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Elliot S. Maggin
Elliot S. Maggin war lange Jahre
Superman-Autor.
Superman - Kryptons letzter Sohn
Superman - Last son of Krypton (1978)
Ehapa (1978)

Superman muß sich mit Lex Luthor verbünden, um einer Bedrohung begegnen zu können.
Zwei dünne Broschüren, die einen durchaus amüsanten Roman enthalten.
Superman: Miracle Monday
Superman - Miracle Monday (1981)
Warner (1981)

Eine Bedrohung aus einer anderen Welt fordert Superman heraus - Um ehrlich zu sein, ich erinnere mich nicht mehr an den Roman, weiß nur noch, daß ich ihn damals besser fand, als das meiste, was zu der Zeit unter der Regie von Julius Schwartz rund um Superman geschah.
Die Figur der Kristin Wells hat Maggin später auch in den Comics verwendet.
Ludwig Marcuse
Heine
Heine (1960)
Rowohlt (1973)
* 8. Februar 1894 (Berlin); † 2. August 1971 (Bad Wiessee)
vergrößernHeines Kindheit wird sehr eindringlich geschildert. Dann nimmt die Qualität des Buches schlagartig ab - und es wird fast unlesbar. Marcuse gelingt es nicht, den mit Heine nicht sehr vertrauten Leser für den Dichter zu interessieren. Aufzählungen ersetzen Berichte. Nur ein Beispiel:
Französische Schriftsteller besuchten ihn: Alexandre Dumas, dessen Romane er sich zu seiner Unterhaltung vorlesen ließ, Théophile Gautier, George Sand, die er einst geliebt hatte [...]
Das ist Seite 112. Und das ist die erste (von zwei) Erwähnungen - wobei es sich bei der zweiten um ein Bild der Dichterin handelt. Daß es sich um Dumas den Älteren handelt, kann man einem Photo entnehmen - und dem Register (auch er wird an dieser Stelle erstmals genannt).
Marcuse philosophiert, hält Vorlesungen, aber er versucht nicht Dichter und/oder Werk näherzubringen.
Heine's childhood is described very detailed. Then the quality of the book decreases all of a sudden - and it becomes almost unreadable. Enumerations substitute for reports. Only one example:
French authors visited him: Alexandre Dumas whose novels he let read to him for his entertainment, Théophile Gautier, George Sand who he had loved once [...]
This is a page 112. And these is the first mentioning of George Sand - and the second and last is a picture of her.
Marcuse philosophises, gives lectures, but he does not try to give an understanding of the author and/or his work.

Alfred Marquart
Über Philip Marlowe
Über Philip Marlowe (1984)
Fischer (1987)

Ich habe in meinem Leben noch keinen Roman um Philip Marlowe gelesen. Es reizt mich auch nicht. Die Verfilmungen, nun ja, es gibt einige, die nicht schlecht sind, aber es ist einfach nicht meine Art von Krimis.
Alfred Marquart & Herbert Borlinghaus
Der Frauenarzt von Bischofsbrück
Der Frauenarzt von Bischofsbrück (1982)
Kübler (1982)/Rororo (1984)
Roman zum Hörspiel.

Leider heute fast vergessen - genau wie das Genre Hörspiele (seit der Fusion von gutem SDR mit miesem SWF zum kaum erträglichen SWR gibt es das Montagshörspiel nicht mehr ... aber das hat mit diesem Buch überhaupt nichts zu tun). Eine herrliche Satire auf sogenannte Groschenromane. Der reine Schmarrn, aber ungeheuer witzig. Ich hab leider nur den ersten Band.
Aber den gleich zweimal.
Frederick Marryat
Sigismund Rüstig
Masterman Ready (1841)
Ueberreuter (1977)
Frederick Marryat 10. Juli 1792 - 09. August 1849.
Bekanntestes Werk: Der fliegende Holländer.

Eine Robinsonade. Eine Familie wird zusammen mit Sigismund Rüstig Opfer eines Schiffsuntergangs. Man rettet sich auf eine einsame Insel. Dank Rüstig wird die Sache nicht ganz so schlimm wie befürchtet.
Comic-Fassung bei als
Berühmte Geschichten 07
und
Weltbestseller 12
.
Kuno Mauer
Das neue Indianerlexikon
Das neue Indianerlexikon (1994)
Langen Müller (2002)

Informatives, aber leider unbebildertes Lexikon, das sogar Winnetou erwähnt.
André Maurois
Napoleon
Napoleon (1965)
Rowohlt (1966)
Émile Salomon Wilhelm Herzog
* 26. Juli 1885 (Elbeuf bei Rouen) - † 9. Oktober 1967 (Neuilly-sur-Seine)
vergrößernReich bebilderter Lebensabriß des Korsen, geschrieben von einem Mitglied der Academie Français.
Manchmal etwas übereilt, aber das ist dem Umfang der Bücher dieser Reihe geschuldet. Insgesamt ein guter Überblick.
Rich pictorial life-sketch of the Corsican, written by member of the Academie Français.
Sometimes rushed, but that is owed the scope of the books of this series. Altogether a good overview.

Arthur S. Maxwell
Menschen in Gottes Hand
The Bible Story (1956)
Saatkorn (1956)
* 14. Januar 1896 (London) - † 13. November 1970
Maxwell war Mitglied und Sprecher der Siebenten-Tags-Adventisten
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Erzählt wird von der Empfängnis Marias bis zum Wirken Jesus.
Ich erinnerte mich weder an den Autor, noch an den Titel, aber ich erinnerte mich an die Bücher. Nicht wegen der Texte sondern wegen der Bilder. Teilweise wundervolle Bilder, die sich tief in das Gedächtnis eines Kindes eingegraben haben - bis ich sie als Erwachsener, mit fast 50 Jahren, wieder entdeckte.
Maxwell war Mitglied und Sprecher der Siebenten-Tags-Adventisten. Einer meiner Schulfreunde gehörte dieser Sekte oder Kirche an, auch beruflich hatte ich viele Jahre mit Vertretern der Adventisten zu tun. Nie war eine unangenehme Erfahrung mit ihnen verbunden.
Die Buchtexte sind ... schier unerträglich. Maxwell nimmt die Bibel nicht als Geschichtensammlung, er nimmt sie als Tatsachenberichte, die er für Kinder aufbereitet und das auch noch mit erhobenem Zeigefinger. Ein Kind mag das ansprechen, für einen Erwachsenen mit etwas Verstand ist es kaum erträglich. Die Evangelisten waren nun mal keine Reporter. Sie waren gläubige Menschen, die Berichte aus zweiter oder dritter Hand zu Papier brachten und sie dabei an ihre eigenen Vorstellungen oder die Erwartungen der Gemeindemitglieder anpaßten.
Aber die Bilder ... die Bilder beeindrucken mich noch immer.
Hier zwei Beispiele von Russ Harlan.

Johnston McCulley
Im Zeichen des Zorro
The curse of Capistrano (1919)
Patmos (2002)
02.02.1883 (Ottawa, Illinois) - 23.11.1958
Erstveröffentlichung in All Story Weekly Vol. 100 2-4 und Vol 101 1-2 (August - September 1919)

Senor Zorro (und nicht etwas El Zorro oder nur Zorro) kämpft gegen Ungerechtigkeit und Willkür eines despotischen Gouverneurs.
Ein lesbares, spannendes Buch, das u.U. durch Scarlett Pimpernell von Baroness
Orczy angeregt wurde (allerdings läßt sich nicht nachweisen, daß McCulley das Buch kannte).
McCulley, ein ehemaliger Journalist, stand zu seiner Schöpfung (was nicht von jedem Autor gesagt werden kann). Nach dem überragenden Erfolg des Douglas Fairbanks-Films aus dem Jahre 1920, entstanden weitere, offensichtlich zuvor nicht vorgesehene Geschichten, die sich zum Teil heftigst widersprachen (am Schluß des hier vorliegenden Romans enttarnt sich Zorro und plötzlich ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. McCulley mußte das ignorieren, um überhaupt weiterarbeiten zu können).
Der Roman-Zorro entspricht nicht der Vorstellung, die man aus Kino und Fernsehen hat. Dort wird er immer mit einer Augenmaske dargestellt, im Roman ist von einer das gesamte Gesicht bedeckenden Maske die Rede.
Nichts an dem Roman entspricht einer historischen Wirklichkeit. Zorro ist eine Phantasiegestalt und sollte auch als solche genossen werden.
Gute Unterhaltungslektüre.
© 2009 by
