist.Am 13.09.2009 im Alter von nur 37 Jahren-wie ich inzwischen in Erfahrung gebracht habe.<br/><br/>Ilona Semet?<br/><br/>Nie gehört.Kein Fragezeichen dahinter.<br/><br/>Sie war eine Tanzlehrerin in der Tanzschule,die mich zu<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#tss">Tanzstunde süß-sauer</a>anregte.Eine meiner ersten Tanzlehrerinnen.Nicht groß,nicht dünn,ein eher durchschnittlicher Typ mit einer kaum zu bändigenden Löwenmähne.Immer freundlich,immer geduldig.Keine Frau,die in der Menge auffallen würde.Ein Kumpeltyp.Aber auf ihre Art ungeheuer anziehend.<br/><br/>An einem der jährlich stattfindenen Welttanztage wurde in der Tanzschule ein(erfolgreicher)Weltrekordversuch im Dauer-Walzertanzen unternommen.Ich war einer der Teilnehmer.Nein,kein Wetttanzen wie man das aus den USA der 30er Jahre kennt.Die Herausforderung war einfach nurüber eine kaum endenzuwollende Zeit Walzer zu spielen und Paare zu finden,die dazu tanzten.ich weißnicht mehr,mit wem ich tanzte.Ich weißnur daßWalzer noch nie meine Stärke war.Halbe Drehungen funktionierten damals noch nicht so richtig.Ich hielt die Bahn nicht richtig ein.Und dann rief Ilona&quot;Ralf&quot;.Danach ging es.<br/><br/>Sie verschwand dann aus der Tanzschule,bekam ein Kind,kehrte hin und wieder zurück-aber da meine Frau und ich nur noch selten in der Tanzschule sind(zu voll,zu laut)und Ilona höchst selten samstags erschien,sah ich sie zum letzten Mal vor vielleicht zwei,drei Jahren.Es kann auch etwas länger her sein.<br/><br/>Letzten Samstag habe ich gesehen,daßan der Team-Wand ein schwarzes Bandüber ihr Foto gelegt wurde.Natürlich habe ich nachgefragt.Gestorben.Der Kollege konnte mir noch nicht mal ihr Alter nennen,das hab ich aus dem<a href="http://www.hochdorf-evangelisch.de/fileadmin/mediapool/gemeinden/KG_hochdorf/Gemeindebrief/149_Dezember2009-Februar2010.pdf">Gemeindebrief</a>,den ichüber Google fand.37 Jahre.Viel zu jung.<br/><br/>Tanzlehrer sind immer nur für kurze Zeit wichtig.Im Idealfall lernt man durch sie,amüsiert sich durch undüber sie.Für das richtige,das wirkliche Leben sind sie nicht wichtig.Auf lange Sicht führen sie ein Leben,üben sie einen Beruf aus,der nicht wirklich wichtig ist.Der Mensch hinter der Funktion gerät dabei völlig in Vergessenheit.<br/><br/>Ich habe viele Tanzlehrer vergessen,häufig weißich nicht einmal mehr,wer die Leute waren,die ich als Anregung für das Personal in<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#tss">Tanzstunde süß-sauer</a>nahm.<br/><br/>Aber Ilona gehört zu denen,die ich nicht vergessen habe und nicht vergessen werde.<br/><br/>'
//var editorial='Am Mittwoch hatte ich mit 135 Besuchern so viele wie schon lange nicht mehr an einem einzelnen Tag.Vielen Dank.<br/><br/><hr/>Ikea kennen Sie alle.In meiner Wohnung wimmelt es vor Billy Regalen.Der Vorteil an Billy ist daßman nicht befürchten muß,daßman es im nächsten Jahr nicht mehr bekommt,daßComichefte und Alben gut hineinpassen.Der Nachteil ist,daßAktenordnerüberstehen und für Bücher Platz vergeudet wird.Die beiden Grundregale(in weiß)sind recht günstig,alles was das Regal besser aussehen läßt(z.B.Glasböden)und praktischer sein läßt(Türen)ist schweineteuer.Ikea ist-auch wenn sie sich gerne so darstellen-kein Billiganbieter.<br/><br/>Letzten Samstag habe ich mir von einem Freund ein kleines Billy-Regal mitbringen lassen,um eine Lücke zu schließen.Für mich ist Ikea nur mit Mühe erreichbar,seit sie Stuttgart verlassen haben.Einer der Nachteile,wenn man kein Auto hat.Jeder Besuch bei Ikea wird zu einem Tagesausflug,wenn man nicht jemanden findet,der einen fährt-oder so nett ist,mitzubringen,was man braucht.<br/><br/>Als ich das Regal auspackte,konnte ich es kaum fassen:Die Rückwand,früher aus einem stabilen und kaum mit dem Nagel zu durchdringenden Pressmaterial,ist jetzt aus dünner Pappe,die sich kaum in die Führungsnute bringen läßt.Ich habe fast mehr Zeit für das Einpassen der Rückwand aufgewandt als für die Montage des Gesamtregals.<br/><br/>Und die Feststellhülsen(oder wie immer das Zeug heißt,das für den Halt der Metallschrauben sorgt)sind jetzt nicht mehr aus Metall sondern aus Plastik.Aus Plastik!Was das wohl für die Stabilität der Regale bedeuten mag.<br/><br/>Gewinnmaximierung zu Lasten der Produktqualität war schon immer der falsche Weg-aber ab einer gewissen Größe scheinen Firmen nicht mehr aus den Fehlern anderer zu lernen.<br/><br/>Und das,nachdem sich negative Presseberichteüber Ikea wegen der Schließung profitabler Produktionsstätten in Deutschland und mangelhafter Warenqualität in letzten Zeit häufen.<br/><br/>Lebwohl Ikea.Oder?'

//var editorial='Ich muß,nein ich will,der Fairness halber ein Update des Editorials einschieben.Falls Sie das Editorial bereits kennen,können Sie<a href="#ediweit">hier</a>weiterlesen.<br/><br/><div align="right">07.Februar 2010</div><br/><br/>Diese Woche-mit der Stadtzerstörung(Stuttgart 21 genannt)-wurde begonnen.Haben Sie sich die grinsenden Gesichter im Fernsehen angeschaut?Alles keine Stuttgarter.Stuttgarter sind sauer.Stuttgart 21 macht die Stadt zu einem Druckluftkessel.Wenn er explodiert,will es wieder keiner gewesen sein.<br/><br/>Oettinger wurde verabschiedet.Zu seinen Verdiensten gehöre ...Stuttgart 21.Oettinger-einer der Totengräber Stuttgarts.<br/><br/>Stuttgart ist tief gesunken.Leinfelden-Echterdingen noch viel tiefer.Die haben einen Bürgermeister,der gewählt wurde,weil er gegen die Landesmesse war-und sofort nach der Wahl auf die andere Seite wechselte.<br/><br/>Deröffentliche Nahverkehr ...findet sogut wie nicht statt.Wenn man Glück hat fahren die Busse alle halbe Stunde,meist seltener.Pünktlichkeit?Ein Fremdwort.Rücksicht auf Fahrgäste?Ein Fremdwort.Die Busfahrer sehen Fahrgäste von der S-Bahn rüberrennen und ...fahren ab.<br/><br/>Fahrplangestaltung?Wo mehrere Busse die gleiche Strecke bedienen,fahren sie nicht in vernünftigen Abständen,also etwa alle Viertelstunde,nein,sie fahren im Abstand von wenigen Minuten,fahren meist in Kolonne oderüberholen sich gegenseitig.<br/><br/>Anschlußan die S-Bahn?Ist doch egal.Die Leute warten gern eine Viertelstunde an unbewachten,baufälligen(es regnet durch die Dächer)Stationen.<br/><br/>Und dann ...nein,ich erzähl das nicht nochmal.Ich zeige Ihnen das Schreiben,daßich eine Stunde nach dem Vorfall an das Busunternehmen,an den Verkehrsverbund und an das Rathaus der Gemeinde Leinfelden-Echterdingen geschickt habe:<br/><br/><cite>Sehr geehrte Damen und Herren,<br/><br/>als regelmäßiger Nutzer desöffentlichen Nahverkehrs ist man auf den Linien 35 und 38 einiges gewohnt.<br/><br/>Aber das heute ...ich frage mich,ob das alles in Ihrem Sinne ist.<br/><br/>Kurz nach 16 Uhr an der N...-Straße.Buslinie 38 und 35 fahren wieder einmal in Kolonne.Buslinie 38 wie immer deutlich verspätet,Buslinie 35 leicht verspätet.<br/><br/>Da ich in Leinfelden die S-Bahn erwischen will,entschließe ich mich in die Buslinie 35 einzusteigen.<br/><br/>Der Fahrer weigert sich die Tür zuöffnen!<br/><br/>Er verweist mit Gesten auf den Bus der Linie 38.Ich gebe nach,will zur Tür der Linie 38-der fährt weg.Erst jetzt und nach heftigem Protest des einzigen Fahrgastes,öffnet der Fahrer meckernd die Tür.<br/><br/>An der Haltestelle Stangenüberholt der Bus-wie erwartet-den Kollegen.<br/><br/>An der Haltestelle Spielkartenmuseum steigt die mitfahrende Dame aus.<br/><br/>Am Neuen Markt drücke ich die Stopanforderung.Daraufhin hält der Busfahrer nach dem Zebrastreifen,mitten auf der Kreuzung,macht die Tür auf und heißt mich aussteigen-mitten in einem nicht gestreuten,nicht geräumten Tiefschneebereich hinein und mehrere Dutzend Meter von der Haltestelle entfernt.<br/><br/>Dann rast er nicht zur Haltestelle(wo wenn auch nur für eine Station,ja noch Fahrgäste auf ihn warten könnten)sondern biegt nach links ab.<br/><br/>Aus meiner Sicht ist das ein unerträgliches Verhalten,daßnicht einmal im Ansatz zu akzeptieren ist.Ich habe es,gerade bei Fahrern der Buslinie 35-zigfach erlebt,daßfrühmorgens in Leinfelden abgefahren wird,obwohl Fahrgäste von der S-Bahn heranrennen,daßnachmittags an der Haltestelle Nikolaus-Otto-Straße ohne Halt vorbeigefahren wird.All das nimmt man mehr oder weniger gelassen hin.<br/><br/>Aber das heute ...ich frage mich wirklich,ob ein solches Verhalten von Mitarbeitern im Sinne von Briem,VVS oder gar der Gemeinde Leinfelden-Echterdingen ist.</cite><br/><br/>Was glauben Sie,wie die angeschriebenen Institutionen/Firmen reagiert haben?<br/><br/>Nun?<br/><br/>Ganz recht ...gar nicht.Nach vier Tagen!Keinerlei Reaktion!<sup>1</sup>Es ist nicht das erste Mal.Als Fahrgast im VVS ist man Melkkuh-mehr nicht.Beschwerden?Wahrscheinlich kommen die eh nur von Querulanten-also ignoriert man sie.Problemeüber dem man nicht spricht,gibt es nicht.<br/><br/>Der Nahverkehr um Stuttgart herum hat ein Problem.Es wird durch die Einschränkungen,die Stuttgart 21 nach sich zieht,nicht besser werden.<br/><br/><hr/><div class="klein"><sup>1</sup>Sollte es doch noch zu einer Reaktion kommen,werde ich das natürlich ebenfalls veröffentlichen-wie immer.Man ist ja fair.</div><hr/><br/><br/><a name="#ediweit"></a>Heute,am Tag nach dem Editorial,kam ein Mail von der Stadtverwaltung Leinfelden-Echterdingen:<br/><br/><cite>Danke für Ihr E-Mail und die Schilderung Ihrer Erfahrungen mit den Buslinien 35 und 38.<br/><br/>Nachdem ich heute bei der Stuttgarter Straßenbahnen AG zum Gespräch und Erfahrungsaustausch eingeladen war,habe ich Ihr Anliegen dort vorgebracht.Es wurde mir zugesichert,der Angelegenheit nachzugehen und auf eine Verbesserung hinzuwirken.</cite><br/><br/><hr/>'

//var editorial='<a href="http://ralfh.t35.com/buch-holmes/holmes.htm">Sherlock Holmes</a>!<br/><br/>Ich verrate wohl kein Geheimnis,wenn ich mich als Sherlock-Holmes-Fan bezeichne.Mein<a href="http://ralf-h-comics.de/romane/romane.html#ht">Rex Cordoba</a>verdankt Holmes einiges,auch wenn natürlich Etliches aus eigener Phantasie dazugekommen ist.Man will ja originell sein und nicht nur andere nachäffen.<br/><br/>Originalität.<br/><br/>Das ist das Stichwort.<br/><br/>Der neue Film von Guy Ritchie kann sich einiges auf die Fahnen schreiben-aber Originalität gehört nicht dazu.<br/><br/>Es ist ein Sammelsurium von Versatzstücken,die man so oderähnlich schon in vielen,vielen Holmes-Filmen und Actionfilmen gesehen hat.<br/><br/>Meine Frau hat den Film als Sherlock Bond bezeichnet-und damit den Nagel auf den Kopf getroffen.<br/><br/>Die Geschichte kennt man,den Geschichtenaufbau kennt man.Wenn die Schauspieler nicht wirklich gut wären,wäre es schier unerträglich,mit wie wenig Phantasie an die Sache herangegangen wurden.Die Kampfszenen könnten auch aus einem modernen Batman-Film stammen.<br/><br/>Kampf.Action.Gewalt.<br/><br/>Man kann allenthalben lesen,daßdas ein Aspekt der von Doyle geschaffenen Figur ist,die in den vorhergegangenen Filmen und Fernsehserien unterschlagen oder zumindest heruntergespielt wurde.<br/><br/>Humbug.Diese Behauptung mußaus der Pressemitteilung stammen,so oft wie sie wiederholt wird.<br/><br/>Holmes ist sportlich,Holmes ist kräftig.Zugegeben.Aber er ist niemand,der den Kampf um des Kampfes Willen sucht.Holmes ist ein Denker,ein Beobachter,ein Mann der Schlüße zieht,ein Mann,der sich auf die Lauer legt und auf die passende Gelegenheit wartet.<br/><br/>Der zweite Punkt ist die Darstellung von Watson.Natürlich,der von Doyle geschaffene Begleiter und Biograf des beratenden Detektivs hat nichts mit dem Einfaltspinsel zu tun,den wir durch die Darstellung von Nigel Bruce mit ihm verbinden.Watson ist jemand,der sich von seinen Gefühlen leiten läßt,er ist jemand,es seinem Freund gleichtun will,aber letztlich nicht dessen kalte,emotionslose Beobachtungsgabe besitzt.Watson ist jemand,der von seinem Freund aufgezogen und gehänselt,aber gleichzeitig auch respektiert wird,jemand der ihm bedingungslos zur Seite steht.<br/><br/>Der literarische Watson ist niemand,der seinem Freund auf die Nase schlägt.<br/><br/>Mary Marston,Watsons erste Frau war Klientin von Holmes(<a href="http://ralfh.t35.com/buch-holmes/holmes.htm#four">Das Zeichen der Vier</a>)-also kann keine Rede davon sein,daßHolmes sie erst bei einem Abendessen mit Watson kennenlernt.<br/><br/>Und Irene Adler-bei Doyle bewundert Holmes sie,aber es ist eine intellektuelle Anziehung,keine sexuelle.Egal wie viele Filme Adler integrieren,immer dient sie dazu,Holmes menschlicher zu machen-und damit seiner Besonderheiten zu berauben.<br/><br/>Guy Ritchies Film ist sowenig ein Film um den literarischen Holmes wie<a href="http://ralfh.t35.com/buch-startrek/startrek.htm">Star Trek</a>ein Film um den bekannten Kirk ist.Ritchies Film ist ein&quot;Wenn ich mehr Talent hätte,würde ich meinen eigenen Holmes erfinden&quot;.Solche Filme gibt es zu Hauf,sei es<a href="http://ralfh.t35.com/buch-holmes/holmes.htm#hardwick">Das Privatleben des Sherlock Holmes</a>oder<a href="http://ralfh.t35.com/buch-holmes/holmes.htm#meyer2">The seven-percent solution</a>um nur zwei zu nennen.<br/><br/>Ich kann diese Filme genießen,man kann sich mit ihnen gut unterhalten-aber man sollte nicht glauben,dem echten Sherlock Holmes begegnet zu sein.<hr/><div align="right">31.Januar 2010</div><br/><br/>Vielleicht sollte ich manchmal etwas unbescheidener sein,vielleicht sollte ich ständig plakatieren,daßich-gelegentlicher Hobbyprogrammierer-Dinge geschafft habe,von denen es in-zig Foren und Fachbüchern heißt,sie wären nur in serverseitigen Skriptsprachen zu erreichen(meist:PHP).<br/><br/>Ich bin stolz darauf,daßich das verschwindende Werbebanner programmiert habe.Ich bin stolz darauf,daßich Texte wie diesen hier,so programmieren konnte,daßsie nicht nur an mehreren Stellen wiederholt werden können,sondern sogar nur auf eine Einleitung reduziert wiedergegeben werden können.<br/><br/>Esärgert mich nicht,wenn Programme großspurig als Arbeitsplatzkiller angekündigt werden und das auch noch geglaubt wird,bevor eine Zeile des Programms geschrieben ist.<br/><br/>Esärgert mich,wenn mehr Eingaben verlangt und denkt,daßdas dann schneller geht,weil man denkt,daßzwei Klicks schneller als einer sind.<br/><br/>Esärgert mich,wenn man die Usability völlig außer acht läßt,wenn Computerlaien davon ausgehen,daßMausbedienung bei Massenerfassung genausoschnell oder sogar schneller als Tastaturerfassung ist.<br/><br/>Esärgert mich,wenn berechtigte Hinweise von Nutzern von kurzfristigen Zuschauern als unberechtigt beiseite gewischt werden.<br/><br/>Esärgert mich,wenn Leute,die nicht eine Zeile programmiert haben(und es auch nicht könnten),sich anmaßen,die Qualität eines Programmes zu beurteilen.<br/><br/>Esärgert mich,wenn man aus den Fehlern anderer für sich selbst keine Lehren zieht.<br/><br/>Ja,esärgert mich.<br/><br/>Und es macht mich krank.<br/><br/>Nein,ich möchte eigentlich nicht darüber reden/schreiben,aber es geht mir derzeit so sehr an die Substanz,daßich heute(ich schreibe diesen Text am Samstag),nichts für die Homepage machen konnte.Sie werden wahrscheinlich nicht darunter zu leiden haben,weil ich bereits mehrere Wochen vorgearbeitet habe.<br/><br/>Wünschen Sie mir Glück-ich kann es brauchen.<br/><br/>'

//var editorial='Diese Woche konnte man erfahren,daßder vierte Spider-Man-Film von Sam Raimi gestrichen worden ist.Stattdessen soll ein Reboot durchgeführt werden.<br/><br/>Reboot.<br/><br/>Ein Modewort in der Filmbranche.<br/><br/>Früher hätte man gesagt:Alter Wein in neuen Schläuchen.<br/><br/>Reboot.Neustart.<br/><br/>Der Neustart der Batman-Filme war unumgänglich,nachdem die von Tim Burton gestartete Reihe immer schlechter und schlechter geworden war.<br/><br/>Der Neustart der James-Bond-Filme war nicht unbedingt notwendig-und auch nur halbherzig.Mit Daniel Craig bekam man einen kalten,unsympathischen Bond-der wahrscheinlich keine zwanzig Jahre Filmgeschichte schultern wird.<br/><br/>Der Neustart von Star Trek.Überflüssig.Das Beste daran war,daßendlich jemand den Lichtschalter auf der Brücke gefunden hat.Mit Star Trek hatte der(nichtüble)Film nicht viel zu tun.<br/><br/>Der Neustart von Superman war ein Disaster.Bryan Singer hat einen der schlechtesten Filme der letzten Jahrzehnte abgeliefert.<br/><br/>Und jetzt soll Spider-Man neugestartet werden.Warum?Was spricht gegen einen vierten Film mit der vertrauten Besetzung?<br/><br/>Es ist eine Sparmaßnahme.Mehr nicht.<br/><br/>Wir werden und daran gewöhnen müssen,daßFilmreihen nur drei Filme umfassen und dann von(meist)billigeren Darstellern,Regisseuren und wohl auch Autoren neugestaltet werden.<br/><br/>Ich habe mich auf Spider-Man 4 gefreut.Jetzt ...mir wird allein schon bei dem Gedanken schlecht.<br/><br/>Wo nur Geld herrscht,wird alles vermeintlich austauschbarer,wird die Leistung des einzelnen immer weniger wert-irgendwann wird sich diese Einstellung rächen.Nur:Dann will es wieder keiner gewesen sein.<br/><br/>'

//var editorial='<!-- Nein,das Jahr hat nicht angefangen.Ärger reiht sich anÄrger.<br/><br/>Aber ich werde mich nicht unterkriegen lassen.<br/><br/>Ich bin kein Kämpfer.ich bin jemand,der seine Ruhe haben will,der sich in seiner Anonymität gefällt,der zwar für das,was er tut bekannt werden will,aber letztendlich auch unerkannt in der Straßenbahn sitzen kann.<br/><br/>Deshalb bin ich nicht bereit,alles für meine Romane zu tun.<br/><br/>Gut zu sein,genügt nicht.Eine Lektion,die ich leider immer wieder gelernt habe.<br/><br/>Man braucht entweder eine gehörige Portion Selbstbewußtsein,um alles von sich zu geben und das Echo zu ertragen oder eine gehörige Portion Glück.<br/><br/>Beides habe ich nicht.<br/><br/>Mein größtes Glück ist,daßich am vor bald 12 Jahren einer Frau begegnet bin,die von Anfang für mich wichtiger war als jeder andere Mensch,mit dem ich je zu tun hatte.<br/><br/>Wenn ich die Wahl hätte,zwischen Erfolg als Schriftsteller und ihr ...ich würde mich ohne Zögern für sie entscheiden.<br/><br/>Vielleicht bin ich deshalb so zufrieden mit meinem Leben,weil mir das bewußt ist.<br/><br/>//-->Dritter Versuch.<br/><br/>Dritter Versuch von was?<br/><br/>Dritter Versuch ein Editorial zu schreiben.<br/><br/>Mir geht vieles im Kopf herum.Ich hab michüber vieles in den letzten Tagen aufgeregt.<br/><br/>Aber das sind persönliche Dinge.Und ich gehöre nicht zu dem Menschen,die sichüber alles im Netz auslassen wollen.<br/><br/>Mein ganzes Leben lang bin ich der Meinung,daßdie größte Strafe das Vergessen ist.Indem ich Menschen,über die ich mich aufrege,indem ich Menschen,die michärgern,nicht benenne,nehme ich ihnen die Möglichkeit in Zusammenhang mit meiner Person erinnert zu werden.Sie verschwinden im Dunkel der Geschichte,es wird sein,als wären sie nie geboren worden,egal für wie wichtig sie sich gehalten haben.Meinen Namen wird man jedoch in hundert Jahren vielleicht noch kennen.<br/><br/>Dann wird die Welt anders aussehen,als die meisten heute denken.<br/><br/>Nehmen wir die Gewürzmetalle(Lithium,Tantal,Indium,Palladium).Nach allem was ich weiß,kommen sie in vielen Elektrogeräten vor,sind enorm selten und daher teuer-und nicht durch Recycling zurückzugewinnen.<br/><br/>Man braucht nicht viel Phantasie,um sich vorzustellen,was in unserer,immer mehr auf Elektronik angewiesenen Gesellschaft passiert,wenn die Geräte nicht mehr immer billiger werden-sondern immer teurer.<br/><br/>Hinzu kommt,daßwir auf das Ende der Erdölzeit zusteuern.Schauen Sie sich mal in ihrer Wohnung um-sie werden erstaunt sein,was alles aus Erdöl hergestellt ist,in Erdöl verpackt ist.Ich bin(fast)bereit zu wetten,daßder Inhalt ihres Kleider-und ihres Kühlschrank nicht erdölfrei sind.<br/><br/>Zwei Probleme.Sie werden gelöst werden.Sicher.Die Menschheit löst immer ihre Probleme-fragt sich nur auf Kosten von wem oder was.<br/><br/>Ich bin sicher,daßin hundert Jahren viele heute auf elektronischen Medien gespeicherte Informationen rettungslos verloren sein werden.Photos,Dokumente,Bücher,Filme-alles futsch oder für den Normalmenschen unerreichbar.<br/><br/>Elektronik hat Vorteile,aber Papier auch.Sein Inhalt ist ohne Aufwand zugänglich.<br/><br/>Papier wird es noch geben,wenn Elektronik unerschwinglich wird,wenn Google,Microsoft und Internet längst Geschichte oder nur noch Spielzeuge für Reiche sind.Man wird sich an Autoren erinnern,deren Bücher gedruckt wurden.<br/><br/>Gute Chancen für Bücher und Comics.<br/><br/>Gute Chancen für Medien,die mir am Herzen liegen.<br/><br/>Gute Chancen für mich.<br/><br/>'

//var editorial='Leider geht der Tod auch an den von mir bewunderten Personen nicht vorbei.Gilbert Gascard,bekannt als Tibet,hat uns verlassen.Ric Hochet wird damit wohl leider ein Ende gefunden haben.<br/><br/><hr/>Woran kann man Schwaben von vielen anderen unterscheiden?Wir wissen auch kurze Zeitabschnitte zu schätzen und wissen,daßsie sich zu Tagen,Wochen,Monaten und Jahren aufaddieren können.<br/><br/><hr/>Der Jahresanfang ist die Zeit der Sammelwerke.<br/><br/>Diesmal fallen zwei ins Auge.Zum einen ein Panzer.Unerträglich.<br/><br/>Zum anderen&quot;Unsere kleine Farm&quot;.Na gut,dachte ich,2,99 Euro kann man schon mal investieren.<br/><br/>Ich weißnicht,was sich die Herausgeber denken.Ab Ausgabe 3 soll jede DVD 10,99 Euro kosten.Auf jeder DVD sind drei Folgen.Deutsch/Englisch-aber ohne Untertitel,ohne sonstiges Material.<br/><br/>Die erste Staffel der Serie umfaßte 24 Folgen,d.h.man kommt auf 8 DVD oder(grob)70 Euro.<br/><br/>Ich habe gestern bei WOM Staffel 1 für 19,99 Euro gesehen.<br/><br/>Also mußman einen Grund liefern,der eine solche Differenz rechtfertigt.Und da werden die Herausgeber auf das dünne Heftchen verweisen.Tut mir Leid.Diese beigelegten Heftchen taugen fast nie etwas.Die meisten Seiten werden mit ellenlangen Nacherzählungen des Folgeninhalts gefüllt.<br/><br/>Laura Ingalls Wilder,die Autorin der Buchvorlage,wird-zigfach erwähnt-ein Foto von ihr sucht man jedoch vergeblich.<br/><br/>Auch die Dinge,die den deutschen Zuschauer vielleicht besonders interessieren,wie z.B.Angaben zu den mehrfach wechselnden Synchronsprechern,zur deutschen Erstausstrahlung usw.sucht man vergeblich.<br/><br/>Kurz und gut:ein völligüberflüssiges,völligüberteuertes Projekt.Fans der Serie sind mit den normalen Staffelboxen und den im Internet zugänglichen Informationen gut genug bedient.<br/><br/><hr/>Am Freitag erschien das neue Fix und Foxi.Erst im dritten Anlauf fand ich es am Kiosk.Kein gutes Zeichen.<br/><br/>Gelesen habe ich es noch nicht,aber die Zeichnungen ...<br/><br/>Ganz anders der redaktionelle Teil,der macht einen guten Eindruck ...<br/><br/>Aber ich mußes erst lesen.<br/><br/>'

//var editorial='Sind Sie gut ins neue Jahre gekommen?<br/><br/>In Botnang war eine ganze Menge mehr los als in den letzten Jahren.Schon eine viertel Stunde nach Mitternacht war von Botnang nicht mehr viel zu sehen,weil die Rauchschwaden der Raketen sichüber den Ort gelegt hatten,wie Morgentauüber ein Flußtal.<br/><br/>Haben Sie Vorsätze fürs neue Jahr?<br/><br/>Ich nicht.<br/><br/>Natürlich will ich den begonnenen Roman fertig machen,natürlich will ich einälteres Werküberarbeiten,natürlich will ich zwei,drei Maria&amp;Ralf Kurzgeschichten schreiben,um das,was mit der Weihnachtsgeschichte begonnen wurde,zu Ende zu bringen.<br/><br/>Und natürlich will ich weiterhin jede Woche ein Update bringen.<br/><br/>Der Höhepunkt in diesem Jahr wird ein Tag im Juli sein.Die Heirat.<br/><br/>Und das kostet einiges an Einsatz.<br/><br/>Wir sind mit den Vorbereitungen schon recht weit.<br/><br/><hr/>Und am Rande:Mein Patenonkel wird jetzt in<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dieter_Bader">Wikipedia</a>geführt.Und ich hab mit dem Eintrag nichts zu tun.Gratuliere.<br/><br/><hr/>Meinösterreichischer Server(wo ich die Information zu den Disney-Comics abgelegt habe)ist derzeit gestört.Ich kann weder Files löschen noch Files hochladen.Ich hoffe,daßsich das in den nächsten Stunden oder Tagenändert.Eine Information habe ich nicht erhalten.Service kann man bei kostenlosen Diensten nun mal nicht erwarten.Sollte sich das nichtändern,werde ich(zumindest die aktuell geänderten Seiten)auf einen anderen Serverübernehmen.'

//var editorial='Hoffentlich haben Sie die Feiertage gut hinter sich gebracht.<br/><br/>Der Aufreger der Woche war für mich die Wichtigkeit,die die Medien Michael Schumacher zugestanden.<br/><br/>Um das mal zurechtzurücken:Er ist ein Rennfahrer.Ein guter-zugeben.In seiner Wichtigkeit für den Fernsehrennsport(und damit für RTL)nicht zu unterschätzen.Aber warum müssen alle anderen Sender ihm auch soviel Aufmerksamkeit gönnen?<br/><br/>Aus seiner Sicht ist das alles ja verständlich.Er liefert gute Arbeit,bringt die Medien dazu,ständigüber Mercedes zu berichten.Und privat lebt er anscheinend nach dem Motto&quot;Tue Gutes und rede nicht darüber&quot;.Alles okay.<br/><br/>Trotzdem:Ist die Arbeit irgendeines Menschen 7 Millionen Euro im Jahr wert?<br/><br/>Für mich ist die Antwort leicht:nein!<br/><br/>Wenn man dann noch hinzunimmt,daßTausende von Daimler-Angestellten um ihre Jobs bangen,dann kann es eigentlich nur zwei Reaktionen geben:<br/><br/><ol start="1"type="1"><li>Schumacher verzichtet auf 90 Prozent des ausgehandelten Gehalts zugunsten der Daimler-Mitarbeiter.</li><br/>oder<br/><br/><li>Zetsche tritt sofort zurück.<br/><br/></li></ol>Alles andere wäre sowohl von dem einen als auch von dem anderen unanständig.Oder will Zetsche später wirklich in einem Atemzug mit Middelhoff genannt werden,bei dem inzwischen fast wöchentlich Sauereien zu Lasten der Mitarbeiter bzw.des Konzern ans Licht kommen?<br/><br/><hr/>Und dann ist da natürlich noch der Daueraufreger:die Bahn-und ihr Projekt Stuttgart 21.Es zeigt jetzt schon erste Folgen.<br/><br/>Zum einen wurde bereits zugegeben,daßdie Kosten um 25%(und damit 1 Milliarde Euro)höher als veranschlagt ausfallen(was sicher auch noch zu niedrig angesetzt ist.Es gibt in der Geschichte deröffentlichen Bauprojekte kaum eines,das die Kostenvoranschläge eingehalten hat).<br/><br/>Zum anderen jammern alle Beteiligten(Bahn,Stadt,Land)jetzt schon,man habe kein Geld-kein Wunder,man feuert es ja mit beiden Händen für ein von der Bevölkerung abgelehntes Projekt hinaus.Eineähnliche Geschichte läuftübrigens derzeit in Karlsruhe.<br/><br/>Machen wir uns nichts vor.Die Probleme,die die Bahn diese Woche mit den ICEs hat,sind erst der Anfang.Anstatt in Schienennetz und Fuhrpark(und damit in die Zukunft der Bahn)zu investieren,geht es darum,sich selbst ein Denkmal zu setzen.Grube ist in dem Punkt nicht besser als Mehdorn.<br/><br/>'
//var editorial='Ich habe einige Zeitüberlegt,ob ich heute einen Nachruf auf Roy Disney bringen soll.<br/><br/>Aber es ist zu lange her,es war eine zu flüchtige Begegnung in seinem Hotelzimmer.Ich als Kellner,er als Gast.<br/><br/>Deshalb besser nicht.<br/><br/><hr/>Ich wünsche Ihnen ein ruhiges,besinnliches,friedliches Weihnachtsfest.<br/><br/><div align="center"><img src="../buch-m/n1-1g.jpg"alt=""border="0"width="335"height="498"/></div><hr/>Und falls Sie noch etwas zu lesen suchen ...wie wär&prime;s mit meiner Weihnachtsgeschichte?<br/><br/>'
//var editorial='Wie versprochen,diese Woche die jährliche Weihnachtsgeschichte.<br/><br/>Diesmal erfordert sie einige Vorbemerkungen.<br/><br/>Als ich 1976 zu schreiben begann,hatte ich keine Ahnung,daßaus den drei Geschichtchen,mit denen ich nur zeigen wollte,daßwirklich jeder kleine Abenteuergeschichten schreiben kann,eine Riesenromanreihe werden würde:Die Maria&amp;Ralf-Romane.Anders als fast alle anderen Werke habe ich alle Romane und Kurzgeschichten dieser Reihe für Printveröffentlichungen gesperrt.Hin und wieder können Sie hier etwas finden-aber das ist es auch schon.<br/><br/>Die Personen altern-was ich diesmal verflucht habe,weil ich dachte,der Sohn der beiden wäre 17 oder 18-tatsächlich ist er inzwischen 21.<br/><br/>Anita und Marli habe ich vor Jahren erfunden.Eine der beiden ist von der ersten Erwähnung an als Freundin für den Sohn von Maria und Ralf vorgesehen gewesen,allerdings will ich auch nicht,daßsich die Geschichte einfach wiederholt.Deshalb gibt es keine Liebe auf den ersten Blick,kein Herzklopfen.Es läuft ganz anders.<br/><br/>Als ichüberlegte,auch in diese Jahr eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben,war mir sehr schnell klar,daßes um eine Maria&amp;Ralf-Geschichte gehen würde.Der letzte Roman wurde immer vor fünf Jahren begonnen-eine verdammt lange Zeit.Ich vermisse die beiden.<br/><br/>Zuerst dachte ich daran,Ralf jr.könnte kurz vor Weihnachten erfahren,daßeine Mitschülerin nach der Zeugnisausgabe verschwindet und man sich Sorgen macht,daßsie sich etwas antun könnte.Es beginnt eine Suche-und die Liebesgeschichte.<br/><br/>Aber dasüberzeugte mich nicht.Außerdem war es der ersten Geschichte von vorüber dreißig Jahren viel zuähnlich.<br/><br/>Also etwas anderes.Und etwas,das den Geist der Weihnacht atmet.Hilfe,Nächstenliebe,Opfer.<br/><br/>Und diesmal nicht Paris sondern so etwas Triviales wie der Stuttgarter Weihnachtsmarkt.<br/><br/>Es ist eine kleine Geschichte,eben ...<br/><br/>'
//091206var editorial='Nächste Woche stelle ich meine diesjährige Weihnachtsgeschichte online.<br/><br/><hr/>Es ist Anfang Dezember.Im Fernsehen verabschieden Moderatoren schon mit&quot;Schöne Weihnachten&quot;.Im Geschäft hab ich schon Kollegen&quot;Einen guten Rutsch&quot;gewünscht;.Es weihnachtetüberall.<br/><br/>Und dann wird in der Schweiz per Volksabstimmung der Neubau von Minaretten untersagt.<br/><br/>Bin ich dafür oder dagegen?Keine Ahnung.Nein,wirklich nicht.<br/><br/>Einerseits bin ich für Toleranz und ich seh auch nicht in jedem Türken einen Terroristen.Aber mir bereitet das Problem der Parallelgesellschaften auch einiges Kopfzerbrechen und dem Argument,daßchristliche Kirchen es in muslimischen Ländern auch nicht einfach haben,kann ich mich auch nicht verschließen.<br/><br/><hr/>Zu Weihnachten darf man sich die Frage stellen,wie man es mit seinem eigenen Glauben hält.Einer der Pfeiler Europas ist die christliche Tradition.<br/><br/>Ich bin Christ.<br/><br/>Ohne Diskussion.<br/><br/>Aber ich bin-obwohl ich monatlich Kirchensteuern zahle-kein kirchlicher Christ.<br/><br/>Das amtliche Christentum hat-und davon bin ich felsenfestüberzeugt-nichts,aber auch wirklich gar nichts,mit der urchristlichen Lehre zu tun.<br/><br/>Ich habe einen Religionslehrer gefragt,ob er sicher sei,daßes Jesusüberhaupt gegeben hat.Er gestand mir zu,daßdas nicht ganz sicher belegt ist.<br/><br/>Klasse.Das hat mich bis heute geprägt-und die Frage ist bis heute nicht wirklich geklärt.<br/><br/>Sicher ist:Alles was mit der Weihnachtsgeschichte zu tun hat,ist Legende,Märchen,Propaganda,Erfindung.Keine Jungfrauengeburt.Kein Kind in der Krippe.Kein Kindermord zu Bethlehem.Alles nicht belegbar.<br/><br/>Was bleibt sind seine Predigten-die uns auch heute noch etwas zu sagen haben.<br/><br/>Durch Paulus wurde der historische Jesus dem des Glaubens entfremdet,mit der Wahl Roms ein zweites Mal,mit der Entscheidung,die vor Widersprüchen strotzenden Evangelien(die alle lange nach der Kreuzigung entstanden)als unantastbar zu betrachten.<br/><br/>Jahrhundertelang haben Menschen ihre Zeit und ihren Intellekt darauf verschwendet(und tun es heute noch),Interpretationen von Dingen vorzunehmen,die für den christlichen Glauben bestenfalls Beiwerk sind.<br/><br/>Die Botschaft von Christie läßt sich in einem Satz zusammenfassen.&quot;Seid nett zueinander&quot;-und das allein ist mitunter schon ungeheuer schwer.<br/><br/>'

//091130var editorialalt='<!-- Diese Woche wurde ich mit dem Rohentwurf meines neuen Romans fertig.<br/><br/>Sieben Kapitel,jedes aus einer anderen Sicht geschrieben.Jedes bringt die Handlung voran und mit jedem erfahrenen wir mehrüber die weibliche Hauptperson-und sind am Schlußhoffentlich trotzdemüberrascht.<br/><br/>Ich habe zum ersten Mal den gesamten Roman vorkonzipiert,habe mich ziemlich eng an den Entwurf gehalten und während des Schreibens wieder einmal festgestellt,daßman vorab nie an alles denkt.Deshalb ist der Roman zwar am Ende angelangt,aber noch lange nicht fertig.<br/><br/>Natürlich ringen sich etliche Schriftsteller Formulierungen ab,natürlichüberlegen sich viele,wie ein Satz zu formulieren ist.Ich bin aber ziemlich sicher,daßes den meisten meiner Kollegen geht wie mir:Man schreibt,was man für richtig hält.Oh,das ist hört sich jetzt einfacher an als es ist.Gerade der Anfang eines Buches wimmelt bei mir vorÄnderungen(Mails und Briefe-egal ob geschäftlich oder Privat-werden genauso behandelt.Es zeugt von mangelndem Respekt dem Empfänger gegenüber,wenn man ein vor kruden Satzstellungen und-noch schlimmer im Zeitalter von Korrekturhilfen-völlig blödsinnigen Schreib-und und Formatierungsfehlern wimmelndes Schreiben aus der Hand gibt).Als Schriftstellerändert man undändert man,bringt eine Formulierung zu Papier undändert sie wieder,weil man von vorneherein eine Vorstellung hat,der man sich nach und nach annähert.<br/><br/>Meine Aufgabe ist es nun,nicht nur zuüberarbeiten,meine Aufgabe ist auch,all die letztendlich entscheidenden Details weiter vorne im Buch anzudeuten,ihnen eine Basis zu verschaffen.<br/><br/>Ich liebe Musicals(-und ja,ich bin noch beim Thema).Eines meiner Lieblingsmusicals ist&quot;Hello Dolly&quot;.Damals,als es noch keine Videorecorder gab,nahm ich den Ton aus dem Fernseher auf und hörte mir die Tonspuren immer und immer wieder an.Das hatte zur Folge,daßmein Ohr für Stimmen geschult wurde(Friedrich Schoenfelder als Henry Higgins in<i>My Fair Lady</i>ist ein Hochgenuß)und es war auch eine Lektion für meine später begonnene Schreiberei.In&quot;Hello Dolly&quot;sagt Dolly recht bald,daßHorace keine Geschmack hat,daßsie die Fensterläden an seinem Haus grasgrün streichen würde.Kurz vor Schlußgreift Horace genau diesen(von ihm nie gehörten)Satz auf und damit ist klar,daßdas Happy-End erreicht ist.<br/><br/>Es genügt also nicht-wie in einem Aufsatz-vom Anfang zum Ende zu schreiben.Man mußDingen auch Gelegenheit geben,ihre anfänglich nicht vorhandene Wichtigkeit zu entwickeln.<br/><br/>Eines der Geheimnisse die Schriftsteller(zu denen ich mich zu zählen wage)von Wortaneinanderreihern unterscheidet.<br/><br/>//-->'